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[32] Ertragsteuern 

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in Mio €

2013

2012

Laufende Steuern der Periode

–496,9

–451,2

Periodenfremde Steuern

–41,6

–4,5

Latente Steuern der Periode

359,0

325,7

 

–179,5

–130,0

In der nachstehenden Tabelle wird von dem theoretischen Steueraufwand auf die Steuern gemäß Gewinn- und Verlustrechnung übergeleitet. Der theoretische Steueraufwand ergab sich aus der Anwendung des Steuersatzes einer Kapitalgesellschaft mit Sitz in Darmstadt in Höhe von 30,7 %.

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in Mio €

2013

2012

Ergebnis vor Ertragsteuern

1.388,6

709,0

 

 

 

Steuersatz Kapitalgesellschaft

30,7 %

30,7 %

Theoretischer Steueraufwand

–426,3

–217,7

Steuersatzdifferenzen

109,7

67,6

Steuereffekt von Gesellschaften mit negativem Konzernbeitrag

–14,6

–1,9

Periodenfremde Steuern

–41,6

–4,5

Steueranrechnungen

225,8

71,3

Steuereffekte auf Verlustvorträge

0,4

0,1

Steuereffekt durch nicht abzugsfähige Aufwendungen/steuerfreie Erträge/Sonstige Steuereffekte

–32,9

–44,9

 

 

 

Steueraufwand gemäß Gewinn- und Verlustrechnung

–179,5

–130,0

 

 

 

Steuerquote gemäß Gewinn- und Verlustrechnung

12,9 %

18,3 %

Die Steueraufwendungen beinhalteten die Körperschaft- und Gewerbesteuern der inländischen Gesellschaften sowie vergleichbare Ertragsteuern ausländischer Gesellschaften.

Die höheren Steueranrechnungen entstanden im Wesentlichen in den USA aufgrund der Berücksichtigung von Dividendenerträgen aus Hochsteuerländern.

Die Steuereffekte durch nicht abzugsfähige Aufwendungen/steuerfreie Erträge/Sonstige Steuereffekte beinhalten einen latenten Steuerertrag in Höhe von 194,1 Mio € (Vorjahr: 2,4 Mio €), der im Wesentlichen aus dem Rückgang der passiven latenten Steuern auf immaterielle Vermögenswerte aus geändert anzuwendenden Steuersätzen bei einzelnen Gesellschaften resultierte.

Die Überleitung der latenten Steuern in der Bilanz einerseits und der latenten Steuern in der Gewinn- und Verlustrechnung andererseits stellte sich wie folgt dar:

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in Mio €

2013

2012

Veränderung aktiver latenter Steuern gemäß Bilanz

–210,2

216,6

Veränderung passiver latenter Steuern gemäß Bilanz

526,5

127,6

Veränderung erfolgsneutral gebildeter aktiver/
passiver latenter Steuern

42,0

–20,3

Konsolidierungskreisänderungen/Wechselkursänderungen/
Sonstige Veränderungen

0,7

1,8

Latente Steuern gemäß Gewinn- und Verlustrechnung

359,0

325,7

Die Verlustvorträge gliederten sich wie nachstehend aufgeführt:

