Ihre Suche: Ergebnis

Consumer Health

Die Umsatzerlöse der Sparte Consumer Health stiegen im Berichtsquartal um 7,9% auf 116 Mio € (Q1 2012: 108 Mio €). Dem organischen Wachstum von 9,3% standen gegenläufige Wechselkursänderungen von 1,4% entgegen. Der solide organische Zuwachs zeigte sich in allen Regionen, wobei die Umsätze in Europa vor allem von der guten Entwicklung der Erkältungsmittel aufgrund des ungewöhnlich langen Winters profitierten. Umsatzsteigernd wirkte sich außerdem die stärkere Fokussierung der Sparte auf ihre strategischen Marken wie Bion® und Femibion® aus. Die im letzten Jahr begonnenen Effizienzsteigerungsmaßnahmen von Consumer Health entwickeln sich positiv und zeigen erste sichtbare Verbesserungen bei der Profitabilität der Sparte. Während die Umsatzerlöse dank der vermehrten Konzentration auf die umsatzstärksten Marken und Ländern eine positive Entwicklung zu nehmen scheinen, wird die Margensteigerung weiterhin im Mittelpunkt der Aktivitäten der Sparte stehen, wodurch die Volatilität des Geschäfts auch in naher Zukunft bestehen bleiben könnte.

XLS

Consumer Health | Kennzahlen – Q1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

in Mio. €

Q1 – 2013

Q1 – 2012

Veränderung

Gesamterlöse

116,3

108,0

7,7%

Umsatzerlöse

116,1

107,6

7,9%

Operatives Ergebnis (EBIT)

11,8

5,7

106,9%

Marge (in % vom Umsatz)

10,1%

5,3%

 

EBITDA

14,4

8,7

66,6%

Marge (in % vom Umsatz)

12,4%

8,0%

 

EBITDA vor Sondereinflüssen

14,3

9,4

52,6%

Marge (in % vom Umsatz)

12,3%

8,7%

 

Die Herstellungskosten stiegen mit 4,1% langsamer als die Umsatzerlöse und erreichten 38 Mio € (Q1 2012: 37 Mio €). Dies ist einem günstigen Produktmix zu verdanken. Hiervon profitierte das Bruttoergebnis mit einer Steigerung von 9,5% auf 78 Mio € (Q1 2012: 71 Mio €). Die Bruttomarge belief sich dementsprechend auf 67,2% (Q1 2012: 66,2%). Consumer Health konnte ihre Kostenstruktur auch im Berichtsquartal weiter verbessern. Die Marketing- und Vertriebskosten der Sparte gingen aufgrund optimierter Aufwendungen für Werbeaktivitäten sowie niedrigerer Außendienstkosten um 1,9% zurück. Demgegenüber erhöhten sich die Marketing-, Vertriebs- und Verwaltungskosten (SG&A-Kosten) um 3,4% auf 62 Mio € (Q1 2012: 60 Mio €). In diesem Anstieg kamen im Vergleich zum Vorjahresquartal höhere Ausgaben von insgesamt 4 Mio € in Verbindung mit erhöhten Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten zum Tragen. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung verringerten sich im Zuge einer besseren Priorisierung der F&E-Investitionen sowie struktureller Einsparungen um 16,4% auf 4 Mio € (Q1 2012: 5 Mio €).

Da das Wachstum des Bruttoergebnisses dasjenige der betrieblichen Aufwendungen übertraf, konnte sich das EBIT auf 12 Mio € (Q1 2012: 6 Mio €) mehr als verdoppeln. Analog legten EBITDA und EBITDA vor Sondereinflüssen um 66,6% bzw. 52,6% auf 14 Mio € (Q1 2012: 9 Mio €) zu. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen verbesserte sich dementsprechend auf 12,3% (Q1 2012: 8,7%).

Consumer Health | Umsatzerlöse nach Regionen – Q1 2013

Consumer Health | Umsatzerlöse nach Regionen – Q1 2013 (Tortendiagramm)

Umsatzentwicklung nach Regionen

Aus geografischer Sicht trugen alle Regionen außer Nordamerika zum organischen Umsatzwachstum bei. Getragen von der starken Entwicklung in Frankreich, Deutschland und Belgien legten die Umsatzerlöse in der Region Europa organisch um 9,2% auf 82 Mio € (Q1 2012: 75 Mio €) zu und steuerten mit 70% den größten Anteil am Gesamtumsatz der Sparte bei. In der Region Emerging Markets stiegen die Umsatzerlöse, die 26% des Spartenumsatzes ausmachen, organisch in vergleichbarer Größenordnung um 8,8% auf 30 Mio € (Q1 2012: 28 Mio €). Wachstumstreiber waren hier Indonesien, Mexiko, Brasilien, Russland und Indien. Mit einem organischen Umsatzzuwachs von 24,7% auf 4 Mio € erzielte die Region Übrige Welt die höchste regionale Wachstumsrate und erhöhte ihren Anteil an den Umsatzerlösen der Sparte auf 4% (Q1 2012: 3%).

XLS

Consumer Health | Komponenten des Wachstums nach Regionen – Q1 2013

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

in Mio. € / Veränd. in %

Umsatzerlöse

Organisches Wachstum

Währungs-
effekte

Akquisitionen/
Veräußerungen

Umsatz-
wachstum

Europa

82,0

9,2%

–0,1%

9,1%

Nordamerika

0,2

–54,8%

0,4%

–54,4%

Emerging Markets

29,8

8,8%

–4,1%

4,7%

Übrige Welt

4,2

24,7%

–8,9%

15,8%