Die Verankerung von verantwortlichem Handeln im Unternehmen gehört bei Merck zu den Grundprinzipien der Unternehmensführung. Um diese Prinzipien nachhaltig umzusetzen, befasst sich das Corporate-Responsibility-Komitee mit übergreifenden Themen der unternehmerischen Verantwortung. Zu diesem Komitee gehören Vertreter aus den einzelnen Sparten und aus Konzernfunktionen wie Environment, Health, Safety, Security, Quality, Human Resources, Communications und Recht.
Vor dem Hintergrund der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte und der Integration dieser Prinzipien beispielsweise in die Leitsätze der Organization for Economic Cooperation and Development (OECD) für multinationale Unternehmen hat Merck eine unternehmensweite Analyse durchgeführt. Damit soll untersucht werden, inwieweit sich neue Anforderungen ergeben, die noch nicht durch die im Unternehmen bereits vorhandenen Leitlinien und Handlungsanweisungen abgedeckt werden.
Merck ist auch im Jahr 2012 im FTSE4Good-Index vertreten, einem führenden internationalen Aktienindex für nachhaltiges Investieren. Kriterien für die Aufnahme in diesen Index beinhalten beispielsweise den Schutz der Umwelt sowie die Einhaltung und Unterstützung der Menschenrechte. Unser Unternehmen ist, wie auch schon im Jahr zuvor, im Nachhaltigkeitsindex der deutschen Börse gelistet.
Die Auswahl der Corporate-Responsibility-Aktivitäten und der Schwerpunktthemen, die auf den folgenden Seiten und im regelmäßig veröffentlichten, umfangreichen Corporate-Responsibility-Bericht beschrieben werden, basiert auf einer Wesentlichkeitsanalyse. Merck führt diese Materialitätsanalyse in regelmäßigen Abständen durch, um die für das Unternehmen wichtigsten Nachhaltigkeitsthemen zu identifizieren und zu priorisieren. In die Analyse wurden die Perspektiven verschiedener Interessengruppen einbezogen, zu denen beispielsweise Mitarbeiter, Geschäftspartner, Nachbarn von Standorten oder Investoren gehören.

