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Unternehmensbereich Pharma 

Pharma | Gesamterlöse nach Sparten – Q1

Pharma | Gesamterlöse nach Sparten – Q1 (Tortendiagramm)

Das Pharma-, Chemie- und Life-Science-Geschäft von Merck ist in die zwei Unternehmensbereiche Pharma und Chemie unterteilt. Diese wiederum sind in je zwei Sparten gegliedert.

Der Unternehmensbereich Pharma umfasst die Sparten Merck Serono für innovative verschreibungspflichtige Arzneimittel und Consumer Health Care für die Selbstmedikation. Pharma erzielte im 1. Quartal 2011 60 % der Gesamterlöse und 39 % des Operativen Ergebnisses* der Merck-Gruppe. Die Gesamterlöse des Unternehmensbereichs stiegen im Berichtsquartal um 1,9 % auf 1.544 Mio EUR.

Der niedriger als übliche Quartalszuwachs der Gesamterlöse von Pharma erklärt sich hauptsächlich durch die einmalig überproportional hohen Umsatzerlöse von Rebif® und anderen Produkten von Merck Serono in den USA im März 2010 aufgrund einer Umstellung des Computersystems im April. Darüber hinaus sanken die Umsatzerlöse infolge der Veräußerung des Théramex-Geschäfts mit Produkten im Bereich Frauengesundheit. Der Einfluss dieser Faktoren konnte durch die Erholung der Sparte Consumer Health Care etwas ausgeglichen werden. Diese Sparte steigerte ihre Gesamterlöse um 8,4 %.

Während im Unternehmensbereich Pharma die Herstellungskosten im 1. Quartal sanken und das Bruttoergebnis stieg, fielen die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte um etwa 50 Mio EUR höher als normal aus. Dies war auf die Wertminderung des Arzneimittelkandidaten Cladribin zur Behandlung von Multipler Sklerose zurückzuführen. Das Operative Ergebnis des Unternehmensbereiches Pharma verringerte sich daher im Vergleich zum Vorjahresquartal um 13 % auf 156 Mio EUR.

Das Marktforschungsinstitut IMS Health, der weltweit führende Anbieter von Informationen und Dienstleistungen für die Pharma- und Gesundheitsindustrie, sagt in seiner jüngsten Prognose für das Jahr 2011 ein Wachstum des weltweiten Pharmamarktes zwischen 5 % und 7 % voraus.

* ohne Konzernkosten und Sonstiges
© Merck KGaA, Darmstadt, Germany, Last Update 26.10.2010