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Consumer Health 

Die Consumer Health Sparte wies einen Umsatz von 122 Mio. € aus, was einem Rückgang von 7,7% entspricht (Q3 2011: 133 Mio. €). Dieser Rückgang spiegelt den um 10,3% gesunkenen organischen Umsatz, teilweise aufgefangen von positiven Währungseffekten in Höhe von 2,6%, wider. Der organische Rückgang wurde vorwiegend durch den niedrigeren Umsatz in Europa, dem größten Markt der Sparte, bedingt. Consumer Health befindet sich derzeit und für die Jahre 2012 und 2013 in einer Phase der Restrukturierung, die auch Standortschließungen beinhalten kann. Obwohl sich einige dieser Restrukturierungsmaßnahmen negativ auf den Umsatz der Sparte auswirkten, verbesserte sich die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen dank geringerer Kosten und effizienterer Ressourcenallokation im Jahresvergleich weiter.

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Consumer Health | Kennzahlen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

in Mio. €

Q3 2012

Q3 2011

Veränderung

Jan.–Sept.
2012

Jan.–Sept.
2011

Veränderung

Gesamterlöse

123,2

132,8

–7,3%

352,7

367,7

–4,1%

Umsatzerlöse

122,4

132,5

–7,7%

351,1

366,4

–4,2%

Operatives Ergebnis (EBIT)

7,4

16,9

–56,3%

21,9

34,3

–36,2%

Marge (in % vom Umsatz)

6,0%

12,8%

 

6,2%

9,4%

 

EBITDA

10,3

18,8

–45,2%

30,7

42,4

–27,5%

Marge (in % vom Umsatz)

8,4%

14,2%

 

8,7%

11,6%

 

EBITDA vor Sondereinflüssen

18,4

18,8

–2,1%

44,7

42,4

5,6%

Marge (in % vom Umsatz)

15,0%

14,2%

 

12,7%

11,6%

 

Die Herstellungskosten der Sparte blieben mit 41 Mio. € fast unverändert (Q3 2011: 42 Mio. €), da die geringeren Produktionskosten von Vorratsabwertungen infolge der Restrukturierung ausgeglichen wurden. Zusammen mit dem gesunkenen Umsatz ergab sich entsprechend ein Rückgang des Bruttoergebnisses auf 82 Mio. € (Q3 2011: 91 Mio. €), was einer verringerten Bruttomarge von 67,4% (Q3 2011: 68,5%) entspricht. Consumer Health steuerte weiterhin effektiv die betrieblichen Aufwendungen. Die Marketing- und Vertriebskosten der Sparte gingen dank der Optimierung der Verkaufsförderungsausgaben und geringerer Kosten für Vertriebsmitarbeiter um 7,4% zurück; die Marketing-, Vertriebs- und Verwaltungskosten stiegen jedoch um 3,6% auf 69 Mio. € (Q3 2011: 67 Mio. €). Dieser Anstieg resultiert ausschließlich aus Sondereinflüssen für das Restrukturierungsprogramm in Höhe von 8 Mio. €.

Die F&E-Kosten sanken auf 5 Mio. € (Q3 2011: 6 Mio. €). Dies ist auf zielgerichtetere F&E-Investitionen, geringere projektbezogene Ausgaben und strukturelle Einsparungen zurückzuführen. Das ausgewiesene EBIT sank auf 7 Mio. € (Q3 2011: 17 Mio. €). Bereinigt um Restrukturierungskosten in Höhe von 8 Mio. € sank das EBITDA vor Sondereinflüssen im 3. Quartal 2012 um 2,1% auf 18 Mio. € (Q3 2011: 19 Mio. €), während sich die Marge, ausgedrückt als Anteil vom Umsatz, auf 15,0% erhöhte (Q3 2011: 14,2%).

Consumer Health | Umsatzerlöse nach Regionen – Q3 2012

Consumer Health | Umsatzerlöse nach Regionen – Q3 2012 (Tortendiagramm)

Geografisch betrachtet generierte die Region Emerging Markets als einzige in dieser Sparte organisches Wachstum, das von Marken wie Cebion® und Sedalmerck® getragen wurde. In Europa, wo 66% des Umsatzes der Sparte erwirtschaftet werden, litt die Umsatzentwicklung unter der Umstrukturierung sowie regulatorischen Aspekten, schrumpfenden Selbstmedikations-Märkten und hohem Konkurrenzdruck in einigen Ländern Zentral- und Osteuropas.

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Consumer Health | Komponenten des Wachstums nach Regionen – Q3 2012

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

in Mio. € / Veränd. in %

Umsatzerlöse

Organisches Wachstum

Währungs-
effekte

Akquisitionen/
Veräußerungen

Umsatz-
wachstum

Europa

81,0

–14,2%

1,4%

–12,8%

Nordamerika

0,4

–72,4%

1,3%

–71,1%

Emerging Markets

36,7

2,4%

6,3%

8,7%

Übrige Welt

4,2

–7,1%

–0,1%

–7,2%

Der Umsatz mit Produkten aus dem Gesundheitsgebiet Husten und Erkältung blieb stabil, da die Sparte bereits die ersten Auftragseingänge für die kommende Wintersaison verzeichnete. Alle anderen Gesundheitsgebiete verzeichneten aufgrund der insgesamt schlechteren Entwicklung in Europa im Vergleich zum 3. Quartal des Vorjahres Umsatzrückgänge.

Entwicklung in den ersten neun Monaten des Jahres 2012

In den ersten neun Monaten des Jahres 2012 wies die Sparte einen Umsatz von 351 Mio. € aus (9M 2011: 366 Mio. €). Dies entspricht einem Rückgang von 4,2%, der auf die Verringerung des organischen Umsatzes um 5,9% zurückzuführen ist, die nur teilweise durch die positiven Währungseffekte von 1,7% ausgeglichen werden konnte. Der organische Umsatzrückgang war durch die schwachen Entwicklungen im 1. und 3. Quartal, insbesondere in Zentraleuropa, bedingt, die auf die operative Restrukturierung in ausgewählten Märkten, einer Neuausrichtung des Markenportfolios auf strategische Marken sowie die schwierigen Marktbedingungen, vor allem in Zentraleuropa, zurückzuführen waren.

Das EBITDA vor Sondereinflüssen der Sparte Consumer Health stieg während der ersten neun Monate 2012 um 5,6% auf 45 Mio. € oder 12,7% des Umsatzes im Vergleich zu 42 Mio. € und 11,6% im Vorjahr. Diese Verbesserung resultierte vor allem aus der strengeren Kostenkontrolle, insbesondere bei den Ausgaben für Marketing und Vertrieb.

© Merck KGaA, Darmstadt, Germany, Last Update 15.11.2012