Die Umsatzentwicklung der Hauptprodukte der Sparte Merck Serono stellte sich im Geschäftsjahr 2013 wie folgt dar:
Das umsatzstärkste Medikament Rebif®, das für die Behandlung rezidivierender Formen der Multiplen Sklerose eingesetzt wird, verzeichnete im Geschäftsjahr 2013 einen leichten organischen Zuwachs von 1,4 %. Dies war insbesondere auf das gute erste Halbjahr zurückzuführen, in dem noch eine organische Wachstumsrate von 4,7 % erzielt werden konnte. Im zweiten Halbjahr 2013 musste Rebif® jedoch – hauptsächlich in Nordamerika – einen organischen Umsatzrückgang hinnehmen. Unter Berücksichtigung negativer Währungseffekte von –2,9 % reduzierte sich insgesamt der Umsatz mit Rebif® um –1,5 % auf 1.865 Mio € (Vorjahr: 1.893 Mio €). In der Region Nordamerika, mit einem Anteil an den Gesamtumsätzen von 51 % (Vorjahr: 52 %) der wichtigste Absatzmarkt für Rebif®, stiegen im Geschäftsjahr 2013 die Umsatzerlöse organisch leicht um 0,3 % und betrugen 956 Mio € (Vorjahr: 983 Mio €). Hier wirkte sich insbesondere im zweiten Halbjahr 2013 das härtere Wettbewerbsumfeld in Nordamerika aus, in dem Mengenverluste durch Preiserhöhungen nicht vollständig kompensiert werden konnten. In Europa stiegen die Umsatzerlöse von Rebif® organisch um 2,8 % und beliefen sich auf 745 Mio € (Vorjahr: 731 Mio €). Unter Berücksichtigung negativer Währungskurseffekte von –0,9 % ergab sich damit insgesamt ein Umsatzanstieg von 1,9 %, sodass in Europa 40 % (Vorjahr: 39 %) der Gesamtumsätze erzielt wurden. In den Regionen Emerging Markets und Übrige Welt verzeichnete die Sparte mit Rebif® einen organischen Umsatzanstieg von 1,1 % beziehungsweise 5,4 % und negative Währungseffekte von –11,5 % beziehungsweise –5,8 %. Insgesamt ergab sich damit in den Emerging Markets ein Rückgang der Umsatzerlöse um –10,4 % auf 130 Mio € (Vorjahr: 145 Mio €). In der Region Übrige Welt wurden wie im Vorjahr Umsätze in Höhe von 34 Mio € erzielt. Der kombinierte Beitrag dieser beiden Regionen zu den Rebif®-Umsätzen blieb mit etwa 9 % nach wie vor vergleichsweise gering.
Die Umsatzerlöse des Krebsmedikaments Erbitux® verzeichneten im Geschäftsjahr ein organisches Wachstum von 5,9 %. Zusammen mit negativen Währungseffekten von –6,5 %, die hauptsächlich auf den Japanischen Yen und lateinamerikanische Währungen zurückzuführen waren, ergab sich insgesamt ein leichter Rückgang der Umsätze von –5 Mio € auf 882 Mio € (Vorjahr: 887 Mio €). In allen drei Regionen, in denen Merck Serono die Vermarktungsrechte besitzt, konnte organisches Wachstum erzielt werden. In Europa, mit einem Anteil von 57 % (Vorjahr: 56 %) die umsatzstärkste Region von Erbitux®, belief sich das organische Wachstum auf 0,5 %, sodass zusammen mit negativen Währungseffekten von –0,4 % Umsätze in Höhe von 501 Mio € (Vorjahr: 500 Mio €) erzielt wurden. Trotz eines starken organischen Wachstums von 8,9 % gingen in den Emerging Markets die Umsatzerlöse auf 232 Mio € (Vorjahr: 236 Mio €) leicht zurück, da gegenläufige Währungseffekte von –10,3 % anfielen. Der Anteil dieser Region am Gesamtumsatz von Erbitux® betrug 26 % (Vorjahr: 27 %). Das stärkste organische Wachstum von 18,8 % verzeichnete die Region Übrige Welt, in der die Sparte mit dem Krebsmedikament Umsatzerlöse von 149 Mio € (Vorjahr: 152 Mio €) erzielte. Erfreulich verlief dabei das Geschäft in Japan mit einem organischen Wachstum von 22,1 %, das allerdings durch Währungseffekte aufgrund des im Vergleich zum Euro schwachen Japanischen Yen aufgezehrt wurde. Ausschlaggebend waren hierbei insbesondere die Erweiterung der Zulassung für Erbitux® für die Behandlung von Kopf- und Halskrebs sowie höhere Marktanteile bei anderen Indikationen von Erbitux®.
