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Strategische Finanz- und Dividendenpolitik Geprüft

Merck verfolgt eine konservative Finanzpolitik

Aus Gründen der Nachhaltigkeit verfolgt Merck eine konservative Finanzpolitik. Neben einer soliden Bilanz mit transparenten und gesunden Strukturen schlägt sich diese Politik in der Wahl der Finanzierungsquellen, dem Liquiditätsmanagement, den wesentlichen Finanzkennzahlen, der Dividendenpolitik und dem Risikomanagement nieder.

Merck erwirtschaftet einen hohen Business Free Cash Flow und die Verzinsung des eingesetzten Kapitals verbessert sich stetig. Im Rahmen des laufenden konzernweiten Effizienzsteigerungsprogramms wurden liquide Mittel zunächst mit hoher Priorität für Restrukturierungsmaßnahmen in sämtlichen Sparten und Regionen vorgehalten. Für 2012 bis 2015 sind rund 800 Mio € an Einmalaufwendungen im Zusammenhang mit Restrukturierungen vorgesehen. Ab 2014 sind für Merck auch wieder größere Akquisitionen denkbar.

Darüber hinaus sollen liquide Mittel für selektive Akquisitionen wie die geplante Übernahme von AZ Electronic Materials (Performance Materials) eingesetzt werden, um künftiges Wachstum sicherzustellen.

Schließlich setzt Merck seine liquiden Mittel für Dividendenzahlungen an die Aktionäre ein. Die Dividendenpolitik von Merck orientiert sich an einer maßvollen, langfristig orientierten Ausschüttungsquote von 35 bis 40 %, bezogen auf das Konzernergebnis vor Sondereinflüssen.