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GRI-Index: Ökologische Leistungsindikatoren

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UNGC

GRI-Angabe

Kommentar

Verweis

Status

7, 8, 9

 

Managementansatz

 

Umweltmanagement, Nachhaltige Produkte, Transportsicherheit

 

 

Aspekt: Ökonomische Leistung

8

EN1

Eingesetzte Materialen

Wo möglich und sinnvoll beispielsweise bei Verpackungen, setzen wir recycelte Materialien ein. Insgesamt sind die Möglichkeiten zum Einsatz recycelten Materials in unserem Portfolio gering.
Da dieser Indikator für Merck nicht anwendbar ist, erheben wir keine konzernweiten Daten dazu.

Ressourcenverbrauch, Verpackungen

8,9

EN2

Anteil Recyclingmaterial

Wo möglich und sinnvoll beispielsweise bei Verpackungen, setzen wir recycelte Materialien ein. Insgesamt sind die Möglichkeiten zum Einsatz recycelten Materials in der Produktion gering, da wir mit unserem Geschäftsmodell am Beginn von Wertschöpfungsketten stehen. Da dieser Indikator für Merck nicht anwendbar ist, erheben wir keine konzernweiten Daten dazu.

Verpackungen

 

 

Aspekt: Energie

8

EN3

Direkter Energieverbrauch

 

Kennzahlen: Umwelt

8

EN4

Indirekter Energieverbrauch

Merck erfasst derzeit ausschließlich den Einkauf von Sekundärenergie – in erster Linie handelt es sich hierbei um Strom, in untergeordnetem Maße um Wärme/Dampf. Details zum lokalen Energiemix mit den jeweiligen Anteilen an Primärenergieträgern, erneuerbaren Energien etc. liegen uns nicht vor. Auch Daten zum lokalen Wirkungsgrad bei der Erzeugung von Strom oder Wärme liegen uns nicht vor. Merck-Produktionsstandorte liegen in Ländern mit stark variierendem Energiemix. Unsere Standorte mit dem größten Energieverbrauch sind Darmstadt und Gernsheim in Deutschland. Der Anteil der fossilen Energieträger (Kohle, Erdgas etc.) liegt hier bei ca. 61 %, der Anteil der Kernkraft bei ca. 18 % und der Anteil der erneuerbaren Energien bei ca. 21 %. Produktionsstandorte in der Schweiz beziehen Strom mit einem höheren Anteil an erneuerbaren Energien, Standorte in Frankreich und Japan Strom mit einem höheren Anteil an Kernkraft. Legt man bei der Erzeugung von elektrischer Energie einen geschätzten globalen Wirkungsgrad von 37 % für Umwandlung und Verteilung zugrunde, so ergibt sich ein Primärenergieverbrauch von 1.318 GWh für 2012. Berücksichtigt man einen geschätzten globalen Wirkungsgrad von 85 % für Wärme/Dampf so ergibt sich ein Primärenergieverbrauch von 20 GWh für 2012. Hieraus resultiert ein Gesamtprimärenergieverbrauch von 1.338 GWh für 2012. (Berechnung erfolgte anhand von Faktoren im „Handbuch für betriebliches Energiemanagement - Systematisch Energiekosten senken“, herausgegeben von DENA, 12/2012.

Kennzahlen: Umwelt

8,9

EN5

Energieeinsparungen und Energieeffizienz

In 2012 haben wir Projekte umgesetzt, mit denen wir ca. 8,9 MWh Energie einsparen und dadurch ca. 3.460 t CO2 vermeiden konnten.

Beispiele für Klimaschutz-Projekte

8,9

EN6

Energieeffiziente Produkte und Dienstleistungen

 

Produktbeispiele unserer Sparte Performance Materials 

8,9

EN7

Initiativen zur Reduktion des indirekten Energieverbrauchs

Wir reduzieren den indirekten Energieverbrauch mit verschiedenen Maßnahmen. So fördern wir an einigen Standorten die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel oder die Bildung von Fahrgemeinschaften. Unsere Reiserichtlinie für Deutschland lässt das Verkehrsmittels Flugzeug nur für wenige Strecken zu. Die Durchführung von Video- und Telefonkonferenzen wird im Unternehmen beworben. Nur für einige dieser Maßnahmen können wir die eingesparte Energie quantifizieren. Nach heutigem Kenntnisstand werden wir belastbare Daten auch in den kommenden Jahren nicht umfassend berichten können, da die Datenlage – sowohl bei uns, als auch bei unseren Geschäftspartnern - für eine sinnvolle Berichterstattung nicht ausreichend ist.

