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Vielfalt in der Belegschaft Geprüft

Als international tätiges Unternehmen strebt Merck ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den verschiedenen Kulturen und Nationalitäten, den unterschiedlichen Altersgruppen sowie zwischen Frauen und Männern an. Wir sind der Überzeugung, dass die Vielfalt in der Belegschaft zu mehr Innovation und besseren Teamleistungen führt und damit zum unternehmerischen Erfolg beiträgt. Um diese Vielfalt nachhaltig zu verankern, wollen wir bereits bestehende Maßnahmen weiterentwickeln.

Geschlechterverhältnis

Der Frauenanteil in der Belegschaft liegt derzeit bei 42 %. Die Verteilung zwischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist in den einzelnen Geschäftsbereichen, Funktionen und Regionen unterschiedlich ausgeprägt. Im Pharmabereich sind 46 % aller Beschäftigten weiblich, in den Konzernfunktionen 42 % und im Chemiebereich 37 %. In Nordamerika sind 46 % aller Beschäftigten weiblich, in Europa 45 %, in den Wachstumsmärkten 37 % und in den übrigen Ländern der Welt ebenfalls 37 %. Der Frauenanteil in Forschung und Entwicklung ist mit 51 % am höchsten, gefolgt von 50 % in der Verwaltung. Am niedrigsten ist er mit 34 % in der Produktion und mit 30 % in den Infrastrukturbereichen. Merck hat sich zum Ziel gesetzt, den Anteil von Frauen überall dort zu erhöhen, wo diese unterrepräsentiert sind.

Internationalität

72 % der Mitarbeiter von Merck arbeiten außerhalb Deutschlands, 26 % aller Mitarbeiter sind deutsche Staatsangehörige. Es gehört zu unseren Grundprinzipien, Mitarbeiter aus den jeweiligen Ländern, in denen Merck geschäftlich aktiv ist, einzustellen und zu entwickeln.

Demografie

Der demografische Wandel und die damit verbundene Alterung der Bevölkerung sind nicht in allen Ländern, in denen wir tätig sind, gleichermaßen spürbar. Wir müssen uns aber besonders in Deutschland, einigen anderen EU-Ländern sowie in den USA darauf einstellen. In diesen Ländern beträgt das durchschnittliche Alter unserer Mitarbeiter mehr als 40 Jahre – und wir gehen davon aus, dass der Wert weiter ansteigen wird. In Europa begegnen wir diesen demografischen Herausforderungen mit verschiedenen Programmen. Dazu gehören auch die Anpassung der Arbeitsplätze an die Bedürfnisse von Älteren sowie ein Gesundheitsmanagement zur Erhaltung der Leistungsfähigkeit.

Führungspositionen

Eine ausbalancierte Vielfalt unter den leitenden Mitarbeitern verbessert nicht nur die beruflichen Aufstiegschancen für talentierte Mitarbeiter, sondern ist auch die Grundlage dafür, dass ein breites Erfahrungsspektrum genutzt und unternehmerische Entscheidungen möglichst differenziert getroffen werden.

Der Anteil der Frauen in Führungspositionen – in unserem „Global Grading“-System sind dies Positionen mit einem Grade 14 und höher – beträgt über das gesamte Unternehmen berechnet derzeit 24 %. In den Landesgesellschaften ist er höher als in der Zentrale in Darmstadt, ebenso ist er im Pharmabereich höher als im Chemiebereich. Bestimmte Konzernfunktionen wie beispielsweise IT haben in den Führungspositionen eine niedrigere Frauenquote. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, den Anteil der weiblichen Führungskräfte bis zum Jahr 2016 auf 25 bis 30 % zu steigern. Um dieses Ziel zu erreichen, wird dieses Thema in verschiedenen HR-Maßnahmen adressiert und auch in globalen Management-Trainingsprogrammen ins Bewusstsein der Führungskräfte gerückt. Internen wie externen Rekrutierungskräften wurde das Ziel gesetzt, das Thema „Diversity“ bei der Auswahl von Kandidaten weiter in den Fokus zu rücken. Auch bei der Talentauswahl wird diesem Thema eine größere Bedeutung beigemessen, als es in der Vergangenheit der Fall war. Zusätzlich werden lokale Maßnahmen und Angebote erweitert, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu unterstützen.

61 % der Management-Positionen (Global Grade 14 und höher) werden von Führungskräften bekleidet, die eine andere als die deutsche Nationalität haben – insgesamt sind in diesen Positionen 57 verschiedene Nationalitäten vertreten. Die Internationalität der Führungsebenen entspricht der globalen Ausrichtung unserer Geschäftstätigkeit.