XLS

in Mio €

2009

2008

Laufende Steuern der Periode

–270,8

–242,4

Laufende Steuern der Periode aus Sondermaßnahmen

6,1

2,6

Periodenfremde Steuern

–6,3

2,9

Latente Steuern der Periode

166,2

–11,7

Latente Steuern der Periode aus Sondermaßnahmen

–4,9

52,8

 

–109,7

–195,8

 

 

 

Steuerquote

22,6 %

34,1 %

Steuerquote vor Sondermaßnahmen

21,6 %

25,8 %

Die Steueraufwendungen beinhalten die Körperschaft- und Gewerbesteuern der inländischen Gesellschaften sowie vergleichbare Ertragsteuern der ausländischen Gesellschaften. Durch die Änderung von Steuersätzen bei den einzelnen Gesellschaften ergab sich insgesamt ein latenter Steuerertrag von 2,6 Mio € (im Vorjahr: 1,7 Mio € Steueraufwand).

Die Überleitung der aktiven und passiven latenten Steuern in der Bilanz einerseits und der latenten Steuern in der Gewinn- und Verlustrechnung andererseits stellt sich wie folgt dar:

XLS

in Mio €

2009

2008

Veränderung aktiver latenter Steuern gemäß Bilanz

65,3

15,9

Veränderung passiver latenter Steuern gemäß Bilanz

132,7

–73,8

Veränderung erfolgsneutral gebildeter aktiver/passiver latenter Steuern

–38,9

17,9

Konsolidierungskreisänderungen/Wechselkursänderungen/
Sonstige Veränderungen

2,2

81,1

Latente Steuern gemäß Gewinn- und Verlustrechnung

161,3

41,1

Die Verlustvorträge gliedern sich wie nachstehend aufgeführt:

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31.12.2009

31.12.2008

in Mio €

Deutschland

Ausland

Gesamt

Deutschland

Ausland

Gesamt

Verlustvorträge

164,3

121,9

286,2

121,6

288,1

409,7

davon:
mit latentem Steueranspruch

98,2

32,4

130,6

29,2

29,2

latenter Steueranspruch

14,5

8,3

22,8

7,4

7,4

davon:
ohne latentem Steueranspruch

66,1

89,5

155,6

121,6

258,9

380,5

theoretischer latenter Steueranspruch

10,5

17,1

27,6

18,5

34,2

52,7

Die Reduzierung der Verlustvorträge gegenüber dem Vorjahr resultierte im Wesentlichen aus der positiven Geschäftsentwicklung der betroffenen Konzerngesellschaften. Die Aktivierung von latenten Steuern auf Verlust- und Zinsvorträge erfolgt nur dann, wenn ein Ausgleich in absehbarer Zeit wahrscheinlich ist.

Aufgrund der steuerlichen Plandaten für folgende Geschäftsjahre wurden bei einzelnen Gesellschaften aktive latente Steuern auf Verlustvorträge in Höhe von 16,1 Mio € angesetzt. Der überwiegende Teil der Verlustvorträge ist entweder zeitlich unbegrenzt oder bis zu 20 Jahre vortragbar. Zinsvorträge ergeben sich aus den Regelungen zur deutschen Zinsschranke und können unbegrenzt vorgetragen werden. Latente Steueransprüche auf Zinsvorträge wurden in Höhe von 7,5 Mio € gebildet. Durch die Nutzung von in Vorjahren nicht angesetzten steuerlichen Verlustvorträgen und Zinsvorträgen ergab sich im Jahr 2009 eine Verminderung der Ertragsteuerbelastung in Höhe von 15,6 Mio € (Vorjahr: 7,5 Mio €).

Die in Deutschland aufgelaufenen Verlustvorträge für die Körperschaftsteuer betragen 73,8 Mio € (Vorjahr: 57,6 Mio €), für die Gewerbesteuer 90,5 Mio € (Vorjahr: 64,0 Mio €). Der Rückgang des theoretisch möglichen weiteren latenten Steueranspruchs auf 27,6 Mio € (Vorjahr: 52,7 Mio €) resultiert im Wesentlichen aus der Nutzung nicht bewerteter Verlustvorträge und der Aktivierung latenter Steueransprüche auf in Vorperioden nicht angesetzten Verlustvorträgen.

