Bei Lagerung und Transport folgen wir strengen Sicherheitsbestimmungen, um Risiken für Mensch und Umwelt zu vermeiden.
Um Stoffe sicher zu lagern, gibt es für unsere Lager weltweite Sicherheitskonzepte. Dabei haben wir uns an den Empfehlungen des Verbands der Chemischen Industrie (VCI) in Deutschland orientiert. Prinzipien dieses Konzepts sind beispielsweise die Minimierung von Lagerrisiken durch Getrenntlagerung, der Schutz der Umwelt durch Rückhaltevolumina für den Fall von Leckagen und für Löschwasser, dem Lagergut angepasste Löschanlagen, Arbeitsschutzmaßnahmen sowie optimierter Materialfluss und Arbeitsablauf im Lager.
Ende 2012 haben wir unsere gruppenweiten Standards für die Sicherheit in Lagern wesentlich überarbeitet. Damit haben wir Rahmenbedingungen für die Auswahl von Dienstleistern geschaffen. Der Standard „Warehouse Requirements“ definiert die bautechnischen und organisatorischen Anforderungen an eine Anlage. Der Standard „Warehouse Safety“ definiert operative Maßnahmen, um die Freisetzung von Stoffen, Feuer und Explosionen zu verhindern.
So sind für alle gelagerten Stoffe – von den fertigen Chemie- und Pharmaprodukten über Rohstoffe, Zwischenprodukte, Abfälle, Verpackungsmaterialien und technische Materialien – Risikobewertungen vorzunehmen. Darüber hinaus legt der Standard für alle Lagermitarbeiter verbindliche Regeln für das Verhalten am Arbeitsplatz fest. Alle Lager werden verstärkt und regelmäßig in Hinsicht auf die Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen auditiert.
Bei Transporten durch Merck oder im Auftrag von Merck ist Sicherheit unser oberstes Gebot. Wir wollen sicherstellen, dass Lieferungen unsere Standorte und Kunden ohne Schäden und mit der korrekten Kennzeichnung und Dokumentation erreichen.
Einige Stoffe, die wir transportieren, sind als gefährlich eingestuft. Gefahrguttransporte – sei es auf der Straße, der Schiene, als Luft- oder Wassertransport – sind weltweit stark reguliert, beispielweise durch das „Europäische Übereinkommen über die Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße“ (Accord Européen Relatif Au Transport International Des Marchandises Dangereuses Par Route, ADF).
Wir haben unser Auditkonzept weiterentwickelt, um die Einhaltung der Vorschriften zur Transportsicherheit an den Standorten von Merck und durch die am Transport beteiligten Partner zu überprüfen.
In Deutschland beteiligen wir uns am „TUIS (Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystem)“, das bei Ereignissen beim Transport von Chemikalien schnell und sachgerecht hilft.
Die Richtlinienkompetenz für Lager- und Transportsicherheit hat die für den betrieblichen Umweltschutz zuständige Konzernfunktion Environment Health Safety Security Quality (EQ). An den weltweiten Standorten sind lokale Beauftragte für die Lager- und Transportsicherheit zuständig. Unsere Lagermitarbeiter und die Mitarbeiter, die mit Transporten betraut sind, werden regelmäßig geschult.
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Ziele: Lagerung und Transport | |||
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Strategisches Ziel |
Maßnahmen |
Bis? |
Status |
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Weitere Verbesserung der Lager- und Transportsicherheit |
Erstellung eines gruppenweiten Standards zur sicheren Logistik (Safe Logistics) |
Ende 2013 |
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Strukturierter Erfahrungsaustausch zu Lager- und Transportsicherheit mit Mitarbeitern weltweit |
Ende 2013 |
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Erweiterung der Audits zur Transportsicherheit inklusive Einbeziehung beauftragter Dienstleister |
Ende 2014 |
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Entwicklung weiterer Kennzahlen zur Bewertung der Lager- und Transportaktivitäten |
Ende 2014 |
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Legende: | |||

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