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Zugang zu Arzneimitteln ermöglichen 

Gemeinsam mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bekämpfen wir seit 2007 die Tropenkrankheit Bilharziose – eine der größten Gefahren für Kinder in Afrika. 2008 ist das Projekt in acht Ländern angelaufen: 14 Millionen Tabletten „Cesol® 600“ mit dem Wirkstoff Praziquantel werden insgesamt in Madagaskar, Benin, Nigeria, Kamerun, Senegal, dem Jemen, der Zentralafrikanischen Republik und Angola verteilt. Die Anzahl der infizierten Menschen in Afrika liegt bei mehr als 200 Millionen. Pro Jahr kommt es zu etwa 200.000 Todesfällen. Insgesamt stellt Merck in zehn Jahren 200 Millionen Tabletten zur Verfügung. Rund 27 Millionen Schulkinder können damit behandelt werden.

Merck unterstützt weiterhin exklusiv den Global Pharma Health Fund (GPHF) im Kampf gegen Arzneimittelfälschungen in Entwicklungsländern. Mit dem „GPHF-Minilab®“ bietet der GPHF ein einzigartiges mobiles Kompaktlabor an, das es ermöglicht, in kürzester Zeit Arzneimittel zu überprüfen und Lücken in der Überwachung zu schließen. Im Jahr 2008 kam bereits das 300. Minilab zum Einsatz.

© Merck KGaA, Darmstadt, Germany, Last update 18.02.2009