Seite drucken

Aufwendungen 

Die Marketing- und Vertriebskosten erhöhten sich im 2. Quartal 2010 um 16% auf 540 Mio EUR und die Lizenz- und Provisionsaufwendungen ebenfalls um 16% auf 117 Mio EUR. Letzteres lag vor allem an den gestiegenen Umsatzerlösen des Krebstherapeutikums Erbitux® in Japan und den höheren Lizenzerlösen im Vergleich zum Vorjahresquartal. Seit 2010 weist Merck die Lizenz- und Provisionsaufwendungen in der Gewinn- und Verlustrechnung separat aus. Davor waren diese Aufwendungen unter Marketing- und Vertriebskosten ausgewiesen worden.

Die Verwaltungskosten nahmen im Berichtsquartal vor allem aufgrund von Währungseffekten um 6,6% auf 115 Mio EUR zu. Im 1. Halbjahr lagen die Verwaltungskosten mit 220 Mio EUR über dem Vorjahreswert von 215 Mio EUR.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträge haben sich auf –109 Mio EUR mehr als verdoppelt, da sich im Vergleich im Vorjahresquartal günstige Währungsentwicklungen positiv auswirkten, während das 2. Quartal 2010 von ungünstigen Währungsentwicklungen beeinträchtigt war, darunter auch die Währungsabwertung in Venezuela. Außerdem wurden im 2. Quartal 2010 weitere Transaktions- und Integrationskosten in Verbindung mit der Akquisition von Millipore Corporation, Billerica, Massachusetts, USA, gebucht. (Weitere Ausführungen zu dieser Akquisition finden sich unter Merck Millipore). Im Berichtsquartal fielen ebenfalls höhere Ausgaben für Rechtsstreitigkeiten an, was teilweise durch ungünstige Währungseffekte bedingt war, sowie für Bonusrückstellungen auf Grund der gesteigerten Ergebnisse des Unternehmens. Im ersten Halbjahr 2010 kam es bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträgen zu einer Steigerung von 88% auf –244 Mio EUR. Hier wirken sich ebenfalls Kosten in Zusammenhang mit der Millipore-Akquisition aus sowie Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte im Zuge der Beendigung von Forschungskooperationen. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) lagen mit 339 Mio EUR im 2. Quartal 2010 in etwa auf Vorjahresniveau (341 Mio EUR). Im 1. Halbjahr 2010 nahmen die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung um 5,0% auf 686 Mio EUR zu.

Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) lagen mit 339 Mio EUR im 2. Quartal 2010 in etwa auf Vorjahresniveau (341 Mio EUR). Im 1. Halbjahr 2010 nahmen die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung um 5,0% auf 686 Mio EUR zu.

Die hauptsächlich im Rahmen der Akquisition von Serono im Jahr 2007 angefallenen Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte lagen im 2. Quartal 2010 unverändert bei 146 Mio EUR.

© Merck KGaA, Darmstadt, Germany, Last Update 29.07.2010