Zur Bewertung der Finanzlage unseres Unternehmens liefert die operative Entwicklung unserer Geschäftsbereiche innerhalb eines bestimmten Zeitraums eine wichtige Grundlage. Darüber hinaus lässt sich die finanzielle Stabilität unseres Unternehmens an folgenden kapitalmarktbezogenen Parametern ablesen:
Konzernergebnis und Ergebnis je Aktie (EPS)
Das Ergebnis je Aktie berechnet sich aus dem den Anteilseignern der Merck KGaA zurechenbaren Ergebnis nach Steuern (Konzernergebnis) dividiert durch die durchschnittliche gewichtete Anzahl der theoretisch ausstehenden Aktien. Der Ansatz der theoretischen Aktienzahl berücksichtigt die Tatsache, dass das Komplementärkapital nicht in Aktien verbrieft ist. Zum besseren Vergleich veröffentlicht Merck auch das Ergebnis je Aktie vor Sondereinflüssen, also bereinigt um Einmaleffekte und Abschreibungen immaterieller Vermögenswerte (größtenteils durch die Akquisitionen von Serono und Millipore), und basierend auf der Basissteuerquote des Unternehmens.
Kreditrating
Das Kreditrating, das Merck von externen Agenturen erhält, ist ein wichtiger Indikator zur Beurteilung der Marktbedingungen, um Fremdkapital aufnehmen zu können. Der Kapitalmarkt zieht die von unabhängigen Ratingagenturen veröffentlichten Bewertungen heran, um Kapitalgeber bei der Einschätzung von Risiken, die mit einem Finanzinstrument verbunden sind, zu unterstützen. Zurzeit wird Merck von Moody’s und Standard & Poor’s bewertet. Hierfür ist die Nettofinanzverschuldung ein wichtiger Indikator, die wir definieren als kurz- und langfristige Finanzschulden abzüglich Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sowie kurzfristige finanzielle Vermögenswerte. Eine Fünfjahresübersicht der Kreditratings von Merck ist im Risiko- und Chancenbericht dargestellt.
Ausschüttungsquote
Als börsennotiertes Unternehmen ist Merck bestrebt, seinen Anteilseignern eine angemessene Dividende aus den erwirtschafteten Erträgen zu zahlen. Um unseren Anteilseignern eine attraktive Rendite bieten zu können, betreiben wir eine verlässliche Dividendenpolitik. Hierzu definiert Merck eine angestrebten Auszahlungsrate basierend auf dem bereinigten Konzernergebnis (berichtetes Konzernergebnis zuzüglich Einmalaufwendungen, zum Beispiel Restrukturierungskosten).

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