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Dialog und Mitbestimmung 

Dialog und Mitbestimmung | Wir fördern Teilhabe, Mitbestimmung und Dialog in unserem Unternehmen. (Foto)

Wir sind davon überzeugt, dass wir mit offener und ehrlicher Kommunikation das Vertrauen unser Mitarbeiter in unser Unternehmen stärken. Daher informieren wir sie regelmäßig über aktuelle Entwicklungen.

Informations- und Kommunikationskanäle

Eine große Bandbreite an aktuellen Informationen stellen wir für unsere Mitarbeiter konzernweit in verschiedenen Sprachen im Intranet bereit. Seit 2012 können unsere Mitarbeiter hier jede Nachricht direkt online kommentieren. Für das Transformationsprogramm „Fit für 2018“ haben wir im Intranet eine zusätzliche Plattform mit Informationen und einem Diskussionsforum geschaffen. Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Informationsmedien und Dialogformen. Beispiele sind die internationale Mitarbeiterzeitschrift „pro“ sowie Newsletter der Sparten und Konzernfunktionen. Das „ChemForum“ als Dialoginstrument für alle Mitarbeiter des Unternehmensbereichs Chemie haben wir im Berichtszeitraum 13-mal veranstaltet.

Mitarbeitervertretung und betriebliche Mitbestimmung

Wir fördern Teilhabe, Mitbestimmung und Dialog in unserem Unternehmen. Das Merck-Euroforum ist unsere europäische Mitarbeitervertretung und dient darüber hinaus als Informations- und Beratungsplattform für den direkten Dialog der Mitarbeiter mit dem höheren Management bis hin zur Geschäftsleitung. Zu den regelmäßig diskutierten Themen gehören unter anderem die wirtschaftliche und finanzielle Situation der Merck-Gruppe in Europa, die Beschäftigungssituation und wesentliche Veränderungen innerhalb unseres Unternehmens.

Darüber hinaus gibt es an den Standorten weitere Formen der Mitarbeitervertretung wie lokale Betriebsräte und Gewerkschaften. Lokale Betriebsräte sowie ein Gesamt- und Konzernbetriebsrat vertreten beispielsweise unsere Mitarbeiter in Deutschland. Für leitende Angestellte gibt es den Sprecherausschuss.

Das Transformationsprogramm „Fit für 2018“ war im Berichtszeitraum ein ausführlich debattiertes Thema in allen Mitarbeitervertretungen. So diskutierten im Mai 2012 rund 30 Teilnehmer des Euroforums aus 14 Ländern zusammen mit der Geschäftsleitung die Auswirkungen des Programms auf die Belegschaft. Unsere Mitarbeiter an den Schweizer Standorten Aubonne, Coinsins, Eysins und Corsier-sur-Vevey haben Anfang 2013 erstmals Mitarbeitervertretungen gewählt, um diesen Kommunikationskanal im Hinblick auf die weitere Umsetzung von „Fit für 2018“ zu nutzen.

Befragungen unserer Mitarbeiter

Seit 2009 führen wir die unternehmensweite Mitarbeiterbefragung „Pulse“ durch – sie fand zu Beginn jährlich statt, seit 2011 alle zwei Jahre. Hier haben unsere Mitarbeiter die Möglichkeit, Merck als Arbeitgeber zu bewerten und ihre Anliegen anonym zu äußern. Aus den Ergebnissen werden konkrete Maßnahmen abgeleitet und umgesetzt. 2011 haben wir eine leichte Verschlechterung der Ergebnisse im Vergleich zu den Vorjahren festgestellt. Wir führen diese Stimmungslage auf „Fit für 2018“ zurück, das zum Zeitpunkt der Befragung bereits zu ersten Maßnahmen bei Merck Serono geführt hatte. Die nächste konzernweite Befragung wird 2014 stattfinden. Die Stimmung während der derzeit laufenden Neuorganisation beobachten wir mit kurzfristigen kleineren Umfragen. 2012 führte Merck Serono beispielsweise eine solche Umfrage durch. Für 2013 planen weitere Einheiten Mitarbeiterbefragungen.

Weitere Dialogmöglichkeiten und Austauschformen

Unsere Mitarbeiter können zusätzlich weitere Formen des Dialogs oder Feedback-Möglichkeiten nutzen, beispielsweise das jährliche Mitarbeitergespräch.

Am Standort Darmstadt, Deutschland, möchten wir mit dem betrieblichen Vorschlagswesen (BVW) neue Wettbewerbsvorteile für Merck nutzen. Für Vorschläge, die in die Praxis umgesetzt werden, belohnen wir die jeweiligen Mitarbeiter mit finanziellen Prämien – basierend auf der Kosteneinsparung oder dem Beitrag zu Arbeitssicherheit, Umweltschutz und Qualitätssteigerung. 2011 und 2012 haben Merck-Mitarbeiter 4.111 bzw. 3.128 Verbesserungsvorschläge eingereicht, die zu Einsparungen in Höhe von 1,9 Mio € bzw. 2 Mio € führten. Sie erhielten dafür Prämien in Höhe von 1,1 Mio € bzw. 0,8 Mio €. Etwa 70 % der Verbesserungsvorschläge bezogen sich auf die Produktionsbereiche, die restlichen 30 % umfassten Vorschläge für Analytik, Technologie und Logistik. Die Vorschläge leisten vielfach einen wichtigen Beitrag zur Optimierung von Produktionsprozessen und Arbeitssicherheit oder zur Verringerung von Abfall und Emissionen.

© Merck KGaA, Darmstadt, Germany, Last Update 26.04.2013