Das Finanzergebnis für das Jahr 2008 lag mit einem Aufwandssaldo bei –156 Mio €, während es sich im Vorjahr hauptsächlich wegen der Zinszahlungen für die Serono-Akquisition auf –311 Mio € belief. Der im 4. Quartal 2007 gebuchte Veräußerungserlös für das Generika-Geschäft wurde zur Tilgung von Finanzschulden verwendet, so dass Merck die Zinslast im Geschäftsjahr 2008 deutlich senken konnte. Kursdifferenzen belasteten das Finanzergebnis im Geschäftsjahr mit –18 Mio €, während im Vorjahr Kursgewinne von 9 Mio € angefallen waren.
Im Geschäftsjahr 2007 verkauften wir das Generika-Geschäft an Mylan Inc. und wiesen es im Konzernabschluss als aufgegebenen Geschäftsbereich aus. Im Rahmen der Verkaufsvereinbarung erhielt Mylan eine Kaufoption auf das Restgeschäft, das nach dem Abschluss der Transaktion bei Merck blieb. Dieses Geschäft wurde bislang noch nicht an Mylan übertragen. Es ist für Merck unbedeutend und wird seit 2008 in der Sparte Merck Serono berichtet.
