Die Umsatzerlöse unseres Psoriasistherapeutikums Raptiva® (Efalizumab) stiegen um 22 % auf 93 Mio €. Raptiva® ist in mehr als 60 Ländern weltweit zugelassen. Wegen stark gesunkener Umsatzerwartungen wurden Vermögenswerte für Produkttechnologien in voller Höhe wertberichtigt. Hieraus resultierte ein Aufwand von 195 Mio €. In den Vereinigten Staaten wird Raptiva® von Genentech vermarktet.
Raptiva® ist zur Behandlung erwachsener Patienten mit mittelschwerer bis schwerer chronischer Plaque-Psoriasis (Schuppenflechte) zugelassen. In manchen Ländern ist diese Indikation weiter auf Patienten eingeschränkt, die auf andere systemische Therapien nicht ansprechen oder bei denen eine Kontraindikation oder Unverträglichkeit gegenüber bestimmten anderen systemischen Therapien vorliegt. Seit der Zulassung erhielten weltweit etwa 46.000 Patienten Raptiva®.
Seit Oktober 2008 wurde Merck Serono eine begrenzte Anzahl bestätigter Fälle von progressiver multifokaler Leukoenzephalopathie (PML) als beobachtete Nebenwirkungen bei Patienten gemeldet, die Raptiva® erhielten. Diese Virusinfektion des zentralen Nervensystems nimmt in der Regel einen tödlichen Verlauf. Die Sparte Merck Serono und die Zulassungsbehörden überprüfen die Umstände sorgfältig und ergreifen die erforderlichen Maßnahmen.
