Unter Konzernkosten und Sonstiges werden Konzernverwaltungskosten für zentrale Konzernfunktionen zusammengefasst, die nicht direkt den Sparten zugeordnet werden können. Dazu gehören beispielsweise die Bereiche Finanzen, Einkauf, Recht, Kommunikation und Personalwesen. Zu den Konzernkosten zählen außerdem die Aufwendungen für zentrale, nicht zugeordnete IT-Funktionen, auch im Zusammenhang mit dem Ausbau und der Harmonisierung von IT-Systemen innerhalb der Merck-Gruppe. Folglich werden unter Konzernkosten und Sonstiges keine Umsatzerlöse ausgewiesen. Gewinne oder Verluste aus Währungsabsicherungsgeschäften werden ebenfalls unter Konzernkosten und Sonstiges erfasst.
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Konzernkosten und Sonstiges | Kennzahlen |
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in Mio € |
Q3 – 2014 |
Q3 – 2013 |
Veränderung in % |
Jan.–Sept. |
Jan.–Sept. |
Veränderung in % |
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Operatives Ergebnis (EBIT) |
–73,8 |
–57,0 |
29,5 |
–165,1 |
–187,3 |
–11,8 |
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EBITDA |
–66,5 |
–53,3 |
24,7 |
–150,9 |
–176,5 |
–14,5 |
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EBITDA vor Sondereinflüssen |
–44,1 |
–48,9 |
–9,9 |
–112,2 |
–142,9 |
–21,5 |
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Business Free Cash Flow |
–51,9 |
–55,0 |
–5,6 |
–130,1 |
–214,4 |
–39,3 |
Im dritten Quartal 2014 sanken die unter Konzernkosten und Sonstiges erfassten Verwaltungsaufwendungen leicht auf 49 Mio € (Q3 2013: 50 Mio €). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (Saldo) erhöhten sich auf –22 Mio € (Q3 2013: –7 Mio €). Der Anstieg war vor allem auf die Entwicklung der Aufwendungen aus Sondereinflüssen zurückzuführen, die sich von –4 Mio € im Vorjahreszeitraum auf –22 Mio € erhöhten. In diesem Zusammenhang sind insbesondere die Sonderaufwendungen für IT-Kosten zu nennen, die von –2 Mio € auf –11 Mio € anstiegen. Unter Berücksichtigung dieser Effekte ergab sich im dritten Quartal ein EBIT beziehungsweise ein EBITDA von –74 Mio € (Q3 2013: –57 Mio €) beziehungsweise –66 Mio € (Q3 2013: –53 Mio €). Bereinigt um Einmaleffekte verbesserte sich das EBITDA vor Sondereinflüssen auf –44 Mio € (Q3 2013: –49 Mio €). Dies wirkte sich auch auf Entwicklung des Business Free Cash Flow aus, sodass diese Kennzahl auf –52 Mio € (Q3 2013: –55 Mio €) verbessert werden konnte.
In den ersten neun Monaten 2014 ergab sich bei Konzernkosten und Sonstiges ein EBITDA vor Sondereinflüssen von –112 Mio € (Jan.–Sept. 2013: –143 Mio €). Der Business Free Cash Flow konnte ebenfalls stark verbessert werden und belief sich auf –130 Mio € (Jan.–Sept. 2013: –214 Mio €).
