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Consumer Health

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Consumer Health | Kennzahlen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

in Mio €

Q3 – 2014

Q3 – 20131

Verände­rung in %

Jan.–Sept.
2014

Jan.–Sept. 20131

Verände­rung in %

1

Vorjahreszahlen wurden angepasst, siehe „Die Merck-Gruppe und ihre Sparten“.

Gesamterlöse

205,0

201,7

1,6

570,6

563,6

1,2

Umsatzerlöse

204,1

201,2

1,5

569,1

561,8

1,3

Operatives Ergebnis (EBIT)

42,1

55,1

–23,7

115,7

126,1

–8,2

Marge (in % der Umsatzerlöse)

20,6

27,4

 

20,3

22,4

 

EBITDA

44,6

57,1

–21,9

123,0

133,0

–7,5

Marge (in % der Umsatzerlöse)

21,8

28,4

 

21,6

23,7

 

EBITDA vor Sondereinflüssen

48,6

58,2

–16,5

131,2

132,9

–1,3

Marge (in % der Umsatzerlöse)

23,8

28,9

 

23,1

23,7

 

Business Free Cash Flow

13,2

36,9

–64,1

65,6

108,7

–39,6

Entwicklung der Umsatzerlöse sowie der Ertragslage

Im dritten Quartal 2014 stiegen die Umsatzerlöse der Sparte Consumer Health im Vergleich zu einem relativ starken Vorjahresquartal um 1,5 % auf 204 Mio € (Q3 2013: 201 Mio €). Das organische Umsatzwachstum in Höhe von 1,4 % wurde vor allem mit den strategischen Marken Neurobion®, Femibion® und Seven Seas® sowie mit lokalen Marken in Deutschland erzielt. Positive und negative Währungseffekte glichen sich im dritten Quartal 2014 weitgehend aus.

Consumer Health | Umsatzerlöse nach Regionen – Q3 2014

Consumer Health | Umsatzerlöse nach Regionen – Q3 2014 (Tortendiagramm)

Aus regionaler Sicht waren in den für die Sparte wichtigsten Regionen Europa und Emerging Markets leichte Umsatzsteigerungen zu verzeichnen. Die Region Emerging Markets, mit einem Anteil von 52 % am Umsatz (Q3 2013: 51 %) die umsatzstärkste Region der Sparte, erzielte ein organisches Umsatzwachstum von 4,0 %. Zusammen mit leichten negativen Wechselkursveränderungen von –0,6 % ergaben sich damit in dieser Region Umsatzerlöse in Höhe von 105 Mio € (Q3 2013: 102 Mio €). Die strategischen Marken Neurobion®, Nasivin® und Seven Seas® waren die Haupttreiber für das Umsatzwachstum. Beispielsweise in Brasilien wirkte sich bei Neurobion® und Floratil® die Fokussierung auf konsumentenorientierte Marketingaktivitäten positiv auf die Umsatzerlöse aus.

In Europa verzeichnete die Sparte Consumer Health ein Umsatzwachstum von 0,8 % unterstützt von positiven Wechselkurseffekten von 1,0 %, sodass sich die Umsätze auf 94 Mio € (Q3 2013: 93 Mio €) erhöhten. Durch den starken Absatz des Nahrungsergänzungsmittels für Schwangere Femibion®, lokaler Marken in Deutschland sowie der lokalen französischen Marke Apaisyl®, einer Insektenschutz- und Hautpflegeserie, konnte die schwächere Nachfrage nach Nasivin® und Kytta® ausgeglichen werden. Der Anteil der Region Europa an den Gesamtumsatzerlösen der Sparte blieb mit 46 % konstant.

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Consumer Health | Komponenten der Umsatzentwicklung nach Regionen – Q3 2014

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

in Mio €
Veränderung in %

Umsatzerlöse

Organisches Wachstum

Währungs­effekte

Akquisitionen/
Veräußerungen

Gesamt­veränderung

Europa

93,8

–0,2

1,0

0,8

Nordamerika

0,2

–67,5

2,4

–65,0

Emerging Markets

105,4

4,0

–0,6

3,4

Übrige Welt

4,7

–12,5

–3,1

–15,6

Consumer Health

204,1

1,4

0,1

1,5

In den ersten neun Monaten 2014 steigerte die Sparte die Umsatzerlöse leicht um 1,3 % auf 569 Mio € (Jan.–Sept. 2013: 562 Mio €). Dies war auf ein organisches Umsatzwachstum von 5,0 % und auf gegenläufige negative Wechselkurseffekte von –3,7 % zurückzuführen. Der organische Umsatzanstieg konnte in den beiden für die Sparte wichtigsten Regionen Emerging Markets und Europa erreicht werden; die Wachstumsraten betrugen hier 7,7 % beziehungsweise 3,4 %. Insbesondere die Nachfrage nach den Produkten der strategischen Marken Femibion® und Neurobion® unterstützte in beiden Regionen das organische Umsatzwachstum maßgeblich. Außerdem konnte in Europa der organische Umsatzanstieg mit lokalen Marken die schwächere Nachfrage nach Nasivin® und Bion® ausgleichen.

Die Entwicklung der Ertragslage ist nachfolgend dargestellt:

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Consumer Health | Ertragslage

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

in Mio €

Q3 – 2014

Q3 – 20131

Verände­rung in %

Jan.–Sept.
2014

Jan.–Sept. 20131

Verände­rung in %

1

Vorjahreszahlen wurden angepasst, siehe „Die Merck-Gruppe und ihre Sparten“.

