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Merck Serono

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Merck Serono | Kennzahlen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

in Mio €

Q2 – 2014

Q2 – 20131

Verände­rung in %

Jan.–Juni 2014

Jan.–Juni 20131

Verände­rung in %

1

Vorjahreszahlen wurden angepasst, siehe „Die Merck-Gruppe und ihre Sparten“.

Gesamterlöse

1.510,7

1.560,5

–3,2

2.931,8

3.042,6

–3,6

Umsatzerlöse

1.446,4

1.467,6

–1,4

2.821,3

2.856,3

–1,2

Operatives Ergebnis (EBIT)

239,7

266,4

–10,0

475,5

436,6

8,9

Marge (in % der Umsatzerlöse)

16,6

18,2

 

16,9

15,3

 

EBITDA

444,3

477,7

–7,0

872,3

886,0

–1,6

Marge (in % der Umsatzerlöse)

30,7

32,6

 

30,9

31,0

 

EBITDA vor Sondereinflüssen

452,0

474,8

–4,8

890,1

912,5

–2,5

Marge (in % der Umsatzerlöse)

31,3

32,4

 

31,5

31,9

 

Business Free Cash Flow

337,3

485,7

–30,6

817,3

825,7

–1,0

Entwicklung der Umsatzerlöse sowie der Ertragslage

Im zweiten Quartal 2014 erzielte die Sparte Merck Serono ein moderates organisches Wachstum der Umsatzerlöse von 3,0%. Aufgrund negativer Einflüsse aus Wechselkursveränderungen in Höhe von –4,4% sanken die Umsätze der Sparte jedoch insgesamt leicht um –1,4% auf 1.446 Mio € (Q2 2013: 1.468 Mio €). Zum organischen Umsatzwachstum trugen fast alle Therapiegebiete der Sparte bei. Lediglich mit dem Multiple-Sklerose-Medikament Rebif® wurde die Höhe der Vorjahresumsätze nicht erreicht. Besonders erfolgreich entwickelten sich im zweiten Quartal 2014 die Medikamente der Thyroid-Familie, die bei Erkrankungen der Schilddrüse eingesetzt werden, sowie Gonal-f®, das führende rekombinante Hormonpräparat zur Behandlung von Unfruchtbarkeit.

Merck Serono | Umsatzerlöse nach Regionen – Q2 2014

Merck Serono | Umsatzerlöse nach Regionen – Q2 2014 (Tortendiagramm)

Die umsatzstärkste Region der Sparte, Europa, verzeichnete einen leichten organischen Umsatzrückgang von –0,4% sowie negative Währungseffekte von –0,4% und erzielte damit Umsatzerlöse in Höhe von 614 Mio € (Q2 2013: 619 Mio €). Wie im Vorjahr steuerte Europa mit 42% den größten Anteil zu den Umsätzen der Sparte bei.

In der nach Umsätzen zweitgrößten Region Emerging Markets waren ein starkes organisches Wachstum von 16,7% und erhebliche gegenläufige negative Währungseffekte von –10,3% zu verzeichnen, sodass der Umsatz von 391 Mio € auf 415 Mio € anstieg. Der Anteil dieser Region an den Spartenumsätzen erhöhte sich von 27% im Vorjahresquartal auf 29% im zweiten Quartal 2014. Zum organischen Wachstum trugen hauptsächlich China und Brasilien bei.

Die Umsatzerlöse in der Region Nordamerika beliefen sich im zweiten Quartal 2014 auf 318 Mio € und sind damit im Vergleich zum Vorjahresquartal (354 Mio €) um –10,2% zurückgegangen. Hierbei entfielen auf die organische Umsatzentwicklung –5,7% und auf negative Währungseffekte –4,6%. Die organische Veränderung war hauptsächlich auf den Umsatzrückgang von Rebif® in den USA zurückzuführen. Nordamerikas Beitrag zu den Umsatzerlösen der Sparte reduzierte sich um zwei Prozentpunkte auf 22% (Q2 2013: 24%).

Die Umsatzerlöse in der Region Übrige Welt wuchsen im Berichtsquartal organisch um 1,1%. Die negativen Wechselkurseffekte von –5,9% führten jedoch zu einem Rückgang der Umsätze auf 99 Mio € (Q2 2013: 103 Mio €). Positiv entwickelten sich in der Region insbesondere die Umsatzerlöse mit dem Krebsmedikament Erbitux®. Der Beitrag der Region Übrige Welt zu den Spartenumsätzen betrug unverändert 7%.

