Rechtliche Risiken Geprüft durch KPMG

Merck ist Partei in gerichtlichen Verfahren und behördlichen Ermittlungen, deren Ausgang derzeit nicht absehbar ist; auch trägt Merck weiterhin die Risiken aus gewissen Verfahren gegen Gesellschaften der Generics-Gruppe, die Merck an Mylan veräußert hat. So steht Merck weiter für die Risiken aus Fällen in den USA und Großbritannien ein, die die Gestaltung von Preisen für Arzneimittel betreffen. Daneben ist die Sparte Merck Serono in einen Lizenzrechtstreit in Israel und in einer Auseinandersetzung mit einem ehemaligen Vertriebspartner in Italien verwickelt. Das Unternehmen hat alle Maßnahmen zur Wahrung der eigenen Rechtsposition ergriffen (Details siehe Konzernabschluss).

Als forschendes Unternehmen besitzt Merck ein wertvolles Portfolio an gewerblichen Schutzrechten wie Patenten und Marken. Dieses kann zum Ziel von Angriffen und Verletzungen werden. Merck hat die notwendigen Vorkehrungen getroffen, um Gefährdungen zu entdecken und gegebenenfalls seine Rechte zu verteidigen. Generell ist Merck bestrebt, das Entstehen rechtlicher Risiken möglichst auszuschließen.

Die Mitarbeiter nehmen weltweit an einem „Compliance Program“ teil, das sie zur Einhaltung von Gesetzen und Richtlinien anhält, entsprechend schult und unterstützt. Kernstück des Programms ist ein Verhaltenskodex – der „Merck Code of Conduct“ –, der ethische Verhaltensrichtlinien festlegt. Er wird durch ein intranetbasiertes Schulungs- und Prüfungsprogramm sowie durch Mitarbeiter in einem weltweiten Netz von „Compliance Officers“ ergänzt. Soweit es möglich und sinnvoll ist, begrenzt das Unternehmen Haftungs- und Schadensrisiken durch Versicherungsschutz, dessen Art und Umfang fortlaufend aktuellen Anforderungen angepasst werden.