Überblick – 2. Quartal 2013
- Umsatzerlöse trotz schwierigerer Märkte organisch um 3,3% gestiegen
- Positive Auswirkungen des Effizienzsteigerungsprogramms „Fit für 2018“ zunehmend sichtbar
- Margenverbesserung in fast allen Sparten
- Anstieg des EBITDA vor Sondereinflüssen um 10,7% auf 826 Mio €
- Ergebnis je Aktie vor Sondereinflüssen um 17,7% auf 2,26 € gesteigert
- Kontinuierliche Verringerung der Nettofinanzverschuldung auf 1,3 Mrd € zum Quartalsende
- Prognose für das Jahr 2013 trotz negativer Währungseinflüsse bestätigt: EBITDA vor Sondereinflüssen ~ 3,1 bis 3,2 Mrd €
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Merck-Gruppe | Kennzahlen | ||||||
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in Mio. € |
Q2 – 2013 |
Q2 – 2012 |
Veränderung |
Jan.–Juni |
Jan.–Juni |
Veränderung |
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Gesamterlöse |
2.841,1 |
2.852,1 |
–0,4% |
5.601,6 |
5.497,1 |
1,9% |
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Umsatzerlöse |
2.743,9 |
2.743,1 |
– |
5.404,3 |
5.307,0 |
1,8% |
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Operatives Ergebnis (EBIT) |
465,4 |
23,2 |
n.zutr. |
864,8 |
333,8 |
159,1% |
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Marge (in % der Umsatzerlöse) |
17,0% |
0,8% |
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16,0% |
6,3% |
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EBITDA |
793,1 |
375,0 |
111,5% |
1.546,9 |
1.028,3 |
50,4% |
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Marge (in % der Umsatzerlöse) |
28,9% |
13,7% |
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28,6% |
19,4% |
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EBITDA vor Sondereinflüssen |
826,4 |
746,6 |
10,7% |
1.627,5 |
1.420,9 |
14,5% |
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Marge (in % der Umsatzerlöse) |
30,1% |
27,2% |
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30,1% |
26,8% |
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EPS vor Sondereinflüssen (€) |
2,26 |
1,92 |
17,7% |
4,37 |
3,58 |
22,1% |
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Free Cash Flow |
549,6 |
625,7 |
–12,1% |
988,2 |
1.045,4 |
–5,5% |
Merck’s seit Jahresbeginn anhaltend solide Geschäftsentwicklung setzte sich auch im zweiten Quartal 2013 mit einem organischen Wachstum der Gesamterlöse in Höhe von 2,8% fort. Bedingt durch negative Währungseffekte von –3,4% gingen die Gesamterlöse der Merck-Gruppe leicht um –0,4% auf 2.841 Mio € (Q2 2012: 2.852 Mio €) zurück. Auf Akquisitionen entfiel ein Anstieg der Gesamterlöse von 0,1%. Die Lizenz- und Provisionserlöse, die als Teil der Gesamterlöse ausgewiesen werden, fielen um –10,8% auf 97 Mio € (Q2 2012: 109 Mio €). Dieser Rückgang resultiert vorwiegend aus dem Auslaufen eines Lizenzvertrags bei Merck Serono.
Bei den Umsatzerlösen, d.h. den Gesamterlösen abzüglich der Lizenz- und Provisionserlöse, konnte im zweiten Quartal 2013 ein organisches Wachstum in Höhe von 3,3% erzielt werden, das jedoch durch gegenläufige Währungseffekte von –3,5% wieder aufgezehrt wurde. Durch Akquisitionen wurde ein Wachstumsbeitrag von 0,1% erzielt. Insgesamt beliefen sich damit die Umsatzerlöse der Merck-Gruppe auf 2.744 Mio € (Q2 2012: 2.743 Mio €). Das organische absolute Umsatzwachstum wurde von der soliden Entwicklung der drei großen Sparten getragen: Merck Serono, die umsatzstärkste Sparte, mit einem organischen Wachstum von 2,1%, Merck Millipore mit einem organischen Wachstum von 5,6% und Performance Materials mit 5,4%. Für die negativen Wechselkurseffekte war überwiegend die Entwicklung des Japanischen Yen ausschlaggebend, aber auch der Brasilianische Real, Venezolanische Bolivar, Argentinische Peso sowie der US-Dollar wirkten sich negativ auf die Umsatzerlöse der Merck-Gruppe aus.
Merck-Gruppe | Umsatzerlöse nach Quartalen/Halbjahren

Umsatzentwicklung nach Regionen
Regional betrachtet verzeichneten die Emerging Markets, die Lateinamerika und Asien mit Ausnahme von Japan umfassen, mit 4,9% ein kräftiges organisches Umsatzwachstum, das durch negative Wechselkurseffekte von –4,2% weitgehend kompensiert wurde. Insgesamt blieb damit der Beitrag dieser Region zum Konzernumsatz bei 35%.
