Das Operative Ergebnis nahm trotz der Aufwendungen stärker als die Gesamterlöse und das Bruttoergebnis zu und verbesserte sich im 1. Quartal 2011 um 26 % von 295 Mio EUR im Vorjahresquartal auf 372 Mio EUR. Organisch, also bereinigt um Akquisitionen (vorwiegend Millipore), Veräußerungen und Währungseffekte, erhöhte sich das Operative Ergebnis der Merck-Gruppe um 14 %.
Die Umsatzrendite der Gruppe (ROS: Operatives Ergebnis / Gesamterlöse) verbesserte sich von 14,0 % im Vorjahresquartal auf 14,5 % im Berichtsquartal. Hierbei war die starke Entwicklung des Unternehmensbereichs Chemie die treibende Kraft. Mit 24,6 % fiel die bereinigte Umsatzrendite der Merck-Gruppe (Core ROS: Operatives Ergebnis ohne Serono- und Millipore-bezogene Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Integrationskosten/ Gesamterlöse) im 1. Quartal 2011 höher aus als im Vorjahreszeitraum (20,6 %).
Die Sondermaßnahmen von Merck beliefen sich im 1. Quartal 2011 auf 158 Mio EUR. Hierin enthalten sind 157 Mio EUR aus dem im Dezember 2010 bereits angekündigten Verkauf des Crop-Bioscience-Geschäfts an Novozymes A/S sowie ein zusätzlicher Barmittelzufluss in Höhe von 1 Mio EUR aus dem Ende 2010 abgeschlossenen Verkauf des Théramex-Geschäfts mit Produkten aus dem Bereich Frauengesundheit. Im Vorjahresquartal waren keine Sondermaßnahmen in nennenswerter Höhe angefallen.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg daher im 1. Quartal 2011 deutlich um 80 % von 295 Mio EUR im Vorjahresquartal auf 530 Mio EUR.
Aufgrund von Zinsaufwendungen für die Finanzierung der Millipore-Transaktion wies das Finanzergebnis von Merck im 1. Quartal 2011 mit –68 Mio EUR einen um 77 % höheren Aufwandssaldo aus als im Vorjahresquartal (–39 Mio EUR).
Das Ergebnis vor Steuern der Merck-Gruppe erhöhte sich im Berichtsquartal von 256 Mio EUR im Vorjahresquartal um 80 % auf 461 Mio EUR. Die um Sondermaßnahmen bereinigte Steuerquote von Merck im 1. Quartal 2011 betrug 25,1 % verglichen mit 24,0 % im Vorjahresquartal.
Das Ergebnis nach Steuern verbesserte sich im 1. Quartal um 77 % von 195 Mio EUR im Vorjahr auf 344 Mio EUR.
