Merck Logo
Seite drucken

Aufwendungen 

Die Ausgaben für Marketing und Vertrieb stiegen leicht um 3 % auf 468 Mio EUR. Die Lizenz- und Provisionsaufwendungen stiegen um 26 % auf 122 Mio EUR vor allem aufgrund der höheren Umsatzerlöse von Rebif® (Therapie zur Behandlung von Multipler Sklerose) in den USA und Erbitux® (Krebstherapie) in Japan. Im Jahr 2010 begann Merck, die Lizenz- und Provisionsaufwendungen in der Gewinn- und Verlustrechnung separat auszuweisen. Bisher wurden diese Aufwendungen unter Marketing- und Vertriebsausgaben berichtet.

Die Verwaltungskosten entwickelten sich im Vergleich leicht rückläufig und gingen um 2,4% auf 104 Mio EUR zurück.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträge fielen um –50 Mio EUR auf –135 Mio EUR. Hier wirken sich vor allem 24 Mio EUR verbuchte Transaktionskosten für die geplante Akquisition der Millipore Corporation, Billerica, Massachusetts, USA aus. Außerdem sind im Zusammenhang mit der Beendigung von Forschungskooperationen Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte vorgenommen worden.

Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) stiegen im 1. Quartal um 11 % auf 347 Mio EUR. Da ein Kernelement des Merck-Geschäftsmodells die Fokussierung auf neue, hochwertige Produkte und Lösungen ist, zieht dies höhere Investitionen in F&E nach sich. Die Sparte Merck Serono führt gegenwärtig eine Vielzahl von klinischen Studien der kostenintensiven letzten Prüfphase vor einer möglichen Markteinführung durch. In diesen Studien muss der Nachweis der Sicherheit und Wirksamkeit eines Arzneimittels zur Vorlage bei den Zulassungsbehörden erbracht werden.

Die hauptsächlich im Rahmen der Akquisition von Serono im Jahr 2007 angefallenen Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte sanken um 4,7 % auf 141 Mio EUR. Dies geht hauptsächlich darauf zurück, dass Merck im 4. Quartal 2009 eine Abschreibung auf Lizenzrechte machte und dass die Amortisationszeit für einen immateriellen Vermögenswert auslief.

© Merck KGaA, Darmstadt, Germany, Last Update 23.02.2010