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Merck Serono | Komponenten der Umsatzentwicklung nach Regionen – Q2 2014

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

in Mio €
Veränderung in %

Umsatzerlöse

Organisches Wachstum

Währungs­effekte

Akquisitionen/
Veräußerungen

Gesamt­veränderung

Europa

614,3

–0,4

–0,4

–0,8

Nordamerika

318,1

–5,7

–4,6

–10,2

Emerging Markets

415,4

16,7

–10,3

6,4

Übrige Welt

98,5

1,1

–5,9

–4,8

Merck Serono

1.446,4

3,0

–4,4

–1,4

Die Entwicklung der beiden umsatzstärksten Produkte der Sparte Merck Serono stellte sich im zweiten Quartal 2014 wie folgt dar:

Das Medikament Rebif®, das für die Behandlung rezidivierender Formen der Multiplen Sklerose eingesetzt wird, verzeichnete durch die schwieriger werdende Wettbewerbssituation im zweiten Quartal 2014 einen organischen Rückgang von –2,8%. Unter Berücksichtigung negativer Währungseffekte von –4,2% ging der Umsatz mit Rebif® insgesamt um –7,0% auf 464 Mio € (Q2 2013: 499 Mio €) zurück. Ausschlaggebend für diese Entwicklung war hauptsächlich die Region Nordamerika, mit einem Anteil an den Gesamtumsätzen von 52% (Q2 2013: 54%) der wichtigste Absatzmarkt für Rebif®. Hier konnten die letztjährigen Preiserhöhungen den Rückgang der Absatzmengen nicht kompensieren, sodass organisch ein Umsatzrückgang von –7,1% hingenommen werden musste. Zusammen mit negativen Währungseffekten von –4,4%, die sich hauptsächlich aus dem US-Dollar ergaben, erzielte Merck Serono in Nordamerika mit Rebif® Umsätze in Höhe von 240 Mio € (Q2 2013: 271 Mio €). In Europa, mit einem Anteil von 38% (Q2 2013: 37%) die zweitstärkste Region, gingen die Umsätze von Rebif® organisch um –5,4% und aufgrund negativer Wechselkurseffekte um –0,5% auf 175 Mio € (Q2 2013: 186 Mio €) zurück. Grund für den organischen Umsatzrückgang war ein zunehmend auch in Europa spürbar schwieriger werdendes Marktumfeld. Die beiden Regionen Emerging Markets und Übrige Welt, die zusammen einen Umsatzanteil von 10% (Q2 2013: 9%) erreichten, verzeichneten im zweiten Quartal 2014 ein Umsatzwachstum.

Die Umsatzerlöse des Krebsmedikaments Erbitux® verzeichneten im zweiten Quartal 2014 ein starkes organisches Wachstum von 11,3%. Unter Berücksichtigung negativer Währungseffekte von –4,9% ergab sich insgesamt ein Anstieg der Umsätze um 6,5% auf 229 Mio € (Q2 2013: 215 Mio €). In allen drei Regionen, in denen Merck Serono die Vermarktungsrechte besitzt, entwickelten sich die Umsatzerlöse positiv. In Europa, mit einem Anteil von 57% (Q2 2013: 58%) die umsatzstärkste Region von Erbitux®, stiegen die Umsätze organisch um 3,2%, sodass zusammen mit leicht positiven Währungseffekten von 0,2% Umsätze in Höhe von 130 Mio € (Q2 2013: 125 Mio €) erzielt wurden. Das stärkste organische Wachstum in Höhe von 28,2% verzeichnete die Region Emerging Markets, in der die Sparte mit dem Krebsmedikament Umsatzerlöse von 63 Mio € (Q2 2013: 55 Mio €) erzielte. Der Anteil dieser Region am Gesamtumsatz von Erbitux® stieg damit auf 27% (Q2 2013: 26%). Den größten Beitrag hierzu lieferten China und ein Großteil der lateinamerikanischen Länder. Im lateinamerikanischen Raum trugen im zweiten Quartal 2014 Einmallieferungen zum Umsatz bei. In der Region Übrige Welt steigerte Merck Serono die Umsatzerlöse organisch um 14,1%. Zusammen mit gegenläufigen Währungskurseffekten führte dies zu Umsatzerlösen in Höhe von 37 Mio € (Q2 2013: 35 Mio €). In Japan, dem stärksten Wachstumstreiber der vergangenen Quartale, wuchsen die Umsätze um 5,9% organisch und somit weniger stark als in den vorigen Quartalen.