Europa verzeichnete insgesamt stagnierende Umsätze, wobei negative Währungseffekte von –0,6% von einer Steigerung des organischen Wachstums von 0,2% und durch Akquisitionen von 0,4% aufgefangen wurden. Der Beitrag Europas zum Konzernumsatz blieb somit im zweiten Quartal 2013 konstant und beträgt wie im Vorjahresquartal 36%.
Bei einem organischen Wachstum von 4,9% konnte Nordamerika seinen Beitrag zum Konzernumsatz auf 21% steigern (Q2 2012: 20%). Maßgeblich dafür waren die erfreuliche Umsatzentwicklung von Merck Serono, insbesondere mit dem Multiple-Sklerose-Medikament Rebif®, sowie die hohe Nachfrage der Kunden der Geschäftseinheit Process Solutions von Merck Millipore.
Die Region Übrige Welt, d.h. Japan, Afrika und Australien/Ozeanien, erwirtschaftete 8% des Konzernumsatzes; im Vorjahresvergleichsquartal wurden hier noch 9% des Konzernumsatzes erzielt. Maßgeblich verursacht wurde dieser Rückgang durch negative Währungseffekte von –15,7%, die überwiegend auf den Japanischen Yen zurückzuführen sind. Organisch konnten die Umsatzerlöse in der Region Übrige Welt um 6,4% gesteigert werden.
Merck-Gruppe | Umsatzerlöse nach Regionen – Q2 2013

| XLS |
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Merck-Gruppe | Komponenten des Wachstums nach Regionen – Q2 2013 | |||||
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in Mio. € / Veränd. in % |
Umsatzerlöse |
Organisches Wachstum |
Währungs- |
Akquisitionen/ |
Umsatz- |
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Europa |
998,1 |
0,2% |
–0,6% |
0,4% |
– |
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Nordamerika |
563,1 |
4,9% |
–2,0% |
– |
2,9% |
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Emerging Markets |
966,5 |
4,9% |
–4,2% |
– |
0,7% |
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Übrige Welt |
216,3 |
6,4% |
–15,7% |
– |
–9,2% |
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Gruppe |
2.743,9 |
3,3% |
–3,5% |
0,1% |
– |
Das Bruttoergebnis stieg um 1,4% und erreichte 2.073 Mio € (Q2 2012: 2.044 Mio €) bzw. 75,6% des Umsatzes (Q2 2012: 74,5%). Die Verbesserung der Bruttomarge ist im Wesentlichen auf den vorteilhafteren Produktmix der beiden Sparten Merck Serono und Performance Materials sowie auf Effizienzsteigerungen im Zusammenhang mit dem im Vorjahr eingeleiteten Programm „Fit für 2018“ zurückzuführen.
Die konzernweiten Marketing- und Vertriebskosten beliefen sich im zweiten Quartal 2013 auf 616 Mio € und blieben damit auf Vorjahresniveau, sodass auch der Anteil der Marketing- und Vertriebskosten an den Umsatzerlösen weiterhin bei 22,5% lag. Die Lizenz- und Provisionsaufwendungen stiegen um 3,2% und beliefen sich auf 157 Mio € (Q2 2012: 152 Mio €), was hauptsächlich auf die Ausgaben für die Co-Promotion von Rebif® in den USA zurückzuführen war.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen der Merck-Gruppe gingen im zweiten Quartal 2013 auf 116 Mio € (Q2 2012: 489 Mio €) zurück. Diese starke Reduzierung ist hauptsächlich auf die in dieser Position ausgewiesenen Sondereinflüsse zurückzuführen, die sich im Berichtsquartal einschließlich Wertminderungen auf 38 Mio € (Q2 2012: 394 Mio €) beliefen. Im Zusammenhang mit „Fit für 2018“ fielen in Q2 2013 Einmalaufwendungen in Höhe von 9 Mio € (Q2 2012: 376 Mio €) an, die sich aus Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 5 Mio € (Q2 2012: 355 Mio €) und Wertminderungen von 4 Mio € (Q2 2012: 21 Mio €) zusammensetzten. Die Aufwendungen im Vorjahresquartal standen vorwiegend im Zusammenhang mit der geplanten Schließung der Spartenzentrale von Merck Serono in Genf (Schweiz). Zusammen mit dem Gewinn aus operativen Währungsabsicherungsgeschäften in Höhe von 2 Mio € (Q2 2012: –15 Mio € Verlust), führte dies zu der starken Reduzierung des Postens „sonstige betriebliche Aufwendungen und Erträge“ um –76,3% auf –116 Mio € (Q2 2012: –489 Mio €).
Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung (F&E) haben sich gegenüber dem zweiten Quartal des Vorjahres um –7,5% auf 374 Mio € (Q2 2012: 404 Mio €) verringert und beliefen sich damit auf 13,4% der Umsatzerlöse (Q2 2012: 13,6%). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf die Sparte Merck Serono zurückzuführen und hängt mit den einmaligen Aufwendungen für die Beendigung zweier Phase-III-Studien für Erbitux® im Vorjahr zusammen.
Die Abschreibungen immaterieller Vermögenswerte reduzierten sich im zweiten Quartal 2013 um –3,7% auf 209 Mio € (Q2 2012: 217 Mio €) aufgrund des Auslaufens der Abschreibung eines im Rahmen der Serono-Akquisition erworbenen Vermögenswertes.
Im zweiten Quartal 2013 verzeichnete die Merck-Gruppe ein operatives Ergebnis (EBIT) von 465 Mio €. Im Vorjahresquartal, das sehr stark durch die hohen Einmalaufwendungen für „Fit für 2018“ geprägt war, belief sich das EBIT auf 23 Mio €. Das operative Ergebnis ohne Berücksichtigung der Abschreibungen (EBITDA) wies ebenfalls eine starke Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr auf und konnte um 111,5% auf 793 Mio € (Q2 2012: 375 Mio €) gesteigert werden. Bereinigt um einmalige Aufwendungen (ohne Wertminderungen) in Höhe von insgesamt 33 Mio € (Q2 2012: 372 Mio €) stieg die operative Hauptsteuerungsgröße EBITDA vor Sondereinflüssen um 10,7% auf 826 Mio € oder 30,1% des Umsatzes (Q2 2012: 747 Mio € oder 27,2% des Umsatzes). Die höhere Marge zeugt von den erfolgreichen Anstrengungen zur Effizienzsteigerung in der gesamten Unternehmensgruppe.
Im zweiten Quartal 2013 verbesserte sich das Finanzergebnis der Gruppe um 30,4% auf –49 Mio € (Q2 2012: –70 Mio €). Diese Verbesserung ist zum einen auf eine geringere Zinsbelastung für Fremdkapital infolge der Tilgung einer Anleihe im Wert von 500 Mio € im Dezember 2012 und zum anderen auf Gewinne aus der Währungsabsicherung zurückzuführen.
Die Ertragsteuern beliefen sich auf –101 Mio € (Q2 2012: –14 Mio €) und führten zu einer Steuerquote in Höhe von 24,2%. Die Steuerquote des Vorjahresquartals unterlag aufgrund hoher Einmalaufwendungen einer erheblichen Verzerrung.
Das den Anteilseignern der Merck KGaA zustehende Konzernergebnis lag im zweiten Quartal 2013 bei 316 Mio € (Q2 2012: –63 Mio €) und führte zu einem Ergebnis je Aktie in Höhe von 1,45 € (Q2 2012: –0,29 €). Hierbei ist anzumerken, dass das Vorjahresergebnis erheblich von signifikanten Sondereinflüssen negativ geprägt war. Bereinigt um Sondereinflüsse stieg das Ergebnis je Aktie vor Sondereinflüssen um 17,7% auf 2,26 € (Q2 2012: 1,92 €).
Merck-Gruppe | EBITDA vor Sondereinflüssen nach Quartalen/Halbjahren

Der Free Cash Flow (Mittelfluss aus betrieblicher Tätigkeit abzüglich der Effekte aus Akquisitionen/Veräußerungen, Kauf/Verkauf immaterieller Vermögenswerte, Sachanlagen, langfristiger finanzieller Vermögenswerte) erreichte im zweiten Quartal 2013 einen Wert von 550 Mio € (Q2 2012: 626 Mio €) und ist damit um –12,1% gegenüber dem Vorjahresquartal zurückgegangen. Darin enthalten ist der Mittelzufluss aus dem Verkauf der Gebäude in Genf. Die Reduzierung steht im Wesentlichen im Zusammenhang mit dem spürbaren Abbau des Nettoumlaufvermögens im Vorjahr. Während der Free Cash Flow des Vorjahres in Höhe von 233 Mio € vom Abbau des Nettoumlaufvermögens profitierte, betrug im Berichtsquartal die Reduzierung des Nettoumlaufvermögens 54 Mio €. Das Nettoumlaufvermögen zum 30. Juni 2013 beträgt damit 22,3% bezogen auf die Umsatzerlöse der zurückliegenden zwölf Monate.
