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Consumer Health

Die Sparte Consumer Health wies im zweiten Quartal 2013 Umsatzerlöse in Höhe von 116 Mio € aus, was einem Rückgang von –4,5% gegenüber einer hohen Vergleichsperiode in 2012 entspricht (Q2 2012: 121 Mio €). Diese Umsatzreduzierung spiegelt den um –1,0% verminderten organischen Umsatz sowie negative Währungseffekte in Höhe von –3,5% wider. Der organische Rückgang war vorwiegend durch einen niedrigeren Umsatz in Europa, dem größten Markt der Sparte, bedingt. Guten Umsatzzuwächsen in Deutschland stand ein Umsatzrückgang aus der Einstellung des Verkaufs von Export-Produkten der britischen Tochtergesellschaft Seven Seas, die noch zu den höheren Vergleichszahlen des Vorjahres beitrugen, gegenüber.

Positiv hat sich im zweiten Quartal die Nachfrage nach Vitaminpräparaten und nach Produkten aus dem Gesundheitsbereich Beweglichkeit ausgewirkt. Strategische Marken wie Bion®3 und Femibion® konnten im zweiten Quartal 2013 weiterhin Marktanteile gewinnen. Die negativen Währungseffekte sind hauptsächlich auf den Venezolanischen Bolivar zurückzuführen.

Die im letzten Jahr begonnenen Effizienzsteigerungsmaßnahmen und die verbesserte Ressourcenverteilung wirkten sich positiv auf die Kostenstruktur der Sparte aus und führten zu einer sichtbaren Profitabilitätssteigerung, Ausdruck der erfolgreichen Umsetzung des Effizienzsteigerungsprogramms.

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Consumer Health | Kennzahlen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

in Mio. €

Q2 – 2013

Q2 – 2012

Veränderung

Jan.–Juni
2013

Jan.–Juni
2012

Veränderung

Gesamterlöse

116,8

121,6

–3,9%

233,1

229,6

1,5%

Umsatzerlöse

115,6

121,1

–4,5%

231,8

228,7

1,3%

Operatives Ergebnis (EBIT)

18,1

10,5

72,8%

29,9

16,2

84,8%

Marge (in % der Umsatzerlöse)

15,7%

8,7%

 

12,9%

7,1%

 

EBITDA

20,4

13,4

52,3%

34,8

22,1

57,9%

Marge (in % der Umsatzerlöse)

17,7%

11,1%

 

15,0%

9,6%

 

EBITDA vor Sondereinflüssen

19,3

18,6

3,9%

33,6

28,0

20,3%

Marge (in % der Umsatzerlöse)

16,7%

15,4%

 

14,5%

12,2%

 

Die Herstellungskosten beliefen sich im zweiten Quartal auf 37 Mio € und blieben damit leicht unter dem Vorjahresquartal. Da die Umsatzerlöse ebenfalls zurückgingen, reduzierte sich das Bruttoergebnis um –5,0% auf 79 Mio € (Q2 2012: 83 Mio €) mit einer entsprechenden Bruttomarge von 68,6% (Q2 2012: 68,9%).

Der Sparte ist es gelungen, die Kostenstruktur nachhaltig zu verbessern. So gingen die Marketing- und Vertriebskosten aufgrund der Optimierung der Aufwendungen für Werbeaktivitäten sowie niedrigerer Außendienstkosten um –2,5% auf 53 Mio € zurück. Die Verwaltungskosten konnten um –12,6% gesenkt werden. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung verringerten sich im Zuge einer stärkeren Fokussierung der F&E-Aktivitäten sowie struktureller Einsparungen um –5,5% auf 4 Mio €. Im Berichtsquartal konnten sonstige betriebliche Erträge von 1 Mio € ausgewiesen werden. Im Vorjahresquartal betrugen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen 8 Mio €, da insbesondere einmalige Aufwendungen in Höhe von 5 Mio € im Rahmen des Effizienzsteigerungsprogramms „Fit für 2018“ anfielen.

Unter Berücksichtigung dieser Effekte verbesserte sich das EBIT um 72,8% auf 18 Mio € (Q2 2012: 10 Mio €) und das EBITDA um 52,3% auf 20 Mio € (Q2 2012: 13 Mio €). Bereinigt um Einmalaufwendungen verbesserte sich das EBITDA vor Sondereinflüssen im zweiten Quartal 2013 um 3,9% auf 19 Mio €; bezogen auf die Umsatzerlöse ergibt sich damit eine positive Entwicklung der EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen auf 16,7% (Q2 2012: 15,4%).

