Wir glauben, dass der Zugang zu Informationen über medizinische Produkte überall auf der Welt ein Schlüssel für die bessere Versorgung von Patienten und ihre Therapie ist. Aus diesem Grund unterstützen wir unter anderem die wissenschaftliche Forschung, Patientenorganisationen, Organisationen im Gesundheitswesen, Ärzte und andere Akteure der Gesundheitsbranche mit Geld- und Sachspenden. Außerdem sponsern wir beispielsweise unabhängige Initiativen und medizinische Weiterbildungsprogramme.
Bei dieser Art der Unterstützung ist es wichtig, dass die Neutralität der Hauptakteure gewahrt wird, um die Patienten zu schützen und ihnen die beste Therapie zu sichern. Alle Spenden und Sponsoringmaßnahmen müssen mit den intern und extern geltenden Standards für Merck im Bereich Marketing übereinstimmen. Im Rahmen der Selbstverpflichtungen, die wir über unsere Mitgliedschaft in verschiedenen Verbänden eingegangen sind, berichten wir darüber hinaus transparent über unsere Unterstützungsleistungen.
Förderung von Forschung und Bildung
Merck unterstützt das Gesundheitswesen mit Geld- oder Sachspenden an professionelle Institutionen, Organisationen oder Vereinigungen. Hierzu zählen etwa medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaften, Universitätskliniken und andere Krankenhäuser. Unser Engagement entspricht unseren Werten und sorgt dafür, dass Forschungseinrichtungen und verwandte Institutionen ihre Aufgaben, die letztlich dem Gemeinwohl zugutekommen, leichter erfüllen können. Die Leistungen dienen nicht als Anreiz zur Beeinflussung von Entscheidungen über Therapien, Verordnungen oder die Beschaffung. Im Einklang mit dem Verhaltenskodex der Initiative Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie (FSA ) veröffentlicht Merck die geleisteten Beträge in Deutschland, soweit sie 10.000 € pro Leistungsempfänger und Jahr übersteigen, und aktualisiert diese Informationen jährlich.
Merck setzt sich überall auf der Welt für Forschung und medizinische Weiterbildung ein, um Fortschritte in der Medizin zu erreichen. Merck Serono unterstützt herausragende Forschungsprojekte zu Fruchtbarkeit , Multipler Sklerose , Onkologie und Wachstumsstörungen mit den Grants for Innovation . Über seine Einheit Global Medical Education vergibt Merck Serono außerdem Stipendien an Dienstleister für medizinische Fortbildung zur Entwicklung und Vermittlung von medizinischen Weiterbildungsmaßnahmen für Wissenschaftler, Ärzte, Pflegepersonal, Apotheker und andere medizinische Fachkräfte. Diese Dienstleister müssen bestimmte Kriterien erfüllen. Hierzu zählen unter anderem ein nachgewiesenes Portfolio an hochwertigen medizinischen Inhalten und ein System zur Bewertung der erreichten Bildungsziele. Unsere Richtlinie zur Finanzierung medizinischer Fortbildungen untersagt außerdem Drittanbietern von medizinischer Fortbildung oder vergesellschafteten Parteien Maßnahmen, mit denen Merck beworben wird, sofern nicht ein angemessenes System zur Verhinderung unlauterer Einflussnahme und sicherer Abgrenzung derartiger Aktivitäten existiert.
Zusammenarbeit mit Patientenorganisationen
Patientenorganisationen spielen eine wichtige Rolle bei der Unterstützung und Information von Patienten, ihren Angehörigen und Betreuern zum Umgang mit Erkrankungen. Mit diesen Institutionen teilen wir das Ziel, die Lebensqualität von Patienten zu verbessern. Aus diesem Grund unterstützen wir ihre wichtige Arbeit. Damit strebt Merck ausdrücklich nicht an, Einfluss oder Kontrolle über die Informationen auszuüben, die die Organisationen an ihre Mitglieder kommunizieren. Mit dem Ziel umfassender Transparenz veröffentlichen wir die Zuwendungen an europäische Patientenorganisationen jährlich in aktualisierter Form auf unserer Website . Damit kommen wir einer Selbstverpflichtung nach, die wir über unsere Mitgliedschaft beim europäischen Pharmaverband (European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations, EFPIA ) eingegangen sind.
Steigende Transparenz
Die Anforderungen an Transparenz bei Interaktionen und Zuwendungen im Gesundheitswesen steigen stetig. Weltweite Transparenzinitiativen wie die sogenannten Sunshine Laws aus den USA, aber auch des europäischen Pharmaverbands EFPIA fordern eine Veröffentlichung der Kooperationen der Pharmaindustrie mit Ärzten, medizinischen Organisationen und Patientenorganisationen. Dies geht bis hin zur Offenlegung einzelner Partnerschaften unter konkreter Nennung der beteiligten Ärzte, des Zwecks der Interaktionen und der zugewandten Beträge. Wir haben die erforderlichen Prozesse, z. B. unser Vertragsmanagement, angepasst, um die Einhaltung von Datenschutzgesetzen sicherzustellen. 2016 werden wir mit der Berichterstattung darüber beginnen.

