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Consumer Health Care | Kennzahlen |
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in Mio € |
2009 |
2008 |
Δ in % |
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Gesamterlöse |
467 |
442 |
5,7 |
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Bruttoergebnis |
319 |
294 |
8,7 |
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F&E |
19 |
17 |
16 |
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Operatives Ergebnis |
48 |
61 |
–21 |
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Sondermaßnahmen |
– |
– |
– |
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Free Cash Flow |
49 |
5,6 |
– |
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Basis Free Cash Flow |
49 |
38 |
28 |
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ROS in % |
10,3 |
13,9 |
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Auf vier Gesundheitsthemen spezialisiert
Consumer Health Care hat sich auf Produkte zur Selbstmedikation spezialisiert, insbesondere auf die vier Gesundheitsthemen Beweglichkeit, Gesundheitsschutz für jeden Tag, Gesundheit für Frauen und Kinder sowie Erkältungsbeschwerden. Den Vertrieb der Produkte übernehmen in der Regel die Apotheken, in manchen Ländern und speziellen Märkten sind es auch Handelsketten, Drogerien oder der Versandhandel. Dabei bauen wir auf unsere bekannten Marken und das Vertrauen, das ihnen die Konsumenten zum Teil schon seit Jahrzehnten bezüglich Qualität und Wirksamkeit entgegenbringen.
Starke Marken und regionale Expansion
Die Gesamterlöse der Sparte Consumer Health Care stiegen im Jahr 2009 um 5,7 % auf 467 Mio €. Damit haben wir das Ziel erreicht, unseren Wachstumskurs fortzuschreiben. Organisch konnten wir um 8,6 % wachsen. Die Abverkäufe vom Zwischenhandel an den Endkunden wuchsen sogar zweistellig, da hier, zum Beispiel aufgrund gesetzlicher Vorgaben, verstärkt Bestände abgebaut wurden. Nach einem – auch aufgrund des beschriebenen Abbaus von Lagerbeständen – schwierigen 1. Halbjahr erholte sich das Geschäft in den letzten beiden Quartalen merklich, in vielen Ländern auch deutlich über dem dortigen Marktwachstum. Unsere Strategie setzt auf starke Marken und regionale Expansion. Unsere wichtigsten Märkte entwickelten sich bis auf wenige Ausnahmen gut. Die Erfolge und das organische Wachstum wurden jedoch in einigen Märkten durch negative Währungseffekte geschmälert. Bemerkbar machten sich diese vor allem in Großbritannien sowie in Polen und Mexiko.
Das Operative Ergebnis der Sparte Consumer Health Care sank um 21 % auf 48 Mio €, der ROS lag bei 10,3 % gegenüber 13,9 % im Vorjahr. Im Vergleich mit dem Vorjahr ist zu berücksichtigen, dass sich 2008 starke Sondereffekte ausgewirkt hatten, die vor allem auf den Verkauf der Marke biManán® für 11 Mio € in Spanien zurückzuführen waren. Außerdem wird das Operative Ergebnis durch Währungskursverluste, vor allem bezogen auf Venezuela, belastet.
Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung stiegen um 16 % auf 19 Mio €. Der Basis Free Cash Flow stieg 2009 um 28 % auf 49 Mio €.
Innovationsrate weiter erhöhen
Um in Zukunft den Wünschen der Kunden noch besser gerecht zu werden und Trends noch schneller zu begegnen, strukturierte die Sparte ihren Bereich Forschung und Entwicklung neu. So wollen wir eine noch höhere Qualität und eine Stärkung der strategisch wichtigen Marken erzielen. Auch wenn unsere Innovationsrate, also der Anteil der neuen Produkte am Gesamtportfolio, im internationalen Vergleich in der Spitzengruppe liegt, lautet das Ziel, hier noch besser zu werden.
