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in Mio €

2012

2011

1

Vorjahreszahlen wurden angepasst, siehe Anmerkung [5]

Laufende Steuern der Periode

–451,2

–422,0

Periodenfremde Steuern

–4,5

11,5

Latente Steuern der Periode

325,7

189,71

 

–130,0

–220,81

In der nachstehenden Tabelle wird von dem theoretischen Steueraufwand auf die Steuern gemäß Gewinn- und Verlustrechnung übergeleitet. Der theoretische Steueraufwand ergab sich aus der Anwendung des Steuersatzes einer Kapitalgesellschaft mit Sitz in Darmstadt in Höhe von 30,7 %.

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in Mio €

2012

2011

1

Vorjahreszahlen wurden angepasst, siehe Anmerkung [5]

Ergebnis vor Ertragsteuern

709,0

838,81

 

 

 

Steuersatz Kapitalgesellschaft

30,7 %

30,7 %

Theoretischer Steueraufwand

–217,7

–257,51

Steuersatzdifferenzen

67,6

–11,61

Steuereffekt von Gesellschaften mit negativem Konzernbeitrag

–1,9

–3,2

Periodenfremde Steuern

–4,5

11,5

Steueranrechnungen

71,3

38,2

Steuereffekte auf Verlustvorträge

0,1

25,7

Steuereffekt durch nicht abzugsfähige Aufwendungen /
steuerfreie Erträge / Sonstige Steuereffekte

–44,9

–23,91

 

 

 

Steueraufwand gemäß Gewinn- und Verlustrechnung

–130,0

–220,81

 

 

 

Steuerquote gemäß Gewinn- und Verlustrechnung

18,3 %

26,3 %1

Die Steueraufwendungen beinhalteten die Körperschaft- und Gewerbesteuern der inländischen Gesellschaften sowie vergleichbare Ertragsteuern der ausländischen Gesellschaften.

Im Geschäftsjahr wurde aufgrund der Änderung von Steuersätzen bei einzelnen Gesellschaften in Summe ein einmaliger latenter Steuerertrag von 2,4 Mio € (Vorjahr: 19,2 Mio €) realisiert.

Die Überleitung der latenten Steuern in der Bilanz einerseits und der latenten Steuern in der Gewinn- und Verlustrechnung andererseits stellte sich wie folgt dar:

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in Mio €

2012

2011

1

Vorjahreszahlen wurden angepasst, siehe Anmerkung [5]

Veränderung aktiver latenter Steuern gemäß Bilanz

216,6

137,81

Veränderung passiver latenter Steuern gemäß Bilanz

127,6

60,9

Veränderung erfolgsneutral gebildeter aktiver / passiver latenter Steuern

–20,3

–12,91

Konsolidierungskreisänderungen / Wechselkursänderungen / Sonstige Veränderungen

1,8

3,9

Latente Steuern gemäß Gewinn- und Verlustrechnung

325,7

189,71

Die Verlustvorträge gliederten sich wie nachstehend aufgeführt:

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31.12.2012

31.12.2011

in Mio €

Deutschland

Ausland

Gesamt

Deutschland

Ausland

Gesamt

Verlustvorträge

281,9

285,2

567,1

1,8

188,1

189,9

davon:
mit latentem Steueranspruch

278,3

146,3

424,6

100,9

100,9

latenter Steueranspruch

41,3

33,0

74,3

35,1

35,1

davon:
ohne latenten Steueranspruch

3,6

138,9

142,5

1,8

87,2

89,0

theoretischer latenter Steueranspruch

1,0

21,1

22,1

0,3

28,2

28,5

Der Anstieg der Verlustvorträge gegenüber dem Vorjahr resultierte im Wesentlichen aus der Hebung von stillen Lasten in der Steuerbilanz der Merck KGaA sowie einem Ansatz der State Taxes für die USA. Eine Aktivierung von latenten Steuern auf Verlust- und Zinsvorträge erfolgt nur dann, wenn für Verlustvorträge unter 5,0 Mio € ein Ausgleich innerhalb eines Jahres und für Verlustvorträge über 5,0 Mio € ein Ausgleich innerhalb der nächsten drei Jahre wahrscheinlich ist.

Der überwiegende Teil der Verlustvorträge war entweder zeitlich unbegrenzt oder bis zu 20 Jahre vortragbar.

Die in Deutschland aufgelaufenen Verlustvorträge für Körperschaft- und Gewerbesteuer betrugen 281,9 Mio € (Vorjahr: 1,8 Mio €).

Der theoretisch mögliche latente Steueranspruch auf die nicht bewerteten Verlustvorträge betrug 22,1 Mio € (Vorjahr: 28,5 Mio €).

Durch die Nutzung von in Vorjahren nicht angesetzten steuerlichen Verlustvorträgen ergab sich im Jahr 2012 eine Verminderung der Ertragsteuerbelastung in Höhe von 0,1 Mio € (Vorjahr: 25,7 Mio €).

Die latenten Steueransprüche und Steuerschulden entfielen auf folgende Bilanzposten:

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31.12.2012

31.12.2011

in Mio €

Aktiva

Passiva

Aktiva

Passiva

1

Vorjahreszahlen wurden angepasst, siehe Anmerkung [5]

Immaterielle Vermögenswerte

46,4

1.162,7

71,3

1.293,5

Sachanlagen

5,2

67,0

5,9

94,7

Kurz- und langfristige finanzielle Vermögenswerte

0,9

4,1

14,9

21,1

Vorräte

438,7

4,7

384,4

3,5

Kurz- und langfristige Forderungen / sonstige Vermögenswerte

41,8

12,6

32,4

20,7

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

153,6

47,3

131,31

14,2

Kurz- und langfristige andere Rückstellungen

316,2

60,1

192,51

14,2

Kurz- und langfristige Verbindlichkeiten

53,1

4,6

74,1

6,0

Steuerliche Verlustvorträge

74,3

35,1

Steueranrechnungen / Sonstiges

43,7

56,2

29,2

92,8

Saldierung aktiver und passiver latenter Steuern

–227,3

–227,3

–241,1

–241,1

Latente Steuern gemäß Bilanz

946,6

1.192,0

730,0

1.319,6

Neben den latenten Steueransprüchen auf Verlustvorträge in Höhe von 74,3 Mio € (Vorjahr: 35,1 Mio €) führten sonstige temporäre Unterschiede zu 872,3 Mio € latenten Steueransprüchen (Vorjahr: 694,9 Mio €).

Für temporäre Unterschiede auf Anteile an Tochterunternehmen bestanden am Bilanzstichtag latente Steuerschulden bezogen auf geplante Dividendenausschüttungen von insgesamt 52,7 Mio € (Vorjahr: 100,2 Mio €), von denen 43,6 Mio € (Vorjahr: 83,5 Mio €) im Rahmen der Millipore-Akquisition angesetzt wurden. Für andere temporäre Unterschiede auf Anteile an Tochterunternehmen wurden keine weiteren latenten Steuerschulden berücksichtigt, da eine Umkehrung dieser Unterschiede nicht absehbar war. Die temporären Unterschiede bezogen auf thesaurierte Gewinne der Tochtergesellschaften beliefen sich auf 3.533,0 Mio € (Vorjahr: 3.508,8 Mio €).