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Merck Serono | Umsatzerlöse und organisches Wachstum von Rebif® und Erbitux® nach Regionen – Q2 2014

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gesamt

Europa

Nordamerika

Emerging Markets

Übrige Welt

Rebif®

in Mio €

464,3

174,8

239,6

39,8

10,2

 

organisches Wachstum in %

–2,8

–5,4

–7,1

37,8

29,0

 

in % der Umsatzerlöse

100

38

52

8

2

Erbitux®

in Mio €

228,9

129,5

62,9

36,5

 

organisches Wachstum in %

11,3

3,2

28,2

14,1

 

in % der Umsatzerlöse

100

57

27

16

Die Entwicklung der Umsatzerlöse sowie die organischen Wachstumsraten der Hauptprodukte ergaben sich wie folgt:

Merck Serono | Umsatzerlöse und organisches Wachstum der Hauptprodukte – Q2 2014

Merck Serono | Umsatzerlöse und organisches Wachstum der Hauptprodukte – Q2 2014 (Balkendiagramm)

Mit Gonal-f® erzielte Merck Serono im zweiten Quartal 2014 ein organisches Umsatzwachstum von 7,9%. Unter Berücksichtigung negativer Währungseffekte stieg der Umsatz um 3,3% auf 161 Mio € (Q2 2013: 156 Mio €). Am stärksten stieg der Umsatz mit Gonal-f® in den Emerging Markets, wobei insbesondere in China sehr hohe Wachstumsraten erzielt werden konnten.

Die Umsatzerlöse in dem Therapiegebiet Endokrinologie, in dem Merck Serono hauptsächlich Medikamente zur Behandlung von Stoffwechselerkrankungen und Wachstumsstörungen vertreibt, stiegen organisch um 3,9%. Unter Berücksichtigung negativer Währungseffekte von –5,0% wurden insgesamt Umsätze von 100 Mio € (Q2 2013: 101 Mio €) erzielt. Die Umsatzerlöse mit dem Wachstumshormon Saizen®, dem umsatzstärksten Präparat dieses Therapiegebiets, wiesen einen organischen Anstieg von 6,3% und negative Währungseffekte von –6,1% auf, sodass sich insgesamt die Umsatzerlöse mit 61 Mio € auf Vorjahresniveau hielten.

In dem Bereich General Medicine (einschließlich CardioMetabolic Care), in dem Merck Serono unter anderem Medikamente gegen Herz- und Kreislauferkrankungen und Diabetes vertreibt, wurde ein organisches Umsatzwachstum in Höhe von 2,4% erreicht. Besonders erfreulich entwickelten sich im Berichtsquartal die organischen Umsätze mit Medikamenten zur Behandlung von Schilddrüsenkrankheiten (Thyroid-Familie). Der Rückgang der Umsatzerlöse mit Glucophage®, das zur Behandlung von Diabetes einsetzt wird, auf 87 Mio € (Q2 2013: 100 Mio €) hängt im Wesentlichen mit den anhaltenden Lieferschwierigkeiten in Europa zusammen. Unter Berücksichtigung negativer Währungskursveränderungen von –4,5% betrugen die Umsätze im Bereich General Medicine 410 Mio € (Q2 2013: 419 Mio €).

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2014 gingen die Umsatzerlöse der Sparte leicht um –1,2% zurück und erreichten 2.821 Mio € (Jan.-Juni 2013: 2.856 Mio €). Der ausgewiesene Umsatz beruht auf einem organischen Wachstum von 3,6% und negativen Währungseffekten von –4,8%, die hauptsächlich aus dem US-Dollar, lateinamerikanischen Währungen und dem Japanischen Yen resultierten. Mit Rebif® erzielte die Sparte im ersten Halbjahr 2014 Umsatzerlöse in Höhe von 924 Mio € (Jan.–Juni 2013: 953 Mio €). Trotz eines organischen Wachstums von 1,0% gingen insgesamt die Rebif®-Umsätze aufgrund negativer Währungseffekte um –3,1% zurück. Die Umsatzerlöse von Erbitux®, dem zweitgrößten Produkt von Merck Serono nach Umsätzen, stiegen leicht um 0,3% auf 438 Mio € (Jan.–Juni 2013: 437 Mio €), wobei das organische Wachstum von 5,8% größtenteils durch negative Wechselkurseffekte aufgezehrt wurde. In Europa, der umsatzstärksten Region für Erbitux®, verzeichnete das Präparat einen leichten organischen Rückgang von –2,2% und damit Umsätze in Höhe von 252 Mio € (Jan.–Juni 2013: 258 Mio €). In den beiden Regionen Emerging Markets und Übrige Welt verzeichnete Erbitux® erfreuliche organische Wachstumsraten, die allerdings durch gegenläufige negative Währungseffekte belastet wurden. In den Emerging Markets stiegen die Umsatzerlöse insgesamt um 3,2% auf 117 Mio € (Jan.–Juni 2013: 114 Mio €) und in der Region Übrige Welt um 5,2% auf 68 Mio € (Jan.–Juni 2013: 65 Mio €).