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Merck Serono | Umsatzerlöse und organisches Wachstum von Rebif® und Erbitux® nach Regionen – 2013 |
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Gesamt |
Europa |
Nordamerika |
Emerging Markets |
Übrige Welt |
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Rebif® |
in Mio € |
1.864,7 |
744,8 |
956,1 |
130,2 |
33,6 |
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organisches Wachstum in % |
1,4 |
2,8 |
0,3 |
1,1 |
5,4 |
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in % der Umsatzerlöse |
100 |
40 |
51 |
7 |
2 |
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Erbitux® |
in Mio € |
882,2 |
500,9 |
– |
232,4 |
148,9 |
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|
organisches Wachstum in % |
5,9 |
0,5 |
– |
8,9 |
18,8 |
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|
in % der Umsatzerlöse |
100 |
57 |
– |
26 |
17 |
Merck Serono | Umsatzerlöse und organisches Wachstum der Hauptprodukte – 2013

Mit Gonal-f®, dem führenden rekombinanten Hormonpräparat zur Behandlung von Unfruchtbarkeit, erzielte Merck Serono im Geschäftsjahr 2013 Umsatzerlöse in Höhe von 586 Mio € (Vorjahr: 612 Mio €). Der Rückgang war maßgeblich auf negative Währungseffekte von –3,5 % zurückzuführen. Organisch ging der Umsatz leicht um –0,7 % zurück. Ein starkes organisches Wachstum in den Regionen Emerging Markets und Übrige Welt konnte das schwächere Geschäft in Europa und Nordamerika, wo unverändert eine bestehende Abhängigkeit zwischen volkswirtschaftlicher Entwicklung und Nachfrage nach fruchtbarkeitsfördernden Produkten erkennbar war, nicht ausgleichen. Die anderen Medikamente der Geschäftseinheit Fruchtbarkeit verzeichneten ein starkes organisches Wachstum, sodass dieses Therapiegebiet insgesamt eine organische Umsatzsteigerung von 2,4 % erzielte und unter Berücksichtigung negativer Währungseffekte Umsatzerlöse in Höhe von 807 Mio € (Vorjahr: 817 Mio €) verzeichnete.
Die Umsatzerlöse in dem Therapiegebiet Endokrinologie, in dem Merck Serono hauptsächlich Medikamente zur Behandlung von Stoffwechselerkrankungen und Wachstumsstörungen vertreibt, gingen leicht um –1,3 % auf 394 Mio € (Vorjahr: 399 Mio €) zurück, da das organische Wachstum von 2,1 % durch negative Währungseffekte von –3,4 % überkompensiert wurde. Die Umsatzerlöse mit dem Wachstumshormon Saizen® wiesen einen organischen Rückgang von –1,8 % und negative Währungseffekte von –4,0 % auf, sodass sich insgesamt ein Umsatzrückgang um –5,8 % auf 235 Mio € ergab. Zweistellige organische Wachstumsraten erzielte die Sparte mit dem in den USA zur Behandlung von Gewichtsverlust von AIDS-Patienten eingesetzten Serostim® und dem zur Behandlung der Stoffwechselstörung Hyperphenylalaninämie verwendeten Kuvan®.
In dem Bereich General Medicine (einschließlich CardioMetabolic Care), in dem Merck Serono unter anderem Medikamente gegen Herz- und Kreislauferkrankungen und Diabetes vertreibt, wurde ein organisches Umsatzwachstum in Höhe von 6,5 % erzielt. Unter Berücksichtigung negativer Währungskursveränderungen ergaben sich hier Umsätze in Höhe von 2.005 Mio € (Vorjahr: 1.998 Mio €). Insgesamt war in diesem Therapiegebiet eine gute Entwicklung bei den Absatzmengen zu verzeichnen. Dies schlug sich auch innerhalb der drei umsatzstärksten Produktgruppen Glucophage®, das zur Behandlung von Diabetes verwendet wird, des Betablockers Concor® und Mercks Präparaten zur Behandlung von Schilddrüsenkrankheiten (Thyroid-Familie) nieder, die alle hohe organische Wachstumsraten erzielten. Allerdings waren auch hier negative Währungseffekte zu verzeichnen. Die Umsatzerlöse von Glucophage® mit einem organischen Wachstum von 4,8 %, das vor allem in der Region Emerging Markets erreicht wurde, beliefen sich unter Berücksichtigung von Währungseffekten auf 394 Mio € (Vorjahr: 399 Mio €). Die organischen Wachstumsraten von Concor® und der Thyroid-Familie erreichten vor allem aufgrund starker Nachfrage aus den Emerging Markets und Europa 11,4 % beziehungsweise 21,0 % und führten zu Umsatzerlösen von 401 Mio € (Vorjahr: 380 Mio €) beziehungsweise von 275 Mio € (Vorjahr: 234 Mio €).

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