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Zahl der Unfälle auch 2013 auf niedrigem Niveau 

Die Vermeidung arbeitsbedingter Erkrankungen und Unfälle unserer Mitarbeiter gehört für Merck zum Selbstverständnis eines verantwortungsvollen Arbeitgebers. Wir haben uns daher das Ziel gesetzt, die „Lost Time Injury Rate“ (LTIR) (Arbeitsunfälle mit Arbeitszeitausfall bezogen auf eine Million Arbeitsstunden) bis zum Jahr 2015 auf 2,5 zu senken.

Fortschritt 2013

Merck verzeichnet im Jahr 2013 eine LTIR von 2,2

Im Jahr 2013 konnten wir diese Zielmarke mit einer LTIR von 2,2 wie auch in den Vorjahren erneut unterbieten. Wir arbeiten nun daran, dieses Niveau zu halten, wobei natürlich oberstes Ziel ist, jeden Unfall zu vermeiden.

Bereits zum vierten Mal hat Merck im Jahr 2013 den „Safety Excellence Award“ verliehen. Der Award zeichnet Produktionsstandorte aus, an denen sich keine Arbeitsunfälle ereignet haben. Mit 38 von 63 Standorten erhielten mehr als die Hälfte aller Produktionsstandorte diese Auszeichnung für das Jahr 2013.

Die stetige Verbesserung der Unfallzahlen ist insbesondere auf das im Jahr 2010 gestartete Programm „BeSafe!“ zurückzuführen. Seit der Einführung wurden zahlreiche Maßnahmen zu Unfallprävention und Arbeitssicherheit an unseren Standorten weltweit durchgeführt. Ein besonderes Augenmerk legen wir auf die Produktionsstandorte und dort auf die Schulung der Mitarbeiter zur Vermeidung verhaltensbedingter Unfälle. Unser Ziel ist es aber, die Unfallzahlen über alle Standorte hinweg weiter zu reduzieren.

„BeSafe!“ ist ein weltweites Programm mit einheitlichen Standards, durch lokale Module wird „BeSafe!“ auf die besonderen Anforderungen der Standorte angepasst und weiterentwickelt. So gehen unsere Standorte bei der Verankerung der Sicherheitskultur als Führungsaufgabe, der Stärkung der Eigenverantwortlichkeit und Sensibilisierung der Mitarbeiter unterschiedlich vor.

Mit zahlreichen Initiativen, Kampagnen und Aufklärungsmaßnahmen haben wir auch 2013 unsere Mitarbeiter weltweit für Gefährdungen am Arbeitsplatz sensibilisiert, zusätzlich wurden Schulungen durchgeführt. So nehmen beispielsweise neue EHS (Environment, Health, Safety)-Manager am „EHS StartUp! Training“ zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz teil. Außerdem werden regionale EHS Foren in Amerika, Europa und Asien durchgeführt, die dem Erfahrungsaustausch, aber auch der Schulung neuer Themen dienen. Am EHS-Forum am Standort Poseung / Südkorea im September 2013 nahmen 26 EHS-Manager teil.

Am italienischen Standort Bari fand im Dezember 2013 das dritte EHS Best Practice Sharing Meeting statt. Unter den mehr als 50 Teilnehmern waren neben EHS Managern verschiedener Merck-Standorte auch Vertreter lokaler und internationaler Unternehmen sowie Repräsentanten des italienischen Industrieunternehmerverbands Confindustria und der Polytechnischen Universität Bari. Neben einem Vortrag zur Theorie der Verhaltensbasierten Sicherheit (behavior-based safety) teilten die Teilnehmer ihre Erfahrungen und ihr Wissen zu guter Praxis im Bereich Sicherheit.

© Merck KGaA, Darmstadt, Germany, Last Update 05.05.2014