Das innerhalb der Geschäftseinheit Fruchtbarkeit umsatzstärkste Präparat, Gonal-f®, erzielte einen Umsatz von 314 Mio € (Jan.–Juni 2013: 301 Mio €), was ein organisches Wachstum von 9,4% und negative Wechselkurseffekte von –5,2% widerspiegelt. Das Therapiegebiet Endokrinologie erwirtschaftete in den ersten sechs Monaten 2014 einen Umsatz von 188 Mio € (Jan.–Juni 2013: 193 Mio €). Die Spartenumsätze mit Produkten des Bereichs General Medicine (einschließlich CardioMetabolic Care) beliefen sich auf 791 Mio € (Jan.–Juni 2013: 816 Mio €).

Die Entwicklung der Ertragslage der Sparte ergab sich wie folgt:

XLS

Merck Serono | Ertragslage

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

in Mio €

Q2 – 2014

Q2 – 20131

Verände­rung in %

Jan.–Juni 2014

Jan.–Juni 20131

Verände­rung in %

1

Vorjahreszahlen wurden angepasst, siehe „Die Merck-Gruppe und ihre Sparten“.

Umsatzerlöse

1.446,4

1.467,6

–1,4

2.821,3

2.856,3

–1,2

Lizenz- und Provisionserlöse

64,3

92,9

–30,8

110,5

186,2

–40,7

Gesamterlöse

1.510,7

1.560,5

–3,2

2.931,8

3.042,6

–3,6

 

 

 

 

 

 

 

Herstellungskosten

–249,2

–258,2

–3,5

–503,6

–488,4

3,1

Bruttoergebnis

1.261,4

1.302,3

–3,1

2.428,2

2.554,2

–4,9

 

 

 

 

 

 

 

Marketing- und Vertriebskosten

–323,9

–332,1

–2,5

–603,6

–626,9

–3,7

Lizenz- und Provisionsaufwendungen

–133,8

–151,6

–11,7

–265,6

–283,1

–6,2

Verwaltungskosten

–56,0

–49,7

12,7

–108,2

–99,9

8,3

Sonstige betriebliche Aufwendungen und Erträge

–53,5

–53,1

0,7

–79,8

–180,8

–55,9

Forschungs- und Entwicklungskosten

–311,6

–294,5

5,8

–609,9

–617,0

–1,1

Abschreibungen immaterieller Vermögenswerte

–142,9

–154,8

–7,7

–285,5

–309,9

–7,8

Operatives Ergebnis (EBIT)

239,7

266,4

–10,0

475,5

436,6

8,9

Abschreibungen / Wertminderungen / Wertaufholungen

204,6

211,3

–3,2

396,7

449,4

–11,7

(Davon: Sondereinflüsse)

(2,6)

(3,8)

(–32,7)

(3,8)

(30,5)

(–87,4)

EBITDA

444,3

477,7

–7,0

872,3

886,0

–1,6

Restrukturierungsaufwendungen

7,2

–4,0

16,7

24,6

–32,1

Integrationskosten / IT-Kosten

0,6

1,2

–51,0

1,1

1,9

–41,9

Gewinne / Verluste aus abgegangenen Geschäften

Akquisitionskosten

Sonstige Sondereinflüsse

EBITDA vor Sondereinflüssen

452,0

474,8

–4,8

890,1

912,5

–2,5

Die neben den Umsatzerlösen ebenfalls in den Gesamterlösen ausgewiesenen Lizenz- und Provisionserlöse gingen im zweiten Quartal 2014 deutlich um –30,8% auf 64 Mio € (Q2 2013: 93 Mio €) zurück. Dies war vor allem auf die reduzierten Lizenzerträge von Avonex® und Enbrel® zurückzuführen. Die in 2013 mit Bristol-Myers Squibb geschlossene Vereinbarung Glucophage® in China gemeinsam zu vermarkten, wirkte sich im Vergleich zum Vorjahresquartal positiv auf die Provisionserlöse aus.

