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Consumer Health

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Consumer Health | Kennzahlen

 

 

 

 

 

 

 

 

in Mio €

Q1 – 2014

Q1 – 2013*

Veränderung in %

*

Vorjahreszahlen wurden angepasst, siehe „Die Merck-Gruppe und ihre Sparten“.

Gesamterlöse

180,5

181,8

–0,7

Umsatzerlöse

180,2

181,7

–0,8

Operatives Ergebnis (EBIT)

36,7

36,8

Marge (in % vom Umsatz)

20,4

20,2

 

EBITDA

39,1

39,4

–0,8

Marge (in % vom Umsatz)

21,7

21,7

 

EBITDA vor Sondereinflüssen

41,3

39,3

5,0

Marge (in % vom Umsatz)

22,9

21,6

 

Business Free Cash Flow

16,2

20,8

–22,5

Entwicklung der Gesamt- und Umsatzerlöse sowie der Ertragslage

Im ersten Quartal 2014 erzielte die Sparte Consumer Health Umsatzerlöse in Höhe von 180 Mio € (Q1 2013: 182 Mio €). Der leichte Umsatzrückgang um –0,8 % wurde hauptsächlich durch negative Währungseffekte von –6,5 % verursacht. Das solide organische Wachstum der Umsatzerlöse belief sich im Berichtsquartal auf 5,7 %, im Wesentlichen getrieben durch die beiden ehemaligen Merck-Serono-Marken Neurobion® und Floratil®, die ab dem 1. Januar 2014 weltweit in die Verantwortung der Sparte Consumer Health übergingen, wie auch durch Femibion® und lokale Marken in Deutschland.

Consumer Health | Umsatzerlöse nach Regionen – Q1 2014

Consumer Health | Umsatzerlöse nach Regionen – Q1 2014 (Tortendiagramm)

Aus geografischer Sicht waren in den für die Sparte wichtigen Regionen solide organische Wachstumsraten zu verzeichnen. Europa, mit einem Anteil von 51 % am Umsatz (Q1 2013: 47 %) die bedeutendste Region der Sparte, erzielte organisches Umsatzwachstum sowie leichte positive Wechselkursveränderungen hauptsächlich aus dem Britischen Pfund, sodass sich die Umsätze in dieser Region auf 92 Mio € (Q1 2013: 86 Mio €) erhöhten. Die aufgrund des milden Winters schwächere Nachfrage nach Nasivin® und Bion® wurde durch den starken Absatz des Vitaminprodukts Femibion® und lokaler Marken in Deutschland sowie der lokalen französischen Marke Apaisyl®, eine Insektenschutz- und Hautpflegeserie, ausgeglichen.

In der Region Emerging Markets verzeichnete die Sparte ein organisches Wachstum von 4,9 %, das hauptsächlich mit den Marken Neurobion®, Sangobion® und Cebion® erzielt wurde. In Lateinamerika waren die beiden neuen strategischen Marken Neurobion® und Floratil® – dank eines verstärkten Fokus auf konsumentenorientierte Marketingaktivitäten – die Haupttreiber des organischen Wachstums. Unter Berücksichtigung starker negativer Währungseffekte in Höhe von –12,6 % ergab sich insgesamt jedoch ein Rückgang der Umsatzerlöse um –7,7 % auf 83 Mio € (Q1 2013: 90 Mio €). Der Anteil der Region Emerging Markets an den Umsatzerlösen der Sparte ging damit auf 46 % zurück (Q1 2013: 49 %).

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Consumer Health | Komponenten der Umsatzentwicklung nach Regionen – Q1 2014

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

in Mio €
Veränderung in %

Umsatzerlöse

Organisches Wachstum

Währungs­effekte

Akquisitionen/
Veräußerungen

Gesamt­veränderung

Europa

92,2

7,1

0,2

7,3

Nordamerika

0,1

–51,2

–3,0

–54,1

Emerging Markets

82,6

4,9

–12,6

–7,7

Übrige Welt

5,3

–0,7

–10,5

–11,2

Consumer Health

180,2

5,7

–6,5

–0,8

Die Entwicklung der Ertragslage ist nachfolgend dargestellt:

XLS

Consumer Health | Ertragslage

 

 

 

 

 

 

 

 

in Mio €

Q1 – 2014

Q1 – 2013*

Veränderung in %

*

Vorjahreszahlen wurden angepasst, siehe „Die Merck-Gruppe und ihre Sparten“.

