Gebremstes Wachstum
Trotz der rückläufigen Nachfrage der Abnehmerbranchen im Pigment-Geschäft sowie der teils stagnierenden Entwicklung auf dem Markt der LC-Displays stiegen die Gesamterlöse 2011 um 1 %, von 1.452 Mio € im Vorjahr auf 1.467 Mio €. Während die Sparte ein bereinigtes Operatives Ergebnis vor Einmaleffekten in Höhe von 525 Mio € auswies, verhinderte die Veräußerung des Crop-BioScience-Geschäfts im Februar ein stärkeres Wachstum der Gesamterlöse. Aus dem Verkauf des Crop-BioScience-Geschäfts an Novozymes A / S in Dänemark buchte die Sparte Sondermaßnahmen in Höhe von 157 Mio €.
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Performance Materials | Kennzahlen |
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in Mio € |
2011 |
2010 |
Δ in % |
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Gesamterlöse |
1.467 |
1.452 |
1,0 |
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Bruttoergebnis |
874 |
951 |
–8,1 |
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F & E-Kosten |
134 |
131 |
2,9 |
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Operatives Ergebnis |
525 |
576 |
–8,9 |
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Sondermaßnahmen |
157 |
–1 |
– |
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Free Cash Flow |
693 |
542 |
28 |
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Underlying Free Cash Flow |
492 |
549 |
–10 |
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ROS in % |
35,8 |
39,7 |
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Mehr als 70 % ihrer Gesamterlöse erwirtschaftete Performance Materials mit Flüssigkristallen. Dem Anstieg der Gesamterlöse im LC-Geschäft um 8,0 % standen rückläufige Zahlen in der Geschäftseinheit Pigments & Cosmetics gegenüber. Dort gingen die Gesamterlöse gegenüber dem Vorjahr um 5,4 % zurück. Das Bruttoergebnis der Sparte verringerte sich um 8,1 % von 951 Mio € im Jahr 2010 auf 874 Mio €. Das Operative Ergebnis fiel dadurch um 8,9 % niedriger aus als 2010 und ging von 576 Mio € auf 525 Mio € zurück. Ausschlaggebend hierfür waren zeitweise schwächere Produktionsauslastung, gestiegene Rohstoffkosten und zusätzliche Ausgaben infolge von Produkteinführungen. Die Profitabilität der Sparte lag unter dem Niveau des Vorjahres, die Umsatzrendite (ROS) belief sich 2011 auf 35,8 % (2010: 39,7 %). Um unsere Führungspositionen im Markt zu verteidigen und auszubauen, investierten wir stetig in die Forschung und Entwicklung. Die F & E-Aufwendungen erhöhten sich 2011 von 131 Mio € im Vorjahr auf 134 Mio €.
Das Erdbeben und der folgende Tsunami, die im März 2011 Japan erschüttert und die Infrastruktur im Nordosten des Landes lahmlegt hatten, wirkten sich kaum auf das Flüssigkristallgeschäft der Sparte aus. Hier bewährte sich, dass unsere Kunden notfalls aus allen drei LC-Produktionsstandorten in Asien beliefert werden können. Die Naturkatastrophe verursachte jedoch Schäden an der Pigment-Produktionsanlage in Onahama, was sich aber nur geringfügig auf das Pigmentgeschäft niederschlug. Die Produktion an diesem Standort wurde nach nur vier Wochen Unterbrechung im Mai wieder aufgenommen. Außerdem wird Merck 2012 die Produktion der gefragten Xirallic®-Pigmente für Automobillacke zusätzlich an seinem deutschen Standort in Gernsheim aufnehmen.
Performance Materials | Umsatzerlöse nach Regionen