Unter Berücksichtigung der Entwicklung der Umsatz- und Gesamterlöse sowie der Herstellungskosten sank das Bruttoergebnis der Sparte Merck Serono um –41 Mio € auf 1.261 Mio € und führte zu einer Bruttomarge von 87,2% (Q2 2013: 88,7%). Für diesen Rückgang waren überwiegend die gesunkenen Lizenz- und Provisionserlöse aber auch negative Wechselkurseffekte bei den Umsatzerlösen verantwortlich. Die Lizenz- und Provisionsaufwendungen gingen um –11,7% auf 134 Mio € zurück, was hauptsächlich auf geringere Aufwendungen für die Co-Promotion von Rebif® in den USA zurückzuführen war. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalteten im zweiten Quartal 2014 Wertminderungen immaterieller Vermögenswerte im Zusammenhang mit der Rückgabe der Lizenzrechte für Ceralifimod in Höhe von 14 Mio € (siehe auch Erläuterungen zum Konzernabschluss „Rückgabe der Lizenzrechte für Ceralifimod“). Der Anstieg der Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen hängt im Wesentlichen mit quartärlichen Schwankungen in den Forschungsaufwendungen sowie Einmaleffekten zusammen. Die Forschungsquote der Sparte erhöhte sich damit im Berichtsquartal auf 21,5% (Q2 2013: 20,1%). Die niedrigeren Abschreibungen immaterieller Vermögenswerte standen im Zusammenhang mit dem Auslaufen der Abschreibungen auf den immateriellen Vermögenswert Avonex®, der im Rahmen der Serono-Akquisition erworben wurde. Nach Hinzurechnung der Abschreibungen und bereinigt um Sondereinflüsse ergab sich ein um –4,8% geringeres EBITDA vor Sondereinflüssen in Höhe von 452 Mio € und eine entsprechende EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen von 31,3% (Q2 2013: 32,4%).

In den ersten sechs Monaten 2014 erzielte Merck Serono ein EBITDA vor Sondereinflüssen in Höhe von 890 Mio €. Für den leichten Rückgang dieser Kennzahl um –2,5% spielten unter anderem die Ergebnisbelastungen aufgrund der Wechselkursentwicklung sowie die gesunkenen Lizenzerträge eine Rolle. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen sank leicht auf 31,5% (Jan.–Juni 2013: 31,9%).

Entwicklung des Business Free Cash Flow

Im zweiten Quartal 2014 wies der Business Free Cash Flow der Sparte Merck Serono einen starken Rückgang um 148 Mio € auf 337 Mio € (Q2: 2013: 486 Mio €) auf. Zu dieser Entwicklung trugen alle Komponenten des Business Free Cash Flows bei. Die stärkste Auswirkung ergab sich aus den Veränderungen der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Während im Vorjahresquartal ein Mittelzufluss aus dem Abbau des Forderungsbestands von 32 Mio € zu verzeichnen war, ergab sich im zweiten Quartal 2014 eine Mittelbindung aufgrund des Aufbaus von Forderungen von –71 Mio €.

XLS

Merck Serono | Business Free Cash Flow

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

in Mio €

Q2 – 2014

Q2 – 20131

Verände­rung in %

Jan.–Juni 2014

Jan.–Juni 20131

Verände­rung in %

1

Vorjahreszahlen wurden angepasst, siehe „Die Merck-Gruppe und ihre Sparten“.

EBITDA vor Sondereinflüssen

452,0

474,8

–4,8

890,1

912,5

–2,5

Investitionen in Sachanlagen, Software sowie geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögenswerte

–41,6

–32,2

28,9

–67,7

–50,8

33,3

Veränderungen der Vorräte

–2,5

11,3

–122,1

–9,4

–4,6

106,9

Veränderungen der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

–70,7

31,9

4,3

–31,5

–113,7

Business Free Cash Flow

337,3

485,7

–30,6

817,3

825,7

–1,0

Aufgrund des hohen Business Free Cash Flows des ersten Quartals 2014 konnte die Sparte Merck Serono in den ersten sechs Monaten 2014 das hohe Vorjahresniveau fast wieder erreichen. Im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres ging der Business Free Cash Flow lediglich um 8 Mio € beziehungsweise um 1,0% auf 817 Mio € zurück.