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Merck Millipore | Kennzahlen |
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in Mio € |
Q2 – 2014 |
Q2 – 2013 |
Veränderung in % |
Jan.–Juni 2014 |
Jan.–Juni 2013 |
Veränderung in % |
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Gesamterlöse |
661,5 |
668,7 |
–1,1 |
1.321,9 |
1.343,3 |
–1,6 |
|
Umsatzerlöse |
658,7 |
666,3 |
–1,1 |
1.315,2 |
1.335,0 |
–1,5 |
|
Operatives Ergebnis (EBIT) |
75,2 |
72,4 |
3,8 |
162,2 |
144,8 |
12,1 |
|
Marge (in % der Umsatzerlöse) |
11,4 |
10,9 |
|
12,3 |
10,8 |
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|
EBITDA |
150,3 |
148,2 |
1,4 |
314,0 |
299,7 |
4,8 |
|
Marge (in % der Umsatzerlöse) |
22,8 |
22,2 |
|
23,9 |
22,5 |
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|
EBITDA vor Sondereinflüssen |
165,7 |
155,9 |
6,3 |
335,4 |
317,8 |
5,5 |
|
Marge (in % der Umsatzerlöse) |
25,2 |
23,4 |
|
25,5 |
23,8 |
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|
Business Free Cash Flow |
125,5 |
156,6 |
–19,9 |
179,9 |
237,7 |
–24,3 |
Entwicklung der Umsatzerlöse sowie der Ertragslage
In einem herausfordernden Marktumfeld mit zunehmendem Wettbewerbsdruck konnte die Sparte Merck Millipore im zweiten Quartal ein solides organisches Umsatzwachstum von 4,0% erzielen, das hauptsächlich von der sehr guten Geschäftsentwicklung von Process Solutions getrieben war. Dem organischen Anstieg standen negative Wechselkursveränderungen von –4,2% entgegen, die überwiegend durch den US-Dollar und den Japanischen Yen verursacht wurden. Zusätzlich gingen aufgrund der Veräußerung des Geschäftsfelds Discovery and Development Solutions, die mit Wirkung zum 31. März 2014 erfolgte, die Umsatzerlöse der Sparte im Vergleich zum Vorjahresquartal um –0,9% zurück. Unter Berücksichtigung dieser Effekte sanken die Umsatzerlöse der Sparte insgesamt um –1,1% auf 659 Mio € (Q2 2013: 666 Mio €).
Merck Millipore | Umsatzerlöse nach Regionen – Q2 2014

Im zweiten Quartal 2014 konnte Merck Millipore in allen Regionen organische Umsatzzuwächse erzielen. Europa, mit einem Umsatzanteil von unverändert 39% der größte geografische Markt von Merck Millipore, verzeichnete bei einem organischen Wachstum von 1,4% Umsatzerlöse von 261 Mio € (Q2 2013: 258 Mio €). Die Geschäftseinheit Process Solutions verzeichnete hier ein starkes organisches Wachstum und war damit in der Lage, das schwächere Geschäft der anderen Geschäftseinheiten in Europa zu kompensieren.
In Nordamerika ergab sich für die Sparte ein leichter organischer Umsatzzuwachs von 1,1%. Währungsbedingt mussten Umsatzbelastungen in Höhe von –4,4%, überwiegend aufgrund des schwächeren US-Dollars, verkraftet werden. Insgesamt ging damit der Umsatz in Nordamerika auf 175 Mio € (Q2 2013: 185 Mio €) zurück und leistete im zweiten Quartal 2014 einen Beitrag von 27% (Q2 2013: 28%) zu den gesamten Umsatzerlösen von Merck Millipore. Der leichte organische Umsatzanstieg in Nordamerika war auf die Geschäftseinheiten Bioscience und Process Solutions zurückzuführen, die Steigerungsraten von 2,5% beziehungsweise 1,4% erzielten.
