Merck nutzt Derivate, um durch Wechselkurs- beziehungsweise Zinsschwankungen bedingte Währungsrisiken beziehungsweise Finanzierungskosten zu minimieren. Finanzgeschäfte in Fremdwährung werden grundsätzlich kursgesichert. In bestimmten Fällen sichert das Unternehmen zusätzlich erwartete Umsätze und künftige Kosten mit einer Laufzeit von bis zu zwei Jahren ab (Details siehe Konzernabschluss).
Wesentliche Finanztransaktionen mit Kreditrisiko werden ausschließlich im Kreise erstklassiger Banken abgewickelt: Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde eine neue so genannte „Syndicated Multicurrency Credit Facility“ über 2 Mrd € mit 19 erstklassigen Banken abgeschlossen. Durch den positiven operativen Cash Flow, die Zentralisierung der Liquidität im Konzern und die abgeschlossene „Credit Facility“ mit einer Laufzeit von 7 Jahren ist die Liquidität langfristig gesichert. Durch eine breite Kundenstreuung ist Merck auf seinen Absatzmärkten ebenfalls nur einem geringen Kreditrisiko ausgesetzt.

