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Gesamtaussage zur Geschäftsentwicklung und zur wirtschaftlichen Lage Geprüft

Im Geschäftsjahr 2013 verzeichnete Merck in einem unverändert herausfordernden Marktumfeld eine gute Geschäftsentwicklung. Durch das erzielte solide organische Wachstum konnten die unvorteilhaften Wechselkurseffekte bei der Entwicklung der Gesamterlöse und der Umsatzerlöse fast vollständig aufgefangen werden. Die gute operative Geschäftsentwicklung bewirkte zusammen mit der schnelleren Umsetzung der Effizienzsteigerungsmaßnahmen im Rahmen des Transformations- und Wachstumsprogramms „Fit für 2018“ eine starke Steigerung des EBITDA vor Sondereinflüssen. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen erreichte 30,4 % (Vorjahr: 27,6 %) und verdeutlicht die hohe Profitabilität der Merck-Gruppe. Der Business Free Cash Flow der Merck-Gruppe belief sich im Geschäftsjahr 2013 auf 2.960 Mio € (Vorjahr: 2.969 Mio €) und erreichte damit das sehr gute Vorjahresniveau erneut.

Die solide Bilanzierungs- und Finanzierungspolitik der Merck-Gruppe äußert sich in den sehr guten Bilanzkennzahlen, die in 2013 aufgrund des guten Geschäftsverlaufs noch weiter verbessert werden konnten. So stieg beispielsweise die Eigenkapitalquote von dem bereits sehr guten Vorjahreswert von 48,1 % weiter auf 53,2 %. Nach einer starken Verringerung des Nettoumlaufvermögens im Vorjahr konnte in 2013 nochmals eine beachtliche Verbesserung erzielt werden, die zusammen mit der erfolgreichen operativen Geschäftsentwicklung zu einem hohen Zufluss finanzieller Mittel beigetragen hat. Unter anderem wurde dieser Mittelzufluss zur Tilgung von Finanzschulden eingesetzt, sodass die Nettofinanzverbindlichkeiten auf 307 Mio € (Vorjahr: 1.926 Mio €) zurückgeführt werden konnten.

Vor dem Hintergrund der ausgezeichneten Liquiditätslage und Finanzierungsbasis sowie der erfreulichen Geschäftsentwicklung ist die wirtschaftliche Lage der Merck-Gruppe insgesamt positiv zu beurteilen. Sie stellt eine hervorragende Ausgangsbasis für die weitere Umsetzung des erfolgreich begonnenen Transformations- und Wachstumsprogramms „Fit für 2018“ dar, dessen Fokus sich nunmehr auf organisches und anorganisches Wachstum verlagern wird. In diesem Zusammenhang ist insbesondere auf die im Dezember 2013 angekündigte Absicht zur Übernahme von AZ Electronic Materials S.A., Luxemburg, in 2014 hinzuweisen.