Im Jahr 2011 investierte Merck insgesamt 372 Mio € in Sachanlagen (inklusive Leasing), was einen Rückgang um 24 Mio € oder 6,1 % gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Damit betrug die auf die Gesamterlöse bezogene Investitionsquote 2011 insgesamt 3,6 % gegenüber 4,3 % im Vorjahreszeitraum.
Unter den getätigten Investitionen machten solche mit einem Einzelvolumen größer als 1 Mio € fast 54 % aus. Regional entfielen etwa 76 % auf Europa mit Schwerpunkten in Deutschland und der Schweiz. In Deutschland investierte Merck 135 Mio € in den Neu- und Ausbau unter anderem von Produktionskapazitäten sowie von Einrichtungen für F & E insbesondere an den beiden größten Produktionsstandorten Darmstadt und Gernsheim. In der Schweiz belief sich die Investitionssumme auf 75 Mio € – hauptsächlich für den Ausbau der Produktion von biologischen Arzneimitteln.
In Nordamerika investierten wir 38 Mio € – etwa 29 Mio € in den Unternehmensbereich Chemie und etwa 9 Mio € in den Bereich Pharma – und in Lateinamerika 19 Mio €. Die Gesellschaften in Asien erreichten insgesamt ein Investitionsvolumen von 30 Mio €, vor allem für den Unternehmensbereich Chemie.
Der Unternehmensbereich Pharma investierte 202 Mio € mit dem Schwerpunkt auf der Sparte Merck Serono. 2011 wurde besonders in den Ausbau der biotechnologischen Produktionskapazitäten in Corsier-sur-Vevey, Schweiz, investiert. Corsier-sur-Vevey war im Jahr 2011 wie bereits in den Vorjahren das größte Einzelprojekt aller Investitionen der Merck-Gruppe. Etwa 26 % der Pharma-Investitionen betrafen den Stammsitz in Darmstadt.
Investitionen in Sachanlagen

Die Investitionen in Sachanlagen betrugen im Unternehmensbereich Chemie 169 Mio €, wovon 105 Mio € in die Sparte Merck Millipore und 64 Mio € in die Sparte Performance Materials investiert wurden. Performance Materials investierte größtenteils an den Hauptstandorten Darmstadt und Gernsheim (beide in Deutschland), und zwar in den Ausbau und die Modernisierung bestehender Produktionsanlagen, sowie in die Verbesserung der Infrastruktur.
Die Investitionsschwerpunkte der Sparte Merck Millipore lagen ebenfalls in Darmstadt und Gernsheim sowie in den USA. Etwa 43 Mio € der gesamten Merck-Millipore-Investitionen entfielen auf die vormaligen Millipore-Gesellschaften.