Erfreulich verlief die Umsatzentwicklung in der Region Emerging Markets, in der ein organisches Umsatzwachstum von 13,0% erreicht werden konnte. Trotz gegenläufiger negativer Auswirkungen aus Währungskursveränderungen von –9,7% und veräußerungsbedingter Rückgänge von –0,2% stiegen die Umsätze auf 164 Mio € (Q2 2013: 159 Mio €). Die starke organische Umsatzentwicklung war auf die gute Nachfrage nach Produkten aller Geschäftseinheiten zurückzuführen. Insbesondere die Geschäftseinheit Process Solutions erwirtschaftete hohes organisches Wachstum. Folglich erhöhte sich der Anteil der Region Emerging Markets an den Umsatzerlösen der Sparte um einen Prozentpunkt auf 25%.
Aufgrund erheblicher Währungseffekte von –7,9%, die im Wesentlichen auf den Japanischen Yen zurückzuführen waren, reduzierte sich der Umsatz in der Region Übrige Welt auf 59 Mio € (Q2 2013: 64 Mio €). Damit ging der Anteil dieser Region am Gesamtumsatz der Sparte auf 9% zurück (Q2 2013: 10%).
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Merck Millipore | Komponenten der Umsatzentwicklung nach Regionen – Q2 2014 |
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in Mio € |
Umsatzerlöse |
Organisches Wachstum |
Währungseffekte |
Akquisitionen/ |
Gesamtveränderung |
|
Europa |
260,7 |
1,4 |
0,1 |
–0,5 |
1,0 |
|
Nordamerika |
175,4 |
1,1 |
–4,4 |
–2,1 |
–5,4 |
|
Emerging Markets |
163,8 |
13,0 |
–9,7 |
–0,2 |
3,1 |
|
Übrige Welt |
58,9 |
0,4 |
–7,9 |
–0,6 |
–8,0 |
|
Merck Millipore |
658,7 |
4,0 |
–4,2 |
–0,9 |
–1,1 |
Im zweiten Quartal 2014 trugen alle Geschäftseinheiten zum organischen Wachstum bei. Die Einheit Process Solutions, die unter anderem Produkte für den Einsatz in der Arzneimittelherstellung anbietet, erzielte mit 8,3% das stärkste organische Umsatzwachstum innerhalb der Sparte Merck Millipore. Unter Berücksichtigung negativer Währungseffekte von –3,7% und veräußerungsbedingter Rückgänge ergaben sich Umsatzerlöse in Höhe von 290 Mio € (Q2 2013: 283 Mio €). Damit stieg der Anteil von Process Solutions auf 44% vom Spartenumsatz (Q2 2013: 42%). Der Zuwachs ergab sich aus der gestiegenen Nachfrage der Pharmaindustrie nach Produkten für die Herstellung biologischer Arzneimittel, insbesondere nach Filtrationssystemen und Einweg-Lösungen.
Lab Solutions, mit einem Anteil von 41% (Q2 2013: 42%) an den Umsatzerlösen der Sparte, verzeichnete mit seinem breiten Spektrum an Produkten für Forscher und wissenschaftliche Labore ein organisches Umsatzwachstum von 0,4%. Gegenläufige negative Wahrungseffekte von –5,0% führten zu Umsatzerlösen in Höhe von 267 Mio € (Q2 2013: 279 Mio €).
Die Geschäftseinheit Bioscience, die hauptsächlich Produkte und Dienstleistungen für akademische und pharmazeutische Forschungslabors anbietet, verzeichnete einen organischen Umsatzanstieg von 2,0% sowie negative Währungseffekte von –3,6% und erzielte Umsätze in Höhe von 102 Mio € (Q2 2013: 104 Mio €). Hierbei wirkten sich weiterhin die flächendeckenden Ausgabenkürzungen im Gesundheitswesen der USA dämpfend auf die Nachfrage aus, die allerdings unter anderem durch den gestiegenen Bedarf der Diagnostiklabors an Zellanalyseprodukten ausgeglichen werden konnten. Der Anteil der Geschäftseinheit an den Spartenumsätzen betrug im zweiten Quartal 2014 15% (Q2 2013: 16%).
