Unsere Prognosen berücksichtigen die Risiko- und Chancenabwägungen des Unternehmens nach Maßgabe der operativen Planung und der mittelfristigen Vorausschau von Merck. Wechselkurse prognostiziert Merck für die genannten Planungsrechnungen nicht. Die Planung geht – trotz der turbulenten Entwicklung in der jüngsten Vergangenheit – von einer moderaten Energie- und Rohstoffpreisentwicklung sowie von steigenden Personalkosten aus.
Merck erwartet für 2008, dass sich die Gesamterlöse in einer Spanne zwischen 5 % und 9 % erhöhen. Beim Operativen Ergebnis erwartet das Unternehmen eine Wachstumsrate im zweistelligen Bereich. Auch 2009 rechnet Merck mit weiteren Steigerungen bei Gesamterlösen und Operativem Ergebnis. Das Ergebnis nach Steuern der fortzuführenden Geschäftsbereiche ohne Berücksichtigung eventueller Sondermaßnahmen wird sich in diesem Zeitraum ebenfalls verbessern – auch aufgrund der entfallenden Amortisierung der im Rahmen der Kaufpreisallokation neu bewerteten Vorräte von Serono.
Nach dem Verkauf der Sparte Generics im Jahr 2007 und der Rückführung der Kredite rechnet Merck mit einer weiterhin geringen Fremdverschuldung und daher mit einem verbesserten Finanzergebnis. Beim Gearing wird das niedrige Niveau voraussichtlich bleiben. Der Free Cash Flow bereinigt um Akquisitionen und Veräußerungen soll weiterhin auf einem hohen Niveau liegen. Die Investitionen in Sachanlagen sowie den Aufwand für Forschung und Entwicklung will Merck auch in den Jahren 2008 und 2009 weiter steigern.
Dividendenentwicklung
Eine Änderung der langfristigen Dividendenpolitik ist nicht vorgesehen. Basierend auf seiner Ergebniserwartung stellt Merck der Eigentümerfamilie und seinen Aktionären wieder eine ertragsorientierte Ausschüttung in Aussicht.