Klimaschutz, Work-Life-Balance

 

 

Aspekt: Wasser

8

EN8

Gesamtwasserentnahme

 

Kennzahlen: Umwelt

8

EN9

Wasserquellen

 

Ressourcenverbrauch

8, 9

EN10

Rückgewinnung und Wiederverwendung von Wasser

Bei Merck wird Kühlwasser für Produktionsprozesse im Kreislauf geführt, außerdem werden bei einigen Prozessen Produktionsabwässer aufbereitet und wiederverwendet. In Darmstadt, Deutschland, dem größten Standort von Merck, werden beispielsweise mehr als 10 Millionen m3 Kühlwasser im Kreislauf geführt. Dabei wird das Kühlwasser mehrfach umgewälzt. Nur etwa 1 % dieser Wassermenge muss pro Jahr neu in diesen Kreislauf eingespeist werden (zum Ausgleich von Verlusten durch Verdunstung oder Abschlämmwasser aus den Kühltürmen). Eine systematische Erfassung dieser Wassermengen für die Merck-Gruppe führen wir nicht durch.

 

 

 

Aspekt: Biodiversität

8

EN11

Grundstücke in Schutzgebieten oder Gegenden mit hoher Biodiversität

Keine

Biodiversität

8

EN12

Auswirkungen der Geschäftigkeit, Produkten und Dienstleistungen auf Schutzgebiete

 

Biodiversität

8

EN13

Geschützte oder wiederhergestellte natürliche Lebensräume

Dieser Indikator ist für unsere Geschäftstätigkeit nicht relevant, da unsere Produktionsstandorte nur in ausgewiesen Industriegebieten liegen.

 

8

EN14

Strategie, Ziele und Maßnahmen für Biodiversität

siehe EN13

Biodiversität

8

EN15

Gefährdete Tier- und Pflanzenarten

siehe EN13

 

 

 

Aspekt: Emissionen, Abwasser und Abfall

8

EN16

Direkte und indirekte Treibhausgas-Emissionen

 

Kennzahlen: Umwelt

8

EN17

Sonstige relevante Treibhausgas-Emissionen

In unserer Antwort zum Carbon Disclosure Project haben wir eine Bewertung der Relevanz verschiedener Scope-3-Emissionen vorgenommen.

Carbon Disclosure Project 

7, 8, 9

EN18

Reduktion von Treibhausgas-Emissionen

In unserer Antwort zum Carbon Disclosure Project 2013 beschreiben wir Projekte zur Verringerung von Treibhausgasemissionen.

Carbon Disclosure Project , Klimaschutz, Kennzahlen: Umwelt

8

EN19

Emission ozonabbauender Stoffe

 

Kennzahlen: Umwelt

8

EN20

NOx, SOx und andere wesentliche Luftemissionen

 

Kennzahlen: Umwelt

8

EN21

Gesamte Abwassereinleitungen

 

Wasserschutz, Kennzahlen: Umwelt

8

EN22

Gesamtabfälle und Entsorgungsmethode

 

Abfallmanagement, Kennzahlen: Umwelt

8

EN23

Freisetzungen von Schadstoffen

Sämtliche Ereignisse waren nicht wesentlich.

Prozess- und Anlagensicherheit

8

EN24

Transport gefährlicher Abfälle

 

Abfallmanagement

8

EN25

Durch Abwassereinleitungen oder Oberflächenabfluss belastete Gewässer und Lebensräume

Es wurde eine signifikante Einleitung identifiziert. Am Standort Darmstadt macht die Einleitung von gereinigtem Abwasser in den Darmbach mehr als 5 % des durchschnittlichen Jahresvolumens aus. Dies ist behördlich genehmigt, Erhebliche Auswirkungen auf das Gewässer oder damit verbundene Lebensräume sind damit nicht verbunden.

 

 

 

Aspekt: Produkte und Dienstleistungen

7, 8, 9

EN26

Verringerung der Umweltauswirkungen von Produkten und Dienstleistungen

 

Nachhaltige Produkte

8, 9

EN27

Rücknahme von Verpackungsmaterialien zwecks Wiederverwertung und Recycling

Wir nehmen Produktverpackungen zurück und haben dafür spezielle Rücknahmesysteme entwickelt. Aufgrund der Vielzahl unserer Produkte (mehr als 60.000) und deren Vielfalt erfassen wir den genauen Anteil nicht.

Wiederverwertung und Recycling

 

 

Aspekt: Einhaltung von Gesetzesvorschriften

8

EN28

Geldbußen und Sanktionen aufgrund von Verstößen gegen Rechtsvorschriften

Im Berichtszeitraum lagen keine wesentlichen Fälle dieser Art vor.

 

 

 

Aspekt: Transport

8

EN29

Umweltauswirkungen durch Transportaktivitäten

 

Transportsicherheit, Kennzahlen: Umwelt

 

 

Aspekt: Insgesamt

7, 8, 9

EN30

Gesamte Umweltschutzausgaben und -investitionen

 

Kennzahlen: Umwelt

Legende:

Dieser Indikator wird vollständig berichtet

Dieser Indikator wird teilweise berichtet

Dieser Indikator wird derzeit nicht berichtet.

Optional zu beantwortende Zusatzindikatoren