Unter Konzernkosten und Sonstiges werden Konzernverwaltungskosten für zentrale Funktionen zusammengefasst, die nicht direkt den Sparten zugeordnet werden können. Dazu gehören etwa die Bereiche Finanzen, Rechnungswesen, Steuern, Einkauf, Unternehmenskommunikation, Investor Relations und der Personalbereich. Zu den Konzernkosten zählen außerdem die Aufwendungen für zentrale, nicht zugeordnete IT-Funktionen und konzernweite IT-Projekte im Zusammenhang mit dem Ausbau und der Harmonisierung von IT-Systemen innerhalb der Merck-Gruppe. Somit ist für die Sparte Konzernkosten und Sonstiges kein Umsatz auszuweisen. Gewinne oder Verluste aus Währungssicherungsgeschäften werden ebenfalls unter Konzernkosten und Sonstiges erfasst.
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Konzernkosten und Sonstiges | Kennzahlen | ||||||
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in Mio. € |
Q3 2012 |
Q3 2011 |
Veränderung |
Jan.–Sept. |
Jan.–Sept. |
Veränderung |
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Gesamterlöse |
– |
– |
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– |
– |
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Umsatzerlöse |
– |
– |
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– |
– |
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Operatives Ergebnis (EBIT) |
–56,9 |
–33,2 |
71,5% |
–343,7 |
–118,1 |
191,0% |
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Marge (in % vom Umsatz) |
n. zutr. |
n. zutr. |
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n. zutr. |
n. zutr. |
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EBITDA |
–54,6 |
–32,1 |
70,0% |
–337,6 |
–114,4 |
195,2% |
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Marge (in % vom Umsatz) |
n. zutr. |
n. zutr. |
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n. zutr. |
n. zutr. |
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EBITDA vor Sondereinflüssen |
–62,9 |
–31,9 |
97,0% |
–160,6 |
–96,9 |
65,7% |
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Marge (in % vom Umsatz) |
n. zutr. |
n. zutr. |
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n. zutr. |
n. zutr. |
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Im 3. Quartal 2012 stiegen die unter Konzernkosten und Sonstiges erfassten Verwaltungsaufwendungen um 7,7% auf 31 Mio. € (Q3 2011: 28 Mio. €). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen 22 Mio. € (Q3 2011: 2 Mio. €). Zu dieser Erhöhung trugen Verluste aus Sicherungsgeschäften (cash flow hedges), eine Rückstellung in Höhe von 48 Mio. € im Zusammenhang mit abgegangenen Geschäften sowie eine Entlastung in Höhe von 59 Mio. € im Zusammenhang mit der Umgliederung von Restrukturierungskosten in die Gewinn- und Verlustrechnungen der einzelnen Sparten bei. Im 2. Quartal 2012 wurden zunächst 158 Mio. € unter Konzernkosten und Sonstiges stellvertretend für Kosten in Verbindung mit dem Effizienzsteigerungsprogramm „Fit für 2018“ verbucht mit dem Ziel, diese im Verlauf des Restrukturierungsprozesses auf die betreffenden Sparten umzuverteilen.
Die Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen führte zu einer Reduktion des EBIT auf –57 Mio. € (Q3 2011: –33 Mio. €) und des EBITDA auf –55 Mio. € (Q3 2011: –32 Mio. €). Bereinigt um Sondereinflüsse belief sich das EBITDA vor Sondereinflüssen im 3. Quartal 2012 auf –63 Mio. € (Q3 2011: –32 Mio. €).
Entwicklung in den ersten neun Monaten des Jahres 2012
In den ersten neun Monaten 2012 belief sich das EBITDA vor Sondereinflüssen des Segments Konzernkosten und Sonstiges auf –161 Mio. € (9M 2011: –97 Mio. €). Dies war hauptsächlich auf Verluste aus Sicherungsgeschäften (cash flow hedges) zurückzuführen.
