Die Umsatzerlöse von Merck Serono wuchsen deutlich stärker als der prognostizierte Durchschnitt der Pharmabranche. Fast zwei Drittel dieses Wachstums geht auf unsere Biopharmazeutika Rebif® und Erbitux® zurück.
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Merck Serono | Kennzahlen |
XLS | ||
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in Mio EUR |
2010 |
2009 |
Δ in % |
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Gesamterlöse |
5.754 |
5.345 |
7,6 |
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Bruttoergebnis |
4.793 |
4.485 |
6,9 |
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F&E-Kosten |
1.167 |
1.184 |
–1,4 |
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Operatives Ergebnis |
565 |
355 |
59 |
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Sondermaßnahmen |
69 |
–40 |
– |
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Free Cash Flow |
1.298 |
864 |
50 |
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Basis Free Cash Flow |
1.308 |
867 |
51 |
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ROS in % |
9,8 |
6,6 |
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Im Jahr 2010 konnte die Sparte Merck Serono ihre Gesamterlöse um 7,6 % auf 5.754 Mio EUR steigern. Die Umsatzerlöse stiegen um 8,3 %, wobei zu diesem Wachstum positive Währungseffekte von 2,6 % beitrugen. Erneut beruhte dieses im Vergleich mit dem Branchenschnitt, der vom Marktforschungsinstitut IMS Health auf 4 bis 5 % geschätzt wird, gute Wachstum vor allem auf dem Erfolg unserer Biopharmazeutika. Mit unseren fünf umsatzstärksten Biopharmazeutika – Rebif®, Erbitux®, Gonal-f®, Saizen® und Serostim® – erwirtschafteten wir 3.288 Mio EUR. Das entspricht 61 % unserer Umsatzerlöse. Umsatzstärkstes Produkt mit einem Plus von 8,6 % auf 1.668 Mio EUR war wiederum Rebif®, ein Medikament zur Behandlung von schubförmiger Multipler Sklerose. Erbitux®, unser zielgerichtetes Krebstherapeutikum, steigerte seinen Umsatz erneut zweistellig – um 18 % auf 820 Mio EUR. Seit März ist Erbitux® im wichtigen Markt Japan nun für den erweiterten Einsatz in Kombination mit Chemotherapie zur Erstlinienbehandlung von metastasiertem Darmkrebs vom KRAS-Wildtyp zugelassen. Als weltweit erstes orales krankheitsmodifizierendes Medikament zur Behandlung der schubförmigen Multiplen Sklerose wurden Cladribin-Tabletten (Handelsname Movectro®) im Juli in Russland zugelassen, im September dann auch in Australien. Im November erteilte die US-amerikanische Arzneimittelbehörde die Zulassung für Egrifta™ (Tesamorelin zur Injektion) für die Reduzierung von Fettgewebe im Bauchraum von HIV-Patienten mit Lipodystrophie.
Führende fünf Arzneimittel nach Umsatzerlösen 2010

Die Lizenz- und Provisionserlöse lagen mit 344 Mio EUR leicht unter Vorjahresniveau. Im Vergleich zu 2009 konnten wir das Bruttoergebnis um 6,9 % auf 4.793 Mio EUR erhöhen. Getrieben von starken Währungskurseinflüssen und Investitionen in neue Produkte und aufstrebende Märkte wie China lagen unsere Marketing- und Vertriebskosten um 10 % höher als 2009. Die Forschungs- und Entwicklungskosten sanken leicht um 1,4 % auf 1.167 Mio EUR. Die Einmalaufwendungen lagen insgesamt unter Vorjahresniveau, größter Einzeleffekt war die außerordentliche Abschreibung auf Safinamid. Insgesamt verbesserte sich das Operative Ergebnis um 59 % auf 565 Mio EUR. Die Umsatzrendite (ROS) steigerte sich im Jahr 2010 auf 9,8 %. Der Basis Free Cash Flow wuchs um 51 % auf 1.308 Mio EUR.