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31.12.2013

31.12.2012

in Mio €

Deutschland

Ausland

Gesamt

Deutschland

Ausland

Gesamt

Verlustvorträge

3,4

437,4

440,8

281,9

285,2

567,1

davon:
mit latentem Steueranspruch

0,8

102,5

103,3

278,3

146,3

424,6

latenter Steueranspruch

0,2

20,6

20,8

41,3

33,0

74,3

davon:
ohne latenten Steueranspruch

2,6

334,9

337,5

3,6

138,9

142,5

theoretischer latenter Steueranspruch

0,4

77,5

77,9

1,0

21,1

22,1

Die Verringerung der Verlustvorträge gegenüber dem Vorjahr resultierte im Wesentlichen aus der Nutzung der inländischen Verlustvorträge der Merck KGaA. Der Anstieg der ausländischen Verlustvorträge resultierte im Wesentlichen aus der Berücksichtigung von Verlustvorträgen in Luxemburg, für die kein latenter Steueranspruch gebildet wurde. Eine Aktivierung von latenten Steuern auf Verlust- und Zinsvorträge erfolgt nur dann, wenn für Verlustvorträge unter 5,0 Mio € ein Ausgleich innerhalb eines Jahres und für Verlustvorträge über 5,0 Mio € ein Ausgleich innerhalb der nächsten drei Jahre wahrscheinlich ist.

Der überwiegende Teil der Verlustvorträge war entweder zeitlich unbegrenzt oder bis zu 20 Jahre vortragbar.

Die in Deutschland aufgelaufenen Verlustvorträge für Körperschaft- und Gewerbesteuer betrugen 3,4 Mio € (Vorjahr: 281,9 Mio €).

Der theoretisch mögliche latente Steueranspruch auf die nicht bewerteten Verlustvorträge betrug 77,9 Mio € (Vorjahr: 22,1 Mio €).

Durch die Nutzung von in Vorjahren nicht angesetzten steuerlichen Verlustvorträgen ergab sich im Jahr 2013 eine Verminderung der Ertragsteuerbelastung in Höhe von 0,4 Mio € (Vorjahr: 0,1 Mio €).

Die latenten Steueransprüche und Steuerschulden entfielen auf folgende Bilanzposten:

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31.12.2013

31.12.2012

in Mio €

Aktiva

Passiva

Aktiva

Passiva

Immaterielle Vermögenswerte

39,5

801,2

46,4

1.162,7

Sachanlagen

14,8

58,3

5,2

67,0

Kurz- und langfristige finanzielle Vermögenswerte

0,1

3,9

0,9

4,1

Vorräte

442,1

4,6

438,7

4,7

Kurz- und langfristige Forderungen/
sonstige Vermögenswerte

39,1

23,4

41,8

12,6

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

149,6

47,2

153,6

47,3

Kurz- und langfristige andere Rückstellungen

311,8

69,0

316,2

60,1

Kurz- und langfristige Verbindlichkeiten

41,6

4,9

53,1

4,6

Steuerliche Verlustvorträge

20,8

74,3

Steueranrechnungen/Sonstiges

42,2

18,2

43,7

56,2

Saldierung aktiver und passiver latenter Steuern

–365,2

–365,2

–227,3

–227,3

Latente Steuern gemäß Bilanz

736,4

665,5

946,6

1.192,0

Neben den latenten Steueransprüchen auf Verlustvorträge in Höhe von 20,8 Mio € (Vorjahr: 74,3 Mio €) führten temporäre Unterschiede zu 715,6 Mio € latenten Steueransprüchen (Vorjahr: 872,3 Mio €).

Für temporäre Unterschiede auf Anteile an Tochterunternehmen bestanden am Bilanzstichtag latente Steuerschulden bezogen auf geplante Dividendenausschüttungen von insgesamt 12,9 Mio € (Vorjahr: 52,7 Mio €). Die im Vorjahr angesetzten latenten Steuerschulden für geplante Dividendenausschüttungen aus der Akquisition der Millipore Corporation in Höhe von 43,6 Mio € wurden im Geschäftsjahr aufgelöst. Für andere temporäre Unterschiede auf Anteile an Tochterunternehmen wurden keine weiteren latenten Steuerschulden berücksichtigt, da eine Umkehrung dieser Unterschiede nicht absehbar war. Die temporären Unterschiede bezogen auf thesaurierte Gewinne der Tochtergesellschaften beliefen sich auf 4.894,6 Mio € (Vorjahr: 3.533,0 Mio €).

© Merck KGaA, Darmstadt, Germany, Last Update 06.03.2014