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Consumer Health 

Die Sparte Consumer Health erzielte Umsatzerlöse in Höhe von 121 Mio. € (Q2 2011: 118 Mio. €), was einer Steigerung von 2,9% entspricht. Hierzu trugen das organische Umsatzwachstum von 1,0% und positive Währungseffekte von 2,0% bei. Dabei konnte die Entwicklung in den Emerging Markets die schwächeren Umsätze in Europa mit Produkten der Marke Seven Seas mehr als ausgleichen.

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Consumer Health | Kennzahlen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

in Mio. €

Q2 2012

Q2 2011

Veränderung

Jan.–Juni
2012

Jan.–Juni
2011

Veränderung

Gesamterlöse

121,6

118,3

2,8%

229,6

234,9

–2,3%

Umsatzerlöse

121,1

117,6

2,9%

228,7

233,8

–2,2%

Operatives Ergebnis (EBIT)

9,6

9,5

1,3%

14,5

17,4

–16,8%

Marge (in % vom Umsatz)

7,9%

8,1%

 

6,3%

7,5%

 

EBITDA

12,6

13,0

–3,1%

20,4

23,5

–13,3%

Marge (in % vom Umsatz)

10,4%

11,0%

 

8,9%

10,1%

 

EBITDA vor Sondereinflüssen

17,8

13,0

37,0%

26,3

23,5

11,8%

Marge (in % vom Umsatz)

14,7%

11,0%

 

11,5%

10,1%

 

Während sich die Herstellungskosten kaum verändert auf 38 Mio. € (Q2 2011: 39 Mio. €) beliefen, trugen höhere Preise und positive Währungseffekte zur Steigerung des Bruttoergebnisses der Sparte auf 83 Mio. € (Q2 2011: 80 Mio. €) bei. Dies resultierte in einer Bruttomarge von 68,9% (Q2 2011: 67,7%). Bereinigt um Sondereffekte konnte die Sparte ihre Kostenstruktur weiter verbessern. Die Marketing-, Vertriebs- und Verwaltungskosten (SG&A-Kosten) erhöhten sich aufgrund von einmaligen Aufwendungen in Höhe von 5 Mio. € im Rahmen des Effizienzsteigerungsprogramms „Fit für 2018“ um 7,7% auf 68 Mio. € (Q2 2011: 63 Mio. €). Lässt man diese Einmalkosten aus der Betrachtung heraus, so werden erzielte Einsparungen bei Werbeaktivitäten sowie im Vertriebsaußendienst deutlich.

Die Aufwendungen für F&E sanken im Zuge einer stärkeren Fokussierung der F&E-Investitionen und Reduzierung von projektbezogenen Ausgaben auf 5 Mio. € (Q2 2011: 6 Mio. €). Das EBIT und EBITDA blieben auf dem Vorjahresniveau von 10 Mio. € bzw. 13 Mio. €. Bereinigt um einmalige Restrukturierungskosten verbesserte sich das EBITDA vor Sondereinflüssen im 2. Quartal 2012 dagegen um 37,0% auf 18 Mio. € (Q2 2011: 13 Mio. €).

Consumer Health | Umsatzerlöse nach Regionen – Q2 2012

Consumer Health | Umsatzerlöse nach Regionen – Q2 (Tortendiagramm)

Geografisch betrachtet erhöhte sich der Beitrag der Emerging Markets an den Umsatzerlösen weiter und machte im Berichtsquartal ein Drittel der Umsatzerlöse aus. Im Gegenzug verringerte sich der Anteil Europas an den Umsatzerlösen entsprechend.

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Consumer Health | Komponenten des Wachstums nach Regionen – Q2 2012

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

in Mio. €/Veränd. in %

Umsatzerlöse

Organisches
Wachstum

Währungs-
effekte

Akquisitionen/
Veräußerungen

Umsatz-
wachstum

Europa

76,4

–3,7%

1,1%

–2,6%

Nordamerika

0,1

–85,5%

3,0%

–82,5%

Emerging Markets

39,3

12,3%

4,7%

17,1%

Übrige Welt

5,2

11,7%

–3,4%

8,3%

Wachstumstreiber im Berichtsquartal war das Produktportfolio „Gesundheitsschutz für jeden Tag“ einschließlich der Marken Bion® 3 und Cebion®. Dies ist vor allem auf die guten Umsätze in den Emerging Markets, in denen der Großteil der Umsatzerlöse erzielt wurde, zurückzuführen. Auch mit den umsatzstarken Marken in den Gesundheitsthemen „Erkältungskrankheiten“, „Beweglichkeit“ sowie „Gesundheit von Frauen und Kindern“ wurden Zuwächse erzielt, während kleinere lokale Marken in allen Gesundheitsthemen Einbußen verzeichneten. Letzteres ist das Resultat strategischer Maßnahmen von Consumer Health zur Fokussierung des Marketings sowie der Konzentration auf strategische Marken und Regionen.

1. Halbjahr 2012

Im ersten Halbjahr 2012 sanken die Gesamterlöse der Sparte um 2,3% auf 230 Mio. € (1. Halbjahr 2011: 235 Mio. €). Die Umsatzerlöse gingen analog um 2,2% auf 229 Mio. € (1. Halbjahr 2011: 234 Mio. €) zurück. Ausschlaggebend war hier ein negatives organisches Wachstum von 3,3%, das von positiven Währungseffekten in Höhe von 1,2% nur teilweise ausgeglichen werden konnte. Die schwache Umsatzentwicklung bezog sich vornehmlich auf Europa, wo einmalige Lieferprobleme in Frankreich im 1. Quartal und ein schleppender Start des Seven Seas-Produktsortiments am britischen Markt zum Tragen kamen. In anderen Produktgruppen, die nicht zum Hauptportfolio gehören, gehen die Umsatzerlöse gegenwärtig zurück, da die Sparte ihre Marketinginvestitionen stärker fokussiert.

Das EBITDA vor Sondereinflüssen von Consumer Health erhöhte sich im 1. Halbjahr um 11,8% auf 26 Mio. € bzw. 11,5% der Umsatzerlöse (1. Halbjahr 2011: 24 Mio. € bzw. 10,1% der Umsatzerlöse). Diese Verbesserung beruhte im Wesentlichen auf einer stringenten Kostenkontrolle vor allem bei den Aufwendungen für Marketing und Vertrieb.

© Merck KGaA, Darmstadt, Germany, Last Update 14.08.2012