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Herausgegeben am 15. Mai 2014 von
Merck KGaA, Investor Relations,
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Gedruckte Tinte als elektronischer Leiter ermöglicht innovative Elektronikbauteile

Die organische Elektronik ist eine der vielsprechenden Technologien in einer vernetzten Welt, die immer stärker geprägt ist durch mobile und flexible Produkte. Dabei werden elektronische Bauteile auf Basis leitender und halbleitender Kunststoffe hergestellt. Organische Elektronik steht für einen effizienten und schonenden Umgang mit Ressourcen und Energie. Merck konzentriert sich im Bereich der organischen Elektronik auf die Entwicklung innovativer Materialien und unterstützt mit seiner Expertise auf diesem Gebiet natürlich auch seine Kunden bei deren spezifischen Anwendungen.

In seine hochmodernen Forschungs- und Entwicklungszentren in Darmstadt und Chilworth (Großbritannien) hat Merck in den vergangenen Jahren kräftig investiert. Gemeinsam mit seinen großtechnischen Produktionsanlagen verfügt Merck somit über eine globale Lieferkette und Infrastruktur mit der Fähigkeit, leistungsfähige Halbleitermaterialien in gebrauchsfertigen, leicht zu verarbeitenden Formulierungen weltweit zu liefern. Durch die Entwicklung halbleitender Tinten und zugehöriger Materialien treibt Merck intensiv die Kommerzialisierung organischer Elektronikanwendungen voran. Dazu zählen unter anderem Anwendungen im Bereich organischer Leuchtdioden (OLED) und organischer Solarzellen.

Eine Hauptmotivation für den Einsatz organischer Elektronik ist das kostengünstige Herstellungsverfahren. Die Flexibilität in Bezug auf die Größe der bedruckten Fläche, des Formfaktors und der Anwendungsarchitektur spricht ebenfalls für die Drucktechnologie. Die Ausdehnungen der gedruckten Schichten reichen von großflächigen Beschichtungen wie bei OLED-Leuchten und Solarzellen bis hin zu Strukturen einzelner Pixel in der Größenordnung von wenigen Mikrometern.