2

Der Ausweis der Abschreibungen immaterieller Vermögenswerte (ohne Software) wurde geändert. Siehe Abschnitt „Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden“ bei den Erläuterungen zum Konzernzwischenabschluss.

Umsatzerlöse

204,1

201,2

1,5

569,1

561,8

1,3

Lizenz- und Provisionserlöse

0,9

0,5

73,4

1,5

1,8

–18,4

Gesamterlöse

205,0

201,7

1,6

570,6

563,6

1,2

 

 

 

 

 

 

 

Herstellungskosten2

–63,2

–60,6

4,2

–182,5

–179,9

1,4

(Davon: Abschreibungen immaterieller Vermögenswerte)2

(–)

(–)

(–)

(–)

(–)

(–)

Bruttoergebnis2

141,8

141,1

0,5

388,1

383,7

1,2

 

 

 

 

 

 

 

Marketing- und Vertriebskosten2

–77,4

–72,1

7,3

–216,8

–214,7

1,0

(Davon: Abschreibungen immaterieller Vermögenswerte)2

(–0,7)

(–0,6)

(19,0)

(–2,0)

(–1,7)

(17,3)

Lizenz- und Provisionsaufwendungen

–1,7

–0,6

–2,5

–1,7

50,7

Verwaltungskosten

–7,1

–6,0

19,5

–20,0

–18,1

10,3

Sonstige betriebliche
Aufwendungen und Erträge

–8,4

–1,7

–18,3

–5,9

Forschungs- und Entwicklungskosten

–5,1

–5,7

–9,2

–14,8

–17,3

–14,2

Operatives Ergebnis (EBIT)

42,1

55,1

–23,7

115,7

126,1

–8,2

Abschreibungen / Wertminderungen / Wertaufholungen

2,5

1,9

28,0

7,3

6,9

4,9

(Davon: Sondereinflüsse)

(–)

(–)

(–)

(–)

(–)

(–)

EBITDA

44,6

57,1

–21,9

123,0

133,0

–7,5

Restrukturierungsaufwendungen

4,0

1,0

8,2

–0,2

Integrationskosten / IT-Kosten

Gewinne / Verluste aus
abgegangenen Geschäften

Akquisitionskosten

Sonstige Sondereinflüsse

0,1

0,1

EBITDA vor Sondereinflüssen

48,6

58,2

–16,5

131,2

132,9

–1,3

Im dritten Quartal 2014 konnte die Sparte das Bruttoergebnis leicht um 0,5 % auf 142 Mio € steigern. Die Bruttomarge belief sich damit auf 69,5 % und erreichte damit ungefähr den Wert des Vorjahresquartals (Q3 2013: 70,1 %). Die höheren Marketing- und Vertriebskosten standen überwiegend im Zusammenhang mit der Umsetzung des konsumentenorientierten Marketingkonzepts der Sparte zur Stärkung der strategischen Marken. Die Veränderung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen (Saldo) auf –8 Mio € (Q3 2013: –2 Mio €) war überwiegend auf die Sondereinflüsse für Restrukturierungsmaßnahmen zurückzuführen. Nach der Bereinigung von Abschreibungen und Sondereinflüssen verzeichnete die Sparte Consumer Health ein EBITDA vor Sondereinflüssen von 49 Mio € (Q3 2013: 58 Mio €) und übertraf damit das erreichte Ertragsniveau der ersten beiden Quartale des Jahres 2014. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen belief sich im dritten Quartal 2014 auf 23,8 % (Q3 2013: 28,9 %).

Im Dreivierteljahr 2014 erzielte die Sparte ein EBITDA vor Sondereinflüssen in Höhe von 131 Mio € und konnte damit den Wert der Vorjahresperiode nicht ganz erreichen. Die sich hieraus ergebende EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen ging auf 23,1 % (Jan.–Sept. 2013: 23,7 %) zurück.

Entwicklung des Business Free Cash Flow

Der Business Free Cash Flow der Sparte Consumer Health verzeichnete im dritten Quartal 2014 einen Rückgang um –24 Mio € auf 13 Mio €. Ausschlaggebend für diese Entwicklung waren im Wesentlichen der Rückgang des EBITDA vor Sondereinflüssen sowie der stärkere Forderungs- und Vorratsaufbau der Sparte im Berichtsquartal im Vergleich zum Vorjahresquartal.

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Consumer Health | Business Free Cash Flow

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

in Mio €

Q3 – 2014

Q3 – 20131

Verände­rung in %

Jan.–Sept.
2014

Jan.–Sept. 20131

Verände­rung in %

1

Vorjahreszahlen wurden angepasst, siehe „Die Merck-Gruppe und ihre Sparten“.

EBITDA vor Sondereinflüssen

48,6

58,2

–16,5

131,2

132,9

–1,3

Investitionen in Sachanlagen, Software
sowie geleistete Anzahlungen auf
immaterielle Vermögenswerte

–2,0

–0,7

162,3

–5,1

–2,2

131,8

Veränderungen der Vorräte

–7,8

–2,4

–14,6

–2,4

Veränderungen der Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen

–25,5

–18,1

41,1

–45,9

–19,7

133,4

Business Free Cash Flow

13,2

36,9

–64,1

65,6

108,7

–39,6

In den ersten neun Monaten des Jahres 2014 reduzierte sich der Business Free Cash Flow um –39,6 % beziehungsweise um –43 Mio € auf 66 Mio € (Jan.–Sept. 2013: 109 Mio).