Consumer Health | Umsatzerlöse nach Regionen – Q2 2013

Consumer Health | Umsatzerlöse nach Regionen – Q2 2013 (Tortendiagramm)

Umsatzentwicklung nach Regionen

Aus geografischer Sicht hatten die bedeutendsten Regionen leichte organische Umsatzrückgänge zu verzeichnen. Europa, die mit einem Anteil von 65% am Umsatz (Q2 2012: 63%) wichtigste Region der Sparte, verzeichnete einen organischen Umsatzrückgang von –0,9% und Wechselkursveränderungen von –1,0%, sodass sich insgesamt die Umsätze in dieser Region leicht auf 75 Mio € (Q2 2012: 76 Mio €) reduzierten. Die in Deutschland erzielten spürbaren Umsatzsteigerungen reichten nicht aus, den Wegfall von Produkten bei der britischen Tochtergesellschaft Seven Seas zu kompensieren sowie an ein sehr starkes Vorjahresquartal in Frankreich anzuknüpfen.

Die Region Emerging Markets konnte ein leichtes organisches Wachstum von 0,4% erzielen, das durch negative Währungseffekte in Höhe von –7,5% überkompensiert wurde. Erfreuliche organische Wachstumsraten wurden hauptsächlich in Mexiko, Brasilien, Chile und Venezuela sowie in großen Teilen Asiens erreicht. Dem gegenüber standen negative Währungskursveränderungen vor allem aus dem Venezolanischen Bolivar, sodass die Umsatzerlöse der Region Emerging Markets auf 37 Mio € (Q2 2012: 39 Mio €) zurückgingen und damit nur noch 32% des Spartenumsatzes (Q2 2012: 33%) ausmachten.

Bei einem organischen Umsatzrückgang von –13,2% gepaart mit negativen Währungseffekten von –10,7% ergaben sich für die Region Übrige Welt Umsatzerlöse in Höhe von 4 Mio € (Q2 2012: 5 Mio €). Der Anteil dieser Region an den Umsatzerlösen der Sparte erreichte damit noch 3% (Q2 2012: 4%).

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Consumer Health | Komponenten des Wachstums nach Regionen – Q2 2013

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

in Mio. € / Veränd. in %

Umsatzerlöse

Organisches Wachstum

Währungs-
effekte

Akquisitionen/
Veräußerungen

Umsatz-
wachstum

Europa

75,0

–0,9%

–1,0%

–1,9%

Nordamerika

0,2

26,2%

2,4%

28,7%

Emerging Markets

36,5

0,4%

–7,5%

–7,1%

Übrige Welt

3,9

–13,2%

–10,7%

–23,8%

Entwicklung in den ersten sechs Monaten des Jahres 2013

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2013 stiegen die Gesamterlöse der Sparte um 1,5% auf 233 Mio € (Jan.–Juni 2012: 230 Mio €) und die Umsatzerlöse auf 232 Mio € (Jan.–Juni 2012: 229 Mio €). Aufgrund des soliden ersten Quartals 2013 stiegen die Umsatzerlöse der Sparte um 1,3%. Dies ist zurückzuführen auf ein organisches Umsatzwachstum von 3,9% und auf gegenläufige negative Währungseffekte von –2,5%. Der organische Umsatzanstieg konnte hauptsächlich in Europa, getrieben durch Deutschland und Frankreich, erreicht werden. In der Region Emerging Markets waren es die lateinamerikanischen Länder Mexiko, Chile, Brasilien und Venezuela, die erfreuliche organische Wachstumsraten aufwiesen.

Das EBITDA vor Sondereinflüssen der Sparte Consumer Health stieg in den ersten sechs Monaten 2013 um 20,3% auf 34 Mio € oder 14,5% der Umsatzerlöse im Vergleich zu 28 Mio € oder 12,2% im Vorjahr. Diese Verbesserung resultierte vor allem aus der verbesserten Kostenstruktur im Zusammenhang mit den durchgeführten Maßnahmen im Rahmen von „Fit für 2018“.