[...] und den Japanischen Yen verursacht wurden, führten insgesamt zu einem Rückgang der Spartenumsätze von –4,5 % auf 402 Mio € (Q1 2013: 421 Mio €). Die Geschäftseinheit Liquid Crystals, die mehr als 70 % zu den Umsatzerlösen von Performance Materials beiträgt, behauptete auch im ersten Quartal 2014 ihre Marktführerschaft bei Flüssigkristallmaterialien. Organisch verzeichneten die beiden führenden Technologien (das heißt PS-VA und IPS) aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage nach Displays insgesamt ein leichtes Wachstum; dieses wurde jedoch durch negative Währungseffekte überkompensiert. Somit konnten die hohen Vorjahresumsätze, die unter anderem [...]
[...] 2013: 294 Mio €). Damit stieg der Anteil der Geschäftseinheit Process Solutions auf 46 % vom Spartenumsatz (Q1 2013: 44 %). Der Zuwachs ergab sich aus der gestiegenen Nachfrage der Pharmaindustrie nach Produkten für die Herstellung biologischer Arzneimittel, insbesondere nach Filtrationssytemen und Einweg-Lösungen. Lab Solutions, mit einem Anteil von 39 % (Q1 2013: 40 %) an den Umsatzerlösen der Sparte, verzeichnete mit seinem breiten Spektrum an Produkten für Forscher und wissenschaftliche Labore ein organisches Umsatzwachstum von 2,9 %. Gegenläufige negative Wahrungseffekte von –6,9 % führten zu Umsatzerlösen in Höhe von 259 Mio € (Q1 2013: 269 Mio [...]
[...] 2013 erfolgten der Verkauf der ehemaligen Zentrale von Serono in Genf sowie die Verlegung des Spartensitzes nach Darmstadt. Merck Serono vertreibt seine Produkte weltweit und verfügt über eine starke Präsenz in etablierten Märkten. So trugen Europa und Nordamerika im ersten Quartal 2014 mit 68 % zu den Umsatzerlösen der Sparte bei. Die Präsenz in den Emerging Markets wurde in den vergangenen Jahren stetig weiter ausgebaut. Im ersten Quartal des Jahres erwirtschaftete die Sparte dort 25 % der Umsatzerlöse. Merck Serono verkauft überwiegend Arzneimittel, die biotechnologisch hergestellt werden. Das umsatzstärkste Medikament ist Rebif®. Mit Rebif® wird die [...]
Unter Konzernkosten und Sonstiges werden Konzernverwaltungskosten für zentrale Konzernfunktionen zusammengefasst, die nicht direkt den Sparten zugeordnet werden können. Dazu gehören beispielsweise die Bereiche Finanzen, Einkauf, Recht, Kommunikation und Personalwesen. Zu den Konzernkosten zählen außerdem die Aufwendungen für zentrale, nicht zugeordnete IT-Funktionen, auch im Zusammenhang mit dem Ausbau und der Harmonisierung von IT-Systemen innerhalb der Merck-Gruppe. Folglich werden unter Konzernkosten und Sonstiges keine Umsatzerlöse ausgewiesen. Gewinne oder Verluste aus Währungsabsicherungsgeschäften werden ebenfalls unter Konzernkosten und Sonstiges [...]
Mit Veröffentlichung der Ergebnisse zum Geschäftsjahr 2013 hat Merck einen Ausblick zu den erwarteten Umsatzerlösen, dem EBITDA vor Sondereinflüssen und dem Business Free Cash Flow der Merck Gruppe und seiner Sparten für das Jahr 2014 bekannt gegeben. Aufgrund der Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2014 bestätigt Merck seine Prognose für das Gesamtjahr 2014 trotz erwarteter negativer Wechselkurseffekte. Letztere resultieren insbesondere vom US-Dollar und dem Japanischen Yen, aber auch vom Brasilianischen Real, dem Argentinischen Peso sowie weiteren Währungen. Bezogen auf die Umsatzerlöse der Merck-Gruppe gehen wir daher aktuell von etwa 3–4 % [...]