Unter Konzernkosten und Sonstiges werden Konzernverwaltungskosten für zentrale Konzernfunktionen zusammengefasst, die nicht direkt den Sparten zugeordnet werden können. Dazu gehören beispielsweise die Bereiche Finanzen, Einkauf, Recht, Kommunikation und Personalwesen. Zu den Konzernkosten zählen außerdem die Aufwendungen für zentrale, nicht zugeordnete IT-Funktionen, auch im Zusammenhang mit dem Ausbau und der Harmonisierung von IT-Systemen innerhalb der Merck-Gruppe. Folglich werden unter Konzernkosten und Sonstiges keine Umsatzerlöse ausgewiesen. Gewinne oder Verluste aus Währungsabsicherungsgeschäften werden ebenfalls unter Konzernkosten und Sonstiges erfasst.
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Konzernkosten und Sonstiges | Kennzahlen |
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in Mio € |
Q2 – 2014 |
Q2 – 2013 |
Veränderung in % |
Jan.–Juni 2014 |
Jan.–Juni 2013 |
Veränderung in % |
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Operatives Ergebnis (EBIT) |
–48,3 |
–77,9 |
–37,9 |
–91,3 |
–130,3 |
–29,9 |
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EBITDA |
–44,9 |
–74,5 |
–39,7 |
–84,4 |
–123,2 |
–31,5 |
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EBITDA vor Sondereinflüssen |
–39,8 |
–48,7 |
–18,3 |
–68,1 |
–94,0 |
–27,6 |
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Business Free Cash Flow |
–46,3 |
–111,3 |
–58,4 |
–78,2 |
–159,4 |
–50,9 |
Im zweiten Quartal 2014 sanken die unter Konzernkosten und Sonstiges erfassten Verwaltungsaufwendungen auf 48 Mio € (Q2 2013: 51 Mio €). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (Saldo) gingen auf –1 Mio € (Q2 2013: –25 Mio €) zurück. Der Rückgang ergab sich vor allem aus gesunkenen Aufwendungen aus Sondereinflüssen, die von –26 Mio € auf –5 Mio € zurückgingen, sowie aus einem gestiegenen Währungsergebnis, das sich im zweiten Quartal 2014 auf einen Ertrag in Höhe von 14 Mio € (Q2 2013: 5 Mio €) belief. Insgesamt verbesserte sich das EBIT durch die vorgenannten Effekte auf –48 Mio € (Q2 2013: –78 Mio €) und das EBITDA auf –45 Mio € (Q2 2013: –74 Mio €). Bereinigt um Einmaleffekte belief sich das EBITDA vor Sondereinflüssen im zweiten Quartal 2014 auf –40 Mio € (Q2 2013: –49 Mio €). Die Verbesserung des Business Free Cash Flow von –111 Mio € auf –46 Mio € war im Wesentlichen auf geringere Investitionen in Sachanlagen sowie auf die positive Entwicklung des EBITDA vor Sondereinflüssen zurückzuführen.
In den ersten sechs Monaten 2014 ergab sich bei Konzernkosten und Sonstiges ein EBITDA vor Sondereinflüssen von –68 Mio € (Jan.–Juni 2013: –94 Mio €). Der Business Free Cash Flow konnte ebenfalls stark verbessert werden und belief sich auf –78 Mio € (Jan.–Juni 2013: –159 Mio €).
