Der Rückgang der Nachfrage ließ die Gesamterlöse der Geschäftseinheit Pigments & Cosmetics 2011 von 393 Mio € im Vorjahr auf 372 Mio € zurückgehen. Neben der Naturkatastrophe in Japan und damit verbundenen Ausfällen unserer Produktionsstätte in Onahama belastete auch die weltweite wirtschaftliche Entwicklung das Pigmentgeschäft von Merck. Dies zeigte sich darin, dass sich nach einem starken Jahresbeginn viele unserer Kunden auf Vorratsabbau verlegten. Positiv entwickelte sich im Jahresverlauf das Geschäft mit kosmetischen Wirkstoffen.
In der Folge kontinuierlich ansteigender Energie- und Rohstoffkosten hat Merck zum 1. November die Preise für Pigmente und Kosmetikrohstoffe um 5 bis 15 %, in Einzelfällen auch um bis zu 30 % erhöht. Die Preise für Xirallic®-Perlglanzpigmente wurden ebenfalls erhöht. Diese Pigmente kommen in hochwertigen Automobillacken zum Einsatz und bleiben eine Säule des Pigment-Geschäfts von Merck. Mit der Entscheidung, einen zweiten Produktionsstandort für Xirallic®-Effektpigmente außerhalb Japans zu errichten, wird sich in Zukunft die Liefersicherheit für diesen wichtigen Teil unseres Portfolios erheblich erhöhen.
Im Jahr 2011 hat Merck seine Kompetenz sowohl bei Füllstoffen und Wirkstoffen für die Kosmetik als auch im Kerngeschäft mit Perlglanzpigmenten gefestigt. Unsere Innovationsaktivitäten konzentrieren sich weiterhin auf Segmente mit einer hohen Wertschöpfung. Wir erreichen dies einerseits durch Entwicklung von Produkten, die das Design ganz neuer Effekte ermöglichen, andererseits durch den konsequenten Ausbau von hoch spezialisiertem Know-how bei der Anwendung.
