Als globales Unternehmen mit einer Vielzahl hochinnovativer Geschäftsfelder unterliegt die Merck-Gruppe potenziellen Risiken und Chancen. Die im Risiko- und Chancenbericht des Geschäftsberichts 2013 aufgeführten Risikokategorien sowie die beschriebenen Chancen sind im aktuellen Berichtszeitraum weiterhin gültig für die Merck-Gruppe. Lediglich das Risiko eines Einfuhrverbotes von Produkten in die USA aufgrund einer schriftlichen Abmahnung („ Warning Letter“) der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde (FDA) im Zusammenhang mit Inspektionen von Produktionsanlagen in Tiburtina, Italien sowie in Aubonne und Vevey (Schweiz) konnte geschlossen werden. Die von Merck getroffenen Korrekturmaßnahmen werden seitens der FDA als adäquat betrachtet und die FDA hat formal die Schließung des Verfahrens („close-out“) bestätigt.
Dem Unternehmen sind derzeit keine für die Merck-Gruppe bestandsgefährdenden Risiken bekannt. Mithilfe eines unternehmensweiten Risikomanagements erkennt, kontrolliert und mitigiert Merck Risiken. Merck überwacht kontinuierlich geschäftsbezogene Risiken vor allem in den Bereichen Liquidität, Ausfälle bei Forderungen und Verbindlichkeiten, Währungskurse und Zinssätze, Preisbildung im Markt, Pensionsverpflichtungen, Bewertung unabhängiger Rating-Agenturen, Personal und Informationstechnologie. Bezüglich rechtlicher Risiken überwacht Merck eine Reihe potenzieller Sachverhalte wie Rechtsstreitigkeiten bezüglich Produkthaftung, Kartellrecht, Arzneimittelrecht, Patentrecht und Umweltschutz.