Umsatzerlöse

180,2

181,7

–0,8

Lizenz- und Provisionserlöse

0,3

0,1

117,4

Gesamterlöse

180,5

181,8

–0,7

 

 

 

 

Herstellungskosten

–59,6

–56,9

4,8

Bruttoergebnis

120,9

124,9

–3,2

 

 

 

 

Marketing- und Vertriebskosten

–68,1

–69,1

–1,5

Lizenz- und Provisionsaufwendungen

0,3

–0,7

Verwaltungskosten

–6,3

–5,8

8,5

Sonstige betriebliche Aufwendungen und Erträge

–4,6

–6,2

–26,2

Forschungs- und Entwicklungskosten

–4,8

–5,7

–15,8

Abschreibungen immaterieller Vermögenswerte

–0,7

–0,6

16,5

Operatives Ergebnis (EBIT)

36,7

36,8

Abschreibungen / Wertminderungen / Wertaufholungen

2,4

2,7

–11,1

(Davon: Sondereinflüsse)

(–)

(–)

(–)

EBITDA

39,1

39,4

–0,8

Restrukturierungsaufwendungen

2,1

–0,1

Integrationskosten / IT-Kosten

Gewinne / Verluste aus abgegangenen Geschäften

Akquisitionskosten

Sonstige Sondereinflüsse

EBITDA vor Sondereinflüssen

41,3

39,3

5,0

Das Bruttoergebnis der Sparte ging leicht um –3,2 % auf 121 Mio € (Q1 2013: 125 Mio €) zurück, da sich negative Währungseffekte bei den Umsatzerlösen sowie gestiegene Herstellungskosten belastend auswirkten. Die Bruttomarge sank damit auf 67,1 % (Q1 2013: 68,8 %). Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen (Saldo) war im Wesentlichen auf die Entwicklung der Rückstellungen für rechtliche Risiken zurückzuführen. Im Vorjahresquartal fielen hierfür Aufwendungen von 4 Mio € für die Bildung von Rückstellungen an. Aufwendungen für Forschung und Entwicklung zeigten eine ebenfalls positive Entwicklung in Folge der Maßnahmen des Transformations- und Wachstumsprogramms „Fit for 2018“. Trotz der Belastung durch den starken Euro war insgesamt eine stabile Entwicklung des operativen Ergebnisses (EBIT) sowie des EBITDA zu verzeichnen. Nach der Bereinigung der Sondereinflüsse für Restrukturierungsmaßnahmen stieg das EBITDA vor Sondereinflüssen um 5,0 % auf 41 Mio € (Q1 2013: 39 Mio €). Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüsse konnte um über einen Prozentpunkt auf 22,9 % (Q1 2013: 21,6 %) gesteigert werden.

Entwicklung des Business Free Cash Flow

Der Business Free Cash Flow der Sparte Consumer Health verzeichnete im ersten Quartal 2014 einen Rückgang um rund –5 Mio € auf 16 Mio €. Ausschlaggebend für diesen Rückgang war im Wesentlichen der Vorratsaufbau der Sparte im Berichtsquartal. Die Steigerung des EBITDA vor Sondereinflüssen und der niedrigere Forderungsaufbau im Berichtsquartal glichen dies teilweise wieder aus.

XLS

Consumer Health | Business Free Cash Flow

 

 

 

 

 

 

 

 

in Mio €

Q1 – 2014

Q1 – 2013*

Veränderung in %

*

Vorjahreszahlen wurden angepasst, siehe „Die Merck-Gruppe und ihre Sparten“.

EBITDA vor Sondereinflüssen

41,3

39,3

5,0

Investitionen in Sachanlagen, Software sowie geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögenswerte

–1,7

–0,6

186,9

Veränderungen der Vorräte

–10,0

–1,1

Veränderungen der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

–13,3

–16,7

–20,4

Business Free Cash Flow

16,2

20,8

–22,5