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Merck Millipore | Komponenten der Umsatzentwicklung nach Geschäftseinheiten – Q2 2014 |
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in Mio € |
Umsatzerlöse |
Organisches Wachstum |
Währungseffekte |
Akquisitionen/ |
Gesamtveränderung |
|
Bioscience |
101,8 |
2,0 |
–3,6 |
– |
–1,7 |
|
Lab Solutions |
266,6 |
0,4 |
–5,0 |
– |
–4,6 |
|
Process Solutions |
290,3 |
8,3 |
–3,7 |
–2,1 |
2,5 |
Die Umsatzerlöse der Sparte im ersten Halbjahr 2014 beliefen sich auf 1.315 Mio € (Jan.–Juni 2013: 1.335 Mio €) und reduzierten sich damit um –1,5%. Für diese Entwicklung waren hauptsächlich die negativen Wechselkurseffekte von –4,9% verantwortlich. Organisch konnte die Sparte Umsatzzuwächse von 3,8% erzielen. Hierzu trugen die beiden Geschäftseinheiten Process Solutions und Lab Solutions mit einem organischen Wachstum von 7,4% beziehungsweise 1,6% bei. Der Veräußerung des Geschäftsfelds Discovery and Development Solutions wirkte sich mit –0,4% auf die Umsatzerlöse des ersten Halbjahres 2014 aus.
Die Ertragslage der Sparte Merck Millipore entwickelte sich wie folgt:
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Merck Millipore | Ertragslage |
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in Mio € |
Q2 – 2014 |
Q2 – 2013 |
Veränderung in % |
Jan.–Juni 2014 |
Jan.–Juni 2013 |
Veränderung in % |
|
Umsatzerlöse |
658,7 |
666,3 |
–1,1 |
1.315,2 |
1.335,0 |
–1,5 |
|
Lizenz- und Provisionserlöse |
2,8 |
2,4 |
14,7 |
6,7 |
8,3 |
–19,0 |
|
Gesamterlöse |
661,5 |
668,7 |
–1,1 |
1.321,9 |
1.343,3 |
–1,6 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Herstellungskosten |
–274,1 |
–285,9 |
–4,1 |
–538,8 |
–565,6 |
–4,7 |
|
Bruttoergebnis |
387,4 |
382,8 |
1,2 |
783,1 |
777,7 |
0,7 |
|
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|
Marketing- und Vertriebskosten |
–164,2 |
–173,6 |
–5,4 |
–332,8 |
343,1 |
–3,0 |
|
Lizenz- und Provisionsaufwendungen |
–3,4 |
–4,2 |
–19,1 |
–7,5 |
–7,9 |
–4,5 |
|
Verwaltungskosten |
–25,8 |
–22,9 |
12,6 |
–54,4 |
–49,7 |
9,4 |
|
Sonstige betriebliche Aufwendungen und Erträge |
–30,3 |
–19,6 |
54,4 |
–50,1 |
–50,4 |
–0,7 |
|
Forschungs- und Entwicklungskosten |
–39,3 |
–39,6 |
–0,8 |
–77,7 |
–81,0 |
–4,1 |
|
Abschreibungen immaterieller Vermögenswerte |
–49,3 |
–50,5 |
–2,4 |
–98,5 |
–100,9 |
–2,4 |
|
Operatives Ergebnis (EBIT) |
75,2 |
72,4 |
3,8 |
162,2 |
144,8 |
12,1 |
|
Abschreibungen / Wertminderungen / Wertaufholungen |
75,1 |
75,8 |
–0,9 |
151,8 |
155,0 |
–2,0 |
|
(Davon: Sondereinflüsse) |
– |
– |
– |
– |
– |
– |
|
EBITDA |
150,3 |
148,2 |
1,4 |
314,0 |
299,7 |
4,8 |
|
Restrukturierungsaufwendungen |
6,7 |
2,6 |
151,8 |
5,4 |
8,6 |
–37,3 |
|
Integrationskosten / IT-Kosten |
8,7 |
5,0 |
73,2 |
16,2 |
8,5 |
90,0 |
|
Gewinne / Verluste aus abgegangenen Geschäften |
– |
– |
– |
–0,2 |
– |
– |
|
Akquisitionskosten |
– |
– |
– |
– |
– |
– |
|
Sonstige Sondereinflüsse |
– |
– |
– |
– |
