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Konzernkosten und Sonstiges

Unter Konzernkosten und Sonstiges werden Konzernverwaltungskosten für zentrale Konzernfunktionen zusammengefasst, die nicht direkt den Sparten zugeordnet werden können. Dazu gehören beispielsweise die Bereiche Finanzen, Einkauf, Recht, Kommunikation oder Personalwesen. Zu den Konzernkosten zählen außerdem die Aufwendungen für zentrale, nicht zugeordnete IT-Funktionen, auch im Zusammenhang mit dem Ausbau und der Harmonisierung von IT-Systemen innerhalb der Merck-Gruppe. Somit ist für die Sparte Konzernkosten und Sonstiges kein Umsatz auszuweisen. Gewinne oder Verluste aus Währungsabsicherungsgeschäften werden ebenfalls unter Konzernkosten und Sonstiges erfasst.

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Konzernkosten und Sonstiges | Kennzahlen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

in Mio. €

Q3 – 2013

Q3 – 2012

Veränderung

Jan.–Sept.
2013

Jan.–Sept.
2012

Veränderung

Gesamterlöse

Umsatzerlöse

Operatives Ergebnis (EBIT)

–57,0

–74,1

–23,1%

–187,3

–398,0

–53,0%

Marge (in % der Umsatzerlöse)

n. zutr.

n. zutr.

 

n. zutr.

n. zutr.

 

EBITDA

–53,3

–71,7

–25,7%

–176,5

–391,9

–55,0%

Marge (in % der Umsatzerlöse)

n. zutr.

n. zutr.

 

n. zutr.

n. zutr.

 

EBITDA vor Sondereinflüssen

–48,9

–80,1

–38,9%

–142,9

–214,9

–33,5%

Marge (in % der Umsatzerlöse)

n. zutr.

n. zutr.

 

n. zutr.

n. zutr.

 

Im dritten Quartal 2013 stiegen die unter Konzernkosten und Sonstiges erfassten Verwaltungsaufwendungen auf 50 Mio € (Q3 2012: 43 Mio €). Im Posten „Sonstige betriebliche Aufwendungen und Erträge“ wurden im Saldo 7 Mio € Aufwendungen (Q3 2012: 28 Mio €) ausgewiesen. Die starke Reduzierung des Aufwandssaldos gegenüber dem Vorjahresquartal ergab sich im Wesentlichen aus dem operativen Währungsergebnis sowie aus Sondereinflüssen. Die als Sondereinflüsse klassifizierten Aufwendungen beliefen sich im dritten Quartal 2013 auf 4 Mio € (Q3 2012: 8 Mio € Erträge). Der Unterschied im Vergleich zum Vorjahr hängt im Wesentlichen mit den Restrukturierungsaufwendungen für das Effizienzsteigerungsprogramm „Fit für 2018“ sowie den Gewinnen / Verlusten aus abgegangenen Geschäften zusammen.

Insgesamt verbesserte sich das EBIT durch die vorgenannten Effekte um 23,1% auf –57 Mio € (Q3 2012: –74 Mio €) und das EBITDA um 25,7% auf –53 Mio € (Q3 2012: –72 Mio €). Bereinigt um Einmaleffekte belief sich das EBITDA vor Sondereinflüssen im dritten Quartal 2013 auf –49 Mio € (Q3 2012: –80 Mio €).

Entwicklung in den ersten neun Monaten des Jahres 2013

In den ersten neun Monaten 2013 belief sich das EBITDA vor Sondereinflüssen bei Konzernkosten und Sonstiges auf –143 Mio € (Jan.-Sept. 2012: –215 Mio €). Diese Entwicklung ergab sich im Wesentlichen aus Erträgen aus Sicherungsgeschäften.