LCD-Technologie setzt sich durch Geprüft durch KPMG

Liquid Crystals | Kennzahlen

[ XLS ]

 

 

 

 

in Mio €

2007

2006

Δ in %

Gesamterlöse

916

895

2,3

Bruttoergebnis

611

592

3,3

F&E

79

67

18

Operatives Ergebnis

487

486

0,1

Sondermaßnahmen

Free Cash Flow (FCF)

425

372

14

FCF vor Akquisitionen und Veräußerungen

425

372

14

ROS in %

53,1

54,3

Liquid Crystals | Gesamterlöse

Liquid Crystals – Gesamterlöse – 5-Jahres-Übersicht (Balkendiagramm)

Laut Untersuchungen des Marktforschungsinstituts iSuppli vom August 2007 haben sich LCD-Bildschirme inzwischen klar gegen die konkurrierende Technik der Plasmabildschirme durchgesetzt. Im Jahr 2008 sollen weltweit rund 100 Millionen LCD-TVs verkauft und damit der Absatz der konventionellen Röhrenbildschirme übertroffen werden. Für das Jahr 2008 wird nach Prognosen des Marktforschungsinstituts DisplaySearch ein Gesamtwachstum des Flüssigkristall-Marktvolumens für alle Anwendungen von rund 20 % erwartet.

Zweistelliges organisches Wachstum der Gesamterlöse

Die Sparte Liquid Crystals steigerte ihre Gesamterlöse im Jahr 2007 um 2,3 % auf 916 Mio € – ungeachtet negativer Währungseffekte, die sich noch stärker als im Vorjahr auswirkten. Dies gilt sowohl für den US-Dollar als auch für die asiatischen Währungen Yen (Japan), Won (Südkorea) und Taiwan-Dollar. Das organische Wachstum lag bei 14 %. Damit behauptete sich die Sparte erfolgreich im zunehmenden Wettbewerb. Den Großteil des Geschäfts realisierte Merck wie bisher mit den großen Displayherstellern in Asien. Beim Vergleich der Gesamterlöse mit dem Vorjahr ist zu berücksichtigen, dass im Dezember 2006 das Geschäft mit beschichtetem ITO-Glas (Indium Tin Oxide) in Taiwan verkauft wurde.

Free Cash Flow verbessert sich um 14 %

Das Bruttoergebnis der Sparte lag bei 611 Mio €, ein Plus von 3,3 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das Operative Ergebnis stagnierte bei 487 Mio €. Die Umsatzrendite betrug 53,1 %, der Free Cash Flow verbesserte sich um 14 % auf 425 Mio €. Diese hohe Steigerungsrate im Vergleich zum Vorjahr resultiert zum Teil daraus, dass 2006 am Standort Darmstadt Investitionen in Produktionsanlagen zu verbuchen waren, die sich damals mindernd auf den Free Cash Flow auswirkten.

Markt in China erschlossen

Regional zeigte sich ein leichtes Wachstum der Umsatzerlöse in Südkorea – währungsbedingt nominal um 1,1 %. In Taiwan wuchs das Geschäft um 1,4 %, in Japan als Ursprungsland der LC-Technologie erzielte Merck ein Wachstum von 11 %. Ein neuer, interessanter Markt öffnet sich in China, wo die Sparte ebenfalls das Geschäft ausbauen konnte. Das Gesamtvolumen des Markts liegt hier jedoch noch deutlich unter den genannten drei „Stammländern“ für das LC-Geschäft.