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Aufwendungen Geprüft

Die im Geschäftsjahr 2013 angefallenen Herstellungskosten beliefen sich auf 1.104 Mio € (Vorjahr: 1.086 Mio €) und sind im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 % angestiegen. Die Sparte erzielte dennoch ein leicht verbessertes Bruttoergebnis von 1.541 Mio € (Vorjahr: 1.531 Mio €). Gemessen an den Umsatzerlösen resultierte daraus – trotz negativer Währungseffekte – eine fast unveränderte Bruttomarge in Höhe von 58,6 % (Vorjahr: 58,9 %).

Die Marketing- und Vertriebskosten stiegen um 1,1 % auf 683 Mio € (Vorjahr: 676 Mio €). Bei den Verwaltungskosten verzeichnete die Sparte im Geschäftsjahr 2013 einen Rückgang um –2,1 % auf 99 Mio € (Vorjahr: 101 Mio €). Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen (Saldo) von 117 Mio € auf 121 Mio € ist hauptsächlich auf die darin enthaltenen Sondereinflüsse (einschließlich Wertminderungen) in Höhe von 70 Mio € (Vorjahr: 54 Mio €) zurückzuführen.

Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung der Sparte Merck Millipore reduzierten sich unter anderem aufgrund von Währungseffekten auf 160 Mio € (Vorjahr: 166 Mio €). Der Anteil der Forschungs- und Entwicklungskosten an den Umsatzerlösen betrug damit im Geschäftsjahr 2013 6,1 % (Vorjahr: 6,4 %). Die Aufwendungen werden auch künftig auf einem hohen Niveau bleiben, um eine kontinuierliche Produktinnovation zu gewährleisten. Der größte Teil des Forschungs- und Entwicklungsbudgets entfällt auf die Geschäftseinheit Process Solutions.