Entwicklung in den ersten sechs Monaten des Jahres 2013
Im 1. Halbjahr 2013 stiegen die Gesamterlöse der Merck-Gruppe insgesamt um 1,9% auf 5.602 Mio € (Jan.–Juni 2012: 5.497 Mio €). Davon entfielen 4,2% auf organisches Wachstum sowie 0,1% auf Akquisitionen. Negative Wechselkursveränderungen trugen zu einem Rückgang der Gesamterlöse in Höhe von –2,4% bei. Vor allem die Kursentwicklung des Japanischen Yen ist hierfür an erster Stelle zu nennen, aber auch südamerikanische Währungen – insbesondere der Brasilianische Real, Venezolanische Bolivar, Argentinische Peso – sind im Wesentlichen für den negativen Währungseinfluss verantwortlich. Aus dem US-Dollar ergaben sich ebenfalls leicht negative Effekte.
Der Umsatz verzeichnete ein Plus von 1,8% und erreichte 5.404 Mio € (Jan.–Juni 2012: 5.307 Mio €), wobei sich das organische Wachstum mit 4,1%, ungünstige Wechselkursentwicklungen mit –2,5% und Unternehmensübernahmen mit 0,1% auswirkten. Nach einem erfreulichen Jahresauftakt folgte eine moderate Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal. Alle vier Sparten verzeichneten in den ersten sechs Monaten 2013 positive organische Wachstumsraten. Insbesondere Performance Materials und Merck Millipore konnten beachtliche organische Wachstumsraten von 7,5% bzw. 4,6% erzielen. Aus regionaler Perspektive stieg der konzernweite Umsatz in den Regionen Emerging Markets und Nordamerika am stärksten, und zwar um 4,8% bzw. 4,4% auf 1.891 Mio € bzw. 1.079 Mio € (Jan.–Juni 2012: 1.804 Mio € bzw. 1.034 Mio €), was vom schwächeren Wirtschaftsumfeld in Europa zeugt, aber auch die stärkere Fokussierung auf die Märkte mit den attraktivsten Wachstumsprofilen widerspiegelt.
Das operative Ergebnis (EBIT) der ersten sechs Monate 2013 belief sich auf 865 Mio € bzw. 16,0% der Umsatzerlöse (Jan.–Juni 2012: 334 Mio € bzw. 6,3% der Umsatzerlöse). Das EBITDA liegt um 50,4% höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres und beträgt 1.547 Mio € (Jan.–Juni 2012: 1.028 Mio €) bzw. ergibt einen Anteil am Umsatz in Höhe von 28,6% (Jan.–Juni 2012: 19,4%). Auf Berichtsbasis wurden in den ersten sechs Monaten 2013 Sondereinflüsse in Höhe von 112 Mio € (Jan.–Juni 2012: 424 Mio €) erfasst, darunter Wertminderungen in Höhe von 31 Mio € (Jan.–Juni 2012: 31 Mio €) sowie 47 Mio € sonstiger einmaliger Kosten im Rahmen des konzernweiten Effizienzsteigerungsprogramms „Fit für 2018“ (Jan.–Juni 2012: 366 Mio €). Bereinigt um diese Sondereinflüsse konnte in den ersten sechs Monaten des Jahres 2013 ein EBITDA vor Sondereinflüssen in Höhe von 1.627 Mio € (Jan.–Juni 2012: 1.421 Mio €) erzielt werden. Das Ergebnis je Aktie vor Sondereinflüssen belief sich für die ersten sechs Monate auf 4,37 € (Jan.–Juni 2012: 3,58 €), was einen Zuwachs von 22,1% darstellt.
Der Free Cash Flow für das erste Halbjahr 2013 betrug insgesamt 988 Mio € (Jan.–Juni 2012: 1.045 Mio €) und konnte wiederum für eine erhebliche Verringerung der Nettofinanzverschuldung auf 1.316 Mio € zum 30. Juni 2013 (31. Dezember 2012: 1.926 Mio €) genutzt werden.
Im Juli 2013 hat die Kredit-Ratingagentur Moody’s Investors Service das langfristige Kreditrating von Merck auf „A3“ von „Baa1“ mit stabilem Ausblick angehoben. Nachdem Merck von Standard & Poor’s bereits im Mai ein A-Rating erhalten hat, handelt es sich um die zweite Hochstufung des Ratings innerhalb weniger Wochen.
Merck-Gruppe | Anzahl der Mitarbeiter zum 30. Juni 2013: 38.122

Am Ende des zweiten Quartals 2013 beschäftigte Merck 38.122 Mitarbeiter weltweit. Am 31. Dezember 2012 waren es 38.847.

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