[28] Sonstige betriebliche Aufwendungen und Erträge Geprüft

Die Aufteilung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträge stellte sich wie folgt dar:

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in Mio €

2013

2012

1

Vorjahreszahlen wurden angepasst, siehe unten stehende Erläuterungen.

Rechtsstreitigkeiten

–154,8

–185,5

Prämien, Gebühren und Beiträge

–54,3

–51,4

Wertberichtigungen auf Forderungen

–47,1

–68,3

Nicht einkommensabhängige Steuern

–37,4

–33,0

Aufwand für nicht betriebstypische Leistungen

–23,9

–20,2

Wertminderungen

–18,4

–19,7

Verluste aus Anlagenabgängen

–17,7

–2,7

Projektkosten

–6,5

–8,1

Währungskursdifferenzen aus operativem Geschäft

–60,4

Wertminderungen auf griechische Staatsanleihen

–2,8

Sondereinflüsse

–386,8

–663,7

Übrige betriebliche Aufwendungen

–111,0

–129,9

Summe sonstige betriebliche Aufwendungen

–857,9

–1.245,7

 

 

 

Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen

42,1

42,4

Währungskursdifferenzen aus operativem Geschäft

26,0

Ertrag für nicht betriebstypische Leistungen

25,1

21,0

Gewinne aus Anlagenabgängen

7,5

6,0

Erträge aus Beteiligungen

1,5

0,6

Übrige betriebliche Erträge

37,6

49,8

Summe sonstige betriebliche Erträge

139,8

119,81

 

 

 

Sonstige betriebliche Aufwendungen und Erträge

–718,1

–1.125,91

Die Wertberichtigungen auf Forderungen beziehungsweise die Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen umfassten sowohl die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen als auch die unter „Übrige Vermögenswerte“ ausgewiesenen übrigen Forderungen, soweit die Aufwendungen nicht unter den Sondereinflüssen ausgewiesen wurden.

Die Wertminderungen entfielen in Höhe von 3,3 Mio € (Vorjahr: 3,3 Mio €) auf Vermögenswerte, die der Forschung und Entwicklung zuzuordnen waren, in Höhe von 8,0 Mio € (Vorjahr: 16,1 Mio €) auf Produktionsanlagen, in Höhe von 2,7 Mio € (Vorjahr: 0,2 Mio €) auf vertriebsbezogene Vermögenswerte und in Höhe von 1,7 Mio € (Vorjahr: 0,0 Mio €) auf die Verwaltung. Zudem wurden nicht konsolidierte Beteiligungen und sonstige Finanzinstrumente, die der Kategorie „Zur Veräußerung verfügbar“ zugeordnet waren, in Höhe von 2,7 Mio € (Vorjahr: 0,1 Mio €) wertgemindert.

In den übrigen betrieblichen Aufwendungen wurden unter anderem spezielle Umweltschutzkosten und nicht zuordenbare Personalaufwendungen ausgewiesen.

Die Erträge aus Beteiligungen wurden im Geschäftsjahr 2013 aufgrund ihrer insgesamt untergeordneten Bedeutung erstmals als Teil der sonstigen betrieblichen Erträge ausgewiesen. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst.

Die Sondereinflüsse setzten sich folgendermaßen zusammen:

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in Mio €

2013

2012

Restrukturierungsaufwendungen

–130,5

–503,8

Integrationskosten/IT-Kosten

–49,0

–36,7

Gewinne/Verluste aus abgegangenen Geschäften

–2,3

–60,1

Akquisitionskosten

–1,0

Sonstige Sondereinflüsse

–2,3

–3,1

Sondereinflüsse ohne Wertminderungen/Wertaufholungen

–184,1

–604,7

Wertminderungen

–207,2

–59,0

Wertaufholungen

4,5

Sondereinflüsse (Gesamt)

–386,8

–663,7

Die im Geschäftsjahr 2013 ausgewiesenen Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 130,5 Mio € (Vorjahr: 503,8 Mio €) standen in direktem Zusammenhang mit den Effizienzsteigerungsmaßnahmen im Rahmen des Transformations- und Wachstumsprogramms „Fit für 2018“, das im Jahr 2012 initiiert wurde, um die Wettbewerbsfähigkeit von Merck insbesondere durch eine Optimierung der Kostenstrukturen in allen Sparten und Regionen zu steigern. Die angesetzten Restrukturierungsaufwendungen betrafen überwiegend Personalmaßnahmen, wie beispielsweise den Abbau von Stellen, um eine schlankere und effizientere Organisation zu etablieren. Verrechnet wurden Erträge aus der Restrukturierung, welche mit 33,4 Mio € überwiegend aus dem Verkauf der Gebäude des Merck-Serono-Standorts Genf, Schweiz, stammten. Der Vorjahresbetrag umfasste ebenfalls im Wesentlichen Aufwendungen für Personalmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Programm „Fit für 2018“.

Die Integrations- und IT-Kosten in Höhe von 49,0 Mio € (Vorjahr: 36,7 Mio €) fielen vor allem für die globale Harmonisierung der IT-Landschaft und im Rahmen der Integration von akquirierten und bestehenden Geschäften an.

Bei dem Verlust aus abgegangenen Geschäften in Höhe von 2,3 Mio € (Vorjahr: 60,1 Mio €) handelte es sich im Wesentlichen um nachgelagerte Aufwendungen für das im Jahr 2007 veräußerte Generika-Geschäft.

Von den Wertminderungen in Höhe von 207,2 Mio € (Vorjahr: 59,0 Mio €) entfielen 35,7 Mio € (Vorjahr: 34,3 Mio €) auf das Transformations- und Wachstumsprogramm „Fit für 2018“, sodass sich zusammen mit den Restrukturierungsaufwendungen insgesamt Aufwendungen in Höhe von 166,2 Mio € (Vorjahr: 538,1 Mio €) für das Programm ergaben. Die übrigen Wertminderungen waren in Höhe von 170,8 Mio € immateriellen Vermögenswerten und in Höhe von 0,7 Mio € dem Sachanlagevermögen zuzuordnen. Die den immateriellen Vermögenswerten zugeordneten übrigen Wertminderungen sind in Anmerkung [41] näher erläutert.

Die Wertminderungen entfielen in Höhe von 7,2 Mio € (Vorjahr: 28,6 Mio €) auf Vermögenswerte, welche dem Bereich Forschung und Entwicklung zuzuordnen waren, in Höhe von 4,6 Mio € (Vorjahr: 8,3 Mio €) auf Produktionsanlagen, in Höhe von 153,5 Mio € (Vorjahr: 15,3 Mio €) auf vertriebsbezogene Vermögenswerte und in Höhe von 21,8 Mio € (Vorjahr: 1,8 Mio €) auf den Verwaltungsbereich. Zudem wurden nicht konsolidierte Beteiligungen und sonstige Finanzinstrumente, die der Kategorie „Zur Veräußerung verfügbar“ zugeordnet waren, in Höhe von 2,8 Mio € (Vorjahr: 5,0 Mio €) wertgemindert. Schließlich waren Wertminderungen in Höhe von 17,3 Mio € (Vorjahr: 0,0 Mio €) auf aktivierte Geschäfts- oder Firmenwerte im Zusammenhang mit der Veräußerung des Geschäftsfelds Discovery and Development Solutions der Sparte Merck Millipore vorzunehmen.

Die Aufteilung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträge nach Sparten sowie die Aufteilung der Sondereinflüsse ohne Wertminderungen und Wertaufholungen nach Sparten sind im Segmentbericht (Anmerkung [51]) dargestellt.