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Pharma | Consumer Health Care 

Die Gesamterlöse der Sparte Consumer Health Care stiegen mit 108 Mio EUR nur leicht im Vergleich zum Vorjahresquartal. Die Umsatzerlöse wurden vor allem durch die Situation in Venezuela, einem der größten lateinamerikanischen Märkte der Sparte, beeinträchtigt. Neben der Entscheidung von Merck, die Transaktionen auf Basis von Wechselkursen zu Konditionen des freien Marktes zu berechnen, verbuchte die Landesgesellschaft im Januar sehr geringe Umsätze, um dem Risiko der Abwertung durch den Staat zu entgehen. Außerdem kam es durch den strengen und langen Winter in den meisten europäischen Märkten zu signifikanten Rückgängen.

Consumer Health Care | Kennzahlen – Q1

XLS

 

 

 

 

in Mio EUR 

1. Quartal
2010

1. Quartal
2009

Verände-
rung in %

Gesamterlöse

107,6

107,5

Bruttoergebnis

72,8

73,5

–0,9

Forschung & Entwicklung

–4,8

–4,3

11,7

Operatives Ergebnis

1,5

7,9

–80,9

Sondermaßnahmen

Free Cash Flow

–2,5

3,2

Basis Free Cash Flow

–2,5

3,2

ROS in %

1,4

7,3

 

Die weltweiten Umsatzerlöse von Femibion®, einem Nahrungsergänzungsmittel aus Vitaminen und Mineralstoffen speziell für schwangere und stillende Frauen, stiegen im 1. Quartal, getragen von der stärkeren Nachfrage in Europa, um 22 % im Vergleich zum Vorjahr.

Die Umsatzerlöse von Bion®3, einem Multivitaminpräparat mit probiotischen Kulturen, wuchsen um 14 %. Maßgeblich hierfür waren neue TV-Spots und Werbekampagnen in Frankreich. Aufgrund der starken Nachfrage in Mexiko und China stiegen die Umsatzerlöse von Diabion®, einem Multivitaminpräparat speziell für Diabetiker, um 16 %. Die Umsatzerlöse mit den Vitamin-C-Produkten der Marke Cebion® brachen um 28 % ein, was zum größten Teil auf die Situation in Venezuela zurückzuführen ist.

Die Umsatzerlöse von Nasensprays der Marke Nasivin® gingen im 1. Quartal um 4,6 % zurück und werden weiterhin vom schwachen russischen Markt beeinträchtigt.

Consumer Health Care | Umsatzerlöse nach Regionen – Q1

Consumer Health Care | Umsatzerlöse nach Regionen – Q1 (Tortendiagramm)

Die Umsätze der Marke Kytta®, die auch unter der Marke Flexagil® vertrieben wird, lagen im Berichtsquartal auf Vorjahresniveau.

Das Bruttoergebnis der Sparte lag im 1. Quartal mit 73 Mio EUR etwas unterhalb des Vorjahreswertes von 74 Mio EUR. Die Sparte traf Vorsorge für Risiken im Zusammenhang mit der Währungssituation in Venezuela. Die Marketing- und Vertriebskosten stiegen im Zuge der fortgesetzten Fokussierung der Sparte auf ihre strategischen Marken. Bei einer Umsatzsteigerung von 3 % trugen diese Marken einen Anteil von 55 % zu den Gesamtumsätzen der Sparte (ohne Versandhandel) bei.

Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung stiegen um 12 % auf 4,8 Mio EUR.

Aufgrund des niedrigeren Bruttoergebnisses und der höheren Aufwendungen sank das Operative Ergebnis im Vergleich zum Vorjahresquartal um 81 % auf 1,5 Mio EUR. Die Umsatzrendite (ROS) ging von 7,3 % im 1. Quartal 2009 auf 1,4 % im Berichtsquartal zurück. Der Free Cash Flow betrug –2,5 Mio EUR im Vergleich zu 3,2 Mio EUR im Vorjahreszeitraum.

© Merck KGaA, Darmstadt, Germany, Last Update 23.02.2010