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Ergebnisse 

Das Bruttoergebnis ging im 1. Quartal 2012 um 1,5 % von 1.925 Mio € im Vorjahresquartal auf 1.896 Mio € zurück. Maßgeblich für diesen Unterschied im Quartalsvergleich waren höhere Anlaufkosten für die neue Biotech-Produktionsanlage in Corsier-sur-Vevey (Schweiz), das Fehlen von positiven Verrechnungsspitzen, sowie ein etwas ungünstigerer Produktmix. Ebenfalls negativ wirkten sich auch Währungsfluktuationen vor allem seitens des Schweizer Franken aus. Die Bruttomarge belief sich im Berichtsquartal dementsprechend auf 74,0 % der Umsatzerlöse gegenüber 77,7 % im 1. Quartal 2011.

Merck-Gruppe | EBITDA vor Sondereinflüssen nach Quartalen

Merck-Gruppe | EBITDA vor Sondereinflüssen nach Quartalen (Balkendiagramm)

Das Operative Ergebnis (EBIT) verringerte sich von 530 Mio € im 1. Quartal 2011 auf 311 Mio € im Berichtszeitraum. Hauptgründe hierfür waren der Rückgang des operativen Geschäfts und der im 1. Quartal 2011 gebuchte einmalige Gewinn in Höhe von 157 Mio € aus der Veräußerung des Crop-Bioscience-Geschäfts. Das EBITDA vor Sondereinflüssen (Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Wertminderungen, Abschreibungen und Sondereinflüssen) fiel im Berichtsquartal auf 675 Mio € bzw. 26,3 % der Umsatzerlöse. Im Vorjahresquartal hatte es 737 Mio € bzw. 29,7 % der Umsatzerlöse betragen. Sondereinflüsse in Höhe von 30 Mio €, die als sonstige betriebliche Aufwendungen gebucht wurden, waren im 1. Quartal 2012 nicht im EBITDA vor Sondereinflüssen der Gruppe enthalten.

Das Finanzergebnis von Merck belief sich auf –65 Mio € und lag damit leicht unter dem Vorjahresquartal von –68 Mio €. Die Nettofinanzverschuldung konnte zum 31. März 2012 von 3.484 Mio € zum Jahresende 2011 auf 3.017 Mio € zurückgeführt werden. In dieser Verbesserung schlägt sich die weiterhin gute Cash Flow-Entwicklung der Gruppe nieder.

Das Ergebnis vor Steuern der Merck-Gruppe lag im Berichtsquartal mit 246 Mio € um 47 % unter dem Vorjahresquartal (461 Mio €), in dem der Gewinn aus der Veräußerung des Crop-Bioscience-Geschäfts (157 Mio €) enthalten war. Die berichtete Steuerquote im 1. Quartal 2012 betrug 28,2% verglichen mit 25,4% im Vorjahresquartal.

Das Ergebnis nach Steuern sank im 1. Quartal 2012 um 49 % von 344 Mio € im Vorjahresquartal auf 177 Mio €. Aufgrund des bereits erwähnten schwächeren operativen Geschäfts fiel das EPS vor Sondereinflüssen (Ergebnis je Aktie, bereinigt um die Auswirkungen nach Ertragsteuern der Sondereinflüsse und Abschreibungen auf erworbene immaterielle Vermögenswerte) im Berichtszeitraum mit 1,67 € niedriger aus als im Vorjahresquartal (1,91 €). Die Merck-Gruppe erzielte im 1. Quartal 2012 einen Free Cash Flow von 420 Mio € verglichen mit 645 Mio € im Vorjahresquartal. Diese Veränderung beruht maßgeblich auf der Veräußerung des Crop-Bioscience-Geschäfts sowie dem Eingang der Kaufpreiszahlung für Théramex im vergangenen Jahr.

© Merck KGaA, Darmstadt, Germany, Last Update 15.05.2012