1,0 |
– |
|
EBITDA vor Sondereinflüssen |
165,7 |
155,9 |
6,3 |
335,4 |
317,8 |
5,5 |
Trotz der negativen Auswirkungen des starken Euros auf die Umsätze konnte im zweiten Quartal 2014 das Bruttoergebnis leicht um 1,2% auf 387 Mio € gesteigert werden. Daraus resultierte eine um gut einen Prozentpunkt verbesserte Bruttomarge von 58,8% (Q2 2013: 57,5%). Im Vergleich zum Vorjahresquartal erwirtschaftete Merck Millipore ein um 3,8% gestiegenes operatives Ergebnis (EBIT) von 75 Mio €, obwohl höhere Sondereinflüsse, die sich im Berichtsquartal auf –15 Mio € (Q2 2013: –8 Mio €) beliefen, ausgewiesen wurden. Nach Hinzurechnung der Abschreibungen und der Sondereinflüsse verzeichnete die wichtigste Kennzahl zur Beurteilung der Ertragskraft, das EBITDA vor Sondereinflüssen, einen erfreulichen Anstieg von 6,3% auf 166 Mio €, trotz ungünstiger Wechselkursentwicklungen. Entsprechend verbesserte sich im zweiten Quartal 2014 die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen um 1,8 Prozentpunkte auf 25,2% (Q2 2013: 23,4%), was insbesondere auf die gute Preis- und Volumenentwicklung sowie die anhaltende Kostenkontrolle zurückzuführen war.
Das EBITDA vor Sondereinflüssen der Sparte Merck Millipore stieg im ersten Halbjahr 2014 um 18 Mio € beziehungsweise um 5,5% auf 335 Mio € und verdeutlicht damit die stabile Entwicklung des operativen Geschäfts. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 25,5% (Jan.–Juni 2013: 23,8%).
Entwicklung des Business Free Cash Flow
Im zweiten Quartal 2014 erzielte die Sparte Merck Millipore einen Business Free Cash Flow in Höhe von 125 Mio € (Q2 2013: 157 Mio €). Der Rückgang um rund –31 Mio € war im Wesentlichen auf den Aufbau der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der Vorräte im Berichtsquartal zurückzuführen. Höhere Investitionen führten ebenfalls zu einem höheren Mittelabfluss als im Vorjahresquartal. Das gestiegene EBITDA vor Sondereinflüssen konnte diese Effekte nicht ausgleichen.
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Merck Millipore | Business Free Cash Flow |
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in Mio € |
Q2 – 2014 |
Q2 – 2013 |
Veränderung in % |
Jan.–Juni 2014 |
Jan.–Juni 2013 |
Veränderung in % |
|
EBITDA vor Sondereinflüssen |
165,7 |
155,9 |
6,3 |
335,4 |
317,8 |
5,5 |
|
Investitionen in Sachanlagen, Software sowie geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögenswerte |
–27,7 |
–18,3 |
51,4 |
–47,5 |
–28,9 |
64,5 |
|
Veränderungen der Vorräte |
–11,3 |
3,1 |
– |
–38,9 |
–12,7 |
– |
|
Veränderungen der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
–1,2 |
15,9 |
–107,5 |
–69,1 |
–38,5 |
79,4 |
|
Business Free Cash Flow |
125,5 |
156,6 |
–19,9 |
179,9 |
237,7 |
–24,3 |
Der Business Free Cash Flow der Sparte im ersten Halbjahr 2014 ging um –24,3% beziehungsweise um –58 Mio € auf 180 Mio € (Jan.–Juni 2013: 238 Mio €) zurück.

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