Die aktiven und passiven latenten Steuern lassen sich inhaltlich folgenden Bilanzpositionen zuordnen:

XLS

 

31.12.2009

31.12.2008

in Mio €

Aktiva

Passiva

Aktiva

Passiva

Immaterielle Vermögenswerte

31,8

704,2

37,5

758,3

Sachanlagen

7,3

68,2

4,5

84,1

Kurz- und langfristige Finanzanlagen

2,6

15,7

2,3

28,1

Vorräte

242,0

5,0

261,1

47,1

Kurz- und langfristige Forderungen/sonstige Vermögenswerte

22,4

11,9

28,7

9,1

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

87,2

11,9

58,6

10,3

Kurz- und langfristige andere Rückstellungen

172,0

9,4

131,6

7,7

Kurz- und langfristige Verbindlichkeiten

17,6

6,1

22,3

9,1

Steuerliche Verlustvorträge

22,8

7,4

Steuererstattungsansprüche/Sonstiges

20,0

11,4

0,3

16,6

Saldierungen aktiver und passiver latenter Steuern

–80,3

–80,3

–74,2

–74,2

Gesamt latente Steuern

545,4

763,5

480,1

896,2

Für temporäre Unterschiede auf Anteile an Tochterunternehmen wurden latente Steuerschulden in Höhe von 11,4 Mio € (Vorjahr: 23,0 Mio €) gebildet. Diese beziehen sich auf geplante Dividendenzahlungen. Für andere temporäre Unterschiede auf Anteile an Tochterunternehmen wurden keine weiteren latenten Steuerschulden berücksichtigt, da eine Umkehrung dieser Unterschiede nicht absehbar ist.

Neben den latenten Steueransprüchen aus Verlustvorträgen führten sonstige temporäre Unterschiede zu 522,6 Mio € aktivischen Steuerlatenzen (Vorjahr: 472,7 Mio €).

In der nachfolgend aufgeführten Tabelle wird vom theoretischen Steueraufwand auf die Steuern vor Sondermaßnahmen und Steuern gemäß Gewinn- und Verlustrechnung übergeleitet. Die theoretische Steuerquote wird ermittelt, indem die konsolidierten Konzernbeiträge der einzelnen in- und ausländischen Gesellschaften mit den lokalen Steuersätzen gewichtet werden. Die Veränderung im Vergleich zum Vorjahr resultierte aus der Veränderung der Konzernbeiträge im Verhältnis zu den lokalen Steuersätzen.

XLS

in Mio €

2009

2008

Konzernergebnis vor Steuern

486,4

574,9

Sondermaßnahmen

–28,0

–400,0

Konzernergebnis vor Steuern und Sondermaßnahmen

514,4

974,9

 

 

 

Theoretische Steuerquote

26,5 %

29,6 %

Theoretischer Steueraufwand vor Sondermaßnahmen

–136,3

–288,6

Steuereffekt von Gesellschaften mit negativem Konzernbeitrag

–26,3

–41,1

Periodenfremde Steuern

–6,3

2,9

Steueranrechnungen

28,1

66,6

Steuereffekt durch nicht abzugsfähige Aufwendungen/
steuerfreie Erträge/Steuervergünstigungen

29,9

9,0

Steueraufwand vor Sondermaßnahmen

–110,9

–251,2

 

 

 

Steuerquote vor Sondermaßnahmen

21,6 %

25,8 %

 

 

 

Steuern aus Sondermaßnahmen

1,2

55,4

Steueraufwand gemäß Gewinn- und Verlustrechnung

–109,7

–195,8

 

 

 

Steuerquote gemäß Gewinn- und Verlustrechnung

22,